Mo., 12.02.2018

Kommentar zum Angriff auf Fanzug Der VfL muss handeln

Samstagmorgen am Bahnsteig in Bochum-Wattenscheid.

Samstagmorgen am Bahnsteig in Bochum-Wattenscheid.

Von Bernd Bexte

Wer am Spieltag schon einmal in einem Nahverkehrszug durch NRW gefahren ist, weiß, was da zwischen Köln und Bielefeld, Duisburg und Dortmund an Konfliktpotenzial mitfährt.

Zerlegte Abteile, Pöbeleien am Bahnsteig und nicht selten handfeste Auseinandersetzungen zwischen »Fans« im Bahnhofsumfeld sind keine Besonderheit. Meist bleiben die Randalierer aber unter sich.

Das, was am Samstagmorgen in Bochum-Wattenscheid passierte, hat jedoch eine noch ganz andere Qualität. Hier haben sogenannte Fußballfans versucht, einen übervollen Zug mit Arminia-Fans zu stürmen. Darin saßen auch Karnevalisten, die sich auf tolle Tage im Rheinland freuten, Familien mit Kindern.

Der Polizei kann man keinen Vorwurf machen. Die Bereitschaftspolizisten sind mit Großveranstaltungen und Fußballspielen über Gebühr belastet. Sie können nicht jeden regulär nach Plan fahrenden Zug begleiten. Gefragt ist jetzt der VfL Bochum, aus dessen Umfeld die Täter wohl kommen. Er muss mithelfen, die Randalierer zu ermitteln, um sie dann mit einem Stadionverbot zu ächten.

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