Do., 07.12.2017

Rente Bundesbürger bekommen immer länger Rente

Von dpa

Berlin (dpa) - Rentner in Deutschland erhalten ihre Altersbezüge im Durchschnitt fast 20 Jahre lang. Innerhalb der vergangenen 20 Jahre stieg die durchschnittliche Dauer des Rentenbezugs um 3,6 auf 19,6 Jahre. Grund dafür sei vor allem, dass die Lebenserwartung zugenommen hat, sagte der Vorsitzende des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund, Alexander Gunkel. Seit 1960 hat sich die Bezugszeit sogar fast verdoppelt. Das durchschnittliche Alter, bis zu dem die Rente gezahlt wird, lag im vergangenen Jahr bei 79,5 Jahren.

Kommentare

eFrauZipation in Gaenze gescheitert ;-)

...wobei Maenner im Durchschnitt bis 77,1 und Frauen bis 81,8 also fast vier Jahre laenger Rente bekommen.

Wieder ein Beweis dafuer, dass die Emanzipation in Gaenze gescheitert ist. Wie kann es sein, dass Maenner derartig benachteiligt werden und fast vier Jahre kuerzer Rente bekommen.
Dies ist scherzhaft gemeint und doch ein Problem und zwar ein grosses. Hier geht es naemlich auch wenn auch nicht nur um Renten, die nicht auf Beitraegen fussen (ein Beitrag in gleicher Hoehe bei einem Single und bei Verheirateten).

Dies ist nicht schlimm, wird aber aus der falschen Kasse bezahlt. Auf der anderen Seite ist dies eine der wenigen Punkte, an der die Rente eine Solidarrente ist. Wenn man das wieder rausbekommt, was man einbezahlt hat (zwingende Voraussetzung, man lebte lange genug), ist es keine Solidarrente.

Nebenbei bei fast 20 Jahren Bezugsauer muesste das durchschnittliche Renteneintrittsalter bei Maennern bei 57 und bei Frauen bei 61 liegen.

Hab ich da was falsch verstanden?

Quintessenz:

Die Rente ist komplett falsch organisiert. Man sollte das Rentenregeleintrittsalter auf 63 festlegen und die Renten dann 15 Jahre aus der Rentenkasse und danach aus der Steuerkasse bezahlen. Ferner sollte die Deckelung entfallen und es sollte eine Einheitsrente von 1500 bis 1600 Euro fuer jede Person geben, also bei Paaren dann zwei Renten. Das gilt auch fuer Beamte und andere.

Dann waere es eine echte Solidarkasse, die sich mehr an dem Bedarf und nicht an dem orientiert, was man einbezahlt hat.

Ein Gedanke an eine Lebenstandardssicherung durch die gesetzliche Rente ist schon immer abwegig gewesen. Das klappte doch immer nur bei den Leuten, die gar keine Beitraege bezahlt haben, also bei Beamten.

Allein, es wird nicht passieren, da die voellig verkrusteten Denkstrukturen aus ihren eingefleischten Mustern nicht herauskommen.

Was will man machen. Die Sonne hat sich ja auch trotz besseren Wissens 400 Jahre weiter um die Erde gedreht.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

An dieser Stelle sei nochmal die Daenische Koenigin, die die Staendeordnung fuer Gott gegeben hielt, zitiert, die angeblich zu Klaus Stoertebeker sagte: "Will er denn die goettliche Ordnung anzweifeln?"

Wo geht's uebrigens zur Steinigung?
Mann zweifelt die Emanzipation nicht an. Niemals!



1 Kommentare

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