Fr., 15.09.2017

Auch Tochtergesellschaften Wellmann und Pino nehmen keine Bestellungen mehr an Kein Geld mehr: Produktion beim insolventen Küchenbauer Alno ruht

Der Alno-Standort in Enger (Kreis Herford), wo etwa 440 Mitarbeiter angesteltl sind.

Der Alno-Standort in Enger (Kreis Herford), wo etwa 440 Mitarbeiter angesteltl sind. Foto: Oliver Schwabe

Pfullendorf/Enger (dpa/WB). Der insolvente Küchenhersteller Alno kann seinen Geschäftsbetrieb vorerst nicht mehr finanzieren – die Produktion steht still. Weder bei Alno selbst noch bei den ebenfalls insolventen Tochtergese llschaften Pino und Wellmann würden noch Bestellungen angenommen, teilte Insolvenzverwalter Martin Hörmann am Freitag mit.

Gespräche mit den wichtigsten Kunden und Lieferanten hätten keine Lösung gebracht. Der Fokus liege nun darauf, so schnell wie möglich einen oder mehrere Investoren zu finden, um Alno komplett oder in Teilen zu verkaufen.

Wellmann mit Sitz in Enger (Kreis Herford) nimmt nach WESTFALEN-BLATT-Informationen dennoch an der am Samstag beginndenen Messe »Küchenmeile A 30« teil.

Nach jahrelangen finanziellen Schwierigkeiten hatte der Küchenbauer mit insgesamt rund 1900 Mitarbeitern vor gut zwei Monaten Insolvenz angemeldet.

Lesen Sie mehr am Wochenende, 16./17. August, im WESTFALEN-BLATT.

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