Fr., 23.09.2016

Einst groß, dann insolvent Verschwundene Namen im deutschen Handel

Einst groß, dann insolvent: In Deutschland sind schon eine Reihe bekannter Handelsunternehmen verschwunden.

Einst groß, dann insolvent: In Deutschland sind schon eine Reihe bekannter Handelsunternehmen verschwunden. Foto: dpa

Von dpa

Mühlheim/Ruhr (dpa) - In Deutschland sind schon eine Reihe bekannter Handelsunternehmen verschwunden. Einige Fälle:

2013: Die Baumarkt-Ketten Praktiker und Max Bahr sind insolvent und werden abgewickelt. Sie schließen 2014 ihre letzten Filialen. Viele Standorte werden von neuen Betreibern unter anderen Marken fortgeführt.

2012: Der insolvente Versandhändler Neckermann wird zum 30. September geschlossen. Rund 2000 Beschäftigte des Traditionsunternehmens in Frankfurt und Sachsen-Anhalt verlieren ihre Jobs. Das Unternehmen war 1950 in Frankfurt als Neckermann Versand KG gegründet worden.

2012: Die Drogeriemarktkette Schlecker ist Geschichte. Im Juni erhalten die noch 13 200 Mitarbeiter die Kündigung. Schon bei einer ersten Schließungswelle hatten 11 000 Mitarbeiter ihren Job verloren.

2009: Mit der Schließung der letzten 20 Kaufhäuser geht die insolvente Warenhauskette Hertie vom Markt. 2600 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz.

2006: Nach der Übernahme durch Edeka werden die Spar-Märkte umbenannt. Alle Filialen mit mehr als 600 Quadratmetern Verkaufsfläche werden auf Edeka umgestellt. Kleinere Geschäfte können weiter als Spar firmieren.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4323966?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2509831%2F2618490%2F