Mi., 31.01.2018

Kommentar zur Pflege Ein Anfang, mehr nicht

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Von Thomas Hochstätter

Gute Bezahlung, familienfreundliche Arbeitszeiten, Aufstiegsmöglichkeiten. Bei dieser Beschreibung denkt man nicht zuerst an Pflegeberufe. Das Konzept der angehenden Großen Koalition wird das nicht ändern.

Die mittel- und langfristigen Vorhaben hören sich zwar plausibel an. Zu einem konkurrenzfähig attraktiven Beruf wird die Pflege dadurch aber noch nicht. Zudem sind Zweifel an der Durchsetzbarkeit der besseren Bezahlung angebracht. Wer mehr erwartet hatte, kann sich den Sozialverbänden anschließen, die von einem »Tropfen auf den heißen Stein« oder einem »Trostpflaster« sprechen.

Immerhin beschäftigen sich die Koalitionspartner in spe mit Zuständen in Krankenhäusern, Altenheimen und häuslicher Pflege. Dazu dürfte die Aufmerksamkeit geführt haben, die das Thema im Wahlkampf hatte. Doch auch wenn die finanziellen Bedingungen günstig erscheinen – eines wird kurzfristig nicht zu beheben sein: der Mangel an guten Fachkräften, die zum Beispiel erstens Vollzeit arbeiten wollen und zweitens von hier kommen oder zumindest gut genug Deutsch sprechen. Wir werden uns zunächst weiter arrangieren müssen.

Kommentare

Tja, ist tatsächlich bezahlbar, ......

...ich hab‘s dann fuer die Rente dann nochmal durchgerechnet.
Ich geh von einer Gesamtzahl der Rentner (dann inklusive Pensionäre) von 20 - 22 Millionen aus.

Für jeden müssen pro Monat 1605 Euro (inklusive Krankenkassenbeiträge von Rentner und Rententraeger) aufgebracht. Übrigens, so kommt auch mehr in die Pflegekassen.

Dann kommt man auf einen jährlichen Betrag von 385 - 425 Mrd. Euro.

Zur Zeit sind es mit Pensionen ungefähr jährlich 350 Mrd. Euro.

Die Differenz von 25 -75 Milliarden lässt sich sehr locker durch Vermeidung von Steuerverschwendung, eintreiben der Steuern von Steuerflüchtigen, Reduzierung von Schwarzarbeit, Kürzung von unsinnigen Leistungen aus Steuergeldern finanzieren.

Wenn es aus welchen unerfindlichen Gründen auch immer, doch nicht klappen sollte, dann Bezahlung der Überfuenfundsiebzigjährigen tatsächlich aus Steuergeldern.

Nehmen wir an, dies waeren 5 der 20 Millionen.

Wie man sieht, es funktioniert sofort!!!!!!!

Man/Frau will halt nicht und faselt lieber was von demografischer Entwicklung oder Generationengerechtigkeit oder Generationenvertrag oder....

...Hauptsache, es bleibt alles so wie es ist.

D.h. 10 Millionen arme Schlucker, 8 Millionen denen es ganz passabel geht und vier Millionen, die vor lauter Geld nicht mehr laufen können.

Pflege, Rente, Lehrermangel


Alles hausgemacht und lange dran gearbeitet.

Nicht ein Thema „nachhaltig“ in Gänze gelöst.

Nur wieder hier und da ein Schraeubchen gedreht.


Jahrelang hat z.B. Herr Kauder in jeder blöden Talkshow von der demografischen Entwicklung (da spielt die Geburtenrate jetzt schon irgendwie eine gewisse Rolle) als unumstößliche Tatsache hingestellt.


Zumindest bezahlbar ist alles. Davon bin ich fest überzeugt. Z.B. Für das Jahr 2006 sprach der Bund der Steuerzahler von 30Mrd. Euro Steuerverschwendung. Gar nicht zu reden von den nicht gemachten Steuereinnahmen durch Steuerflucht.
In beitragsfinanzierten Systemen waere es doch auch schön wenn jeder Beitraege zahlte bzw. wenn für jeden Beitraege gezahlt würden, wenn sich die Randbedingungen zumindest finanziell zum Positiven gewendet haben.
Schwarzarbeit übrigens verhindert nicht nur Steuereinnahmen, nein es verringert auch die Einnahmen der Sozialversicherungen.

Lehrermangel gibt es periodisch immer wieder, da z.B. Studienberater genau nicht wissen, wann sie was sagen sollten. Wieso übrigens nur Grundschullehrermangel? Verdient man da weniger (?).

Die Gesetzliche Rentenversicherung leidet an großzügig versprochenen und gemachten versicherungsfremden Leistungen (also Leistungen für die keine Beitraege von der betroffenen Person in Form von Geld geflossen sind).

So gesehen wird eine ganze Gruppe ausschließlich „beitragsfremd“ vielleicht sogar „weltfremd“ finanziert.

Das Erschiessen aller dauerhaft kinderloser Singles ist nicht nur ethisch als auch monetär vielleicht sogar überhaupt keine Lösung. Bei Lichte betrachtet ist es eher massiv kontraproduktiv.

Übrigens mehr Beitragszahler werden irgendwann auch mehr Rentner und viele Rentner waren irgendwann auch mal irgendwann, man stelle sich das vor, viele Beitragszahler.

Übrigens wenn jeder bei der Rente durch Sammeln von Punkten das rausbekommt, was er eingezahlt hat (Leistungsgerechtigkeit? Lebensstandardsicherung?), dann ist das keine Sozialversicherung sondern eine Bank!

Für all dieses Themen gibt es finale Lösungen (schön das böse Wort umschifft, gelle).

Z.B. beim Thema Rente

Umbau in eine echte Sozialversicherung, d.h. jede einzelne Person bekommt unabhängig von der beruflichen Vorgeschichte eine Einheitsrente von 1500 Euro monatlich ab dem jetzt schon realem Renteneintrittsalter von 63 Jahren. Nach Abzug des Krankenkassenbeitrags verbleiben dann bei einem Single ungefähr 1350,- EURO und bei einem Paar 2700,- Euro netto. Das werden viele nichtmal in ihrem Berufsleben haben. Wem das zu wenig ist und auch das Glück und das Können hat einen gutbezahlten Beruf oder Job zu haben, der kann zusätzlich noch privat vorsorgen.

Zumindest auch Beamte sollten hier und auch mit Beitraegen aus dem jetzigen Brutto integriert sein.
Es kann einfach nicht sein, dass ein verbeamteter Lehrer mehr Geld herausbekommt als sein Angestellter Kollege für die gleiche Arbeit. Oder macht der Verbeamtete, um die Leistung zu erhöhen, während des Unterrichts z.B. Dauerhaft zusätzlich einen Kopfstand?

An dieser Stelle vergessse ich leider immer, dass auf geschützte Arten besonders Rücksicht zu nehmen ist.

Sollte die Finanzierung aus Beitraegen nicht ausreichen, dann sollte man die Bezahlung der Rente von 63 bis 75 aus den Beitraegen und danach aus Steuergeldern finanzieren.

Der Wille kann Berge versetzen. Sieht man doch jetzt. mit aller Macht verhindert man, das Rentensystem so umzubauen.


Wieder eine halbe Stunde vergebene Liebesmüh, dies liest keiner.

Sollte er (also irgendeiner) es doch tun, so fühlt er sich bestimmt schon wieder betrogen, er hat schließlich als einziger das Land wieder aufgebaut, obwohl das Land als er in Lohn und Brot war schon lange wieder aufgebaut war.

In diesem Sinne wünsche ich niemandem (es liest ja keiner) meinetwegen aber auch allen einen schönen Tag.


Frohes Schaffen.

Glück auf.

2 Kommentare

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