Sa., 14.10.2017

Kommentar zu Bildungsstudie Reformbedarf erkannt

Probleme bei Mathe-Aufgaben und Mängel beim Rechtschreiben - das Niveau von Deutschlands Grundschülern ist in den vergangenen Jahren an zentralen Stellen gesunken.

Probleme bei Mathe-Aufgaben und Mängel beim Rechtschreiben - das Niveau von Deutschlands Grundschülern ist in den vergangenen Jahren an zentralen Stellen gesunken. Foto: dpa

Von Thomas Lunk

Die Umsetzung der Inklusion und jeder dritte Viertklässler hat einen Migrationshintergrund: Die Grundschulen stehen vor großen Herausforderungen. Der Handlungsbedarf ist offensichtlich, in Zuhören, Orthografie und Mathematik erreichen noch weniger Schüler als vor fünf Jahren die Regelstandards.

Eine gefährliche Entwicklung, sind gerade Mathematikkenntnisse doch Voraussetzung für einen guten Start an weiterführenden Schulen. Dazu kommt, dass es nicht gelungen ist, den Zusammenhang zwischen sozialem Hintergrund und Schulleistung signifikant aufzubrechen – eine Aufgabe, die mit Nachdruck zu betreiben ist.

Die Politik muss erkennen, dass Bildung höchste Priorität hat und Geld kostet: im Sinne von Chancengleichheit, Integration und Qualifikation. Dabei stellt die Studie der alten rot-grünen NRW-Regierung kein gutes Zeugnis aus: Unser Bundesland schneidet im Deutschlandvergleich unterdurchschnittlich ab.

Eine große Aufgabe für die neue Regierung. In einem föderalen Schulsystem darf man durchaus bei erfolgreicheren Ländern spicken: beispielsweise bei Bayern und Sachsen.

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