Mi., 14.02.2018

Starke Konjunktur Aufschwung bringt mehr Jobs und mehr Arbeit

Der Aufschwung sorgte zum Jahresende weiter für einen Rückgang bei den geringfügig Beschäftigten und Selbstständigen, während die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs erneut stieg.

Der Aufschwung sorgte zum Jahresende weiter für einen Rückgang bei den geringfügig Beschäftigten und Selbstständigen, während die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs erneut stieg. Foto: Sebastian Gollnow

Von dpa

Im Daueraufschwung wird in Deutschland so viel gearbeitet wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Daran nehmen immer mehr Menschen teil.

Wiesbaden (dpa) - Das andauernde Wirtschaftswachstum bringt in Deutschland immer mehr Jobs.

Im vierten Quartal 2017 ist die Zahl der Erwerbstätigen zum Vorjahreszeitraum um 1,5 Prozent auf den Rekordwert von 44,7 Millionen gewachsen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden berichtete. Das sei der höchste Stand seit der Wiedervereinigung.

Auch das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also die von sämtlichen Erwerbstätigen geleistete Arbeitszeit - stieg im Gesamtjahr 2017 auf nahezu 60 Milliarden Stunden. Nur unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung hatten die Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB im Jahr 1991 mit 60,3 Milliarden Stunden einen höheren Wert ermittelt. Damals gab es nur 38,8 Millionen Erwerbstätige, die aber unter anderem in der zusammenbrechenden Wirtschaft Ostdeutschlands eher auf Vollzeitstellen beschäftigt waren.

Der Aufschwung sorgte zum Jahresende für einen weiteren Anstieg der Beschäftigungsverhältnisse mit Sozialversicherung. Gerade in der Dienstleistungsbranche wurden zusätzliche Kräfte regulär angestellt, während die Zahlen für geringfügig Beschäftigte sowie Selbstständige zurückgingen. Auch in der Industrie und am Bau wurden zusätzliche Jobs angeboten.

Die zusammengenommene Zahl der Arbeitnehmer und Selbstständigen in Deutschland wächst schon seit zwölf Jahren stetig. Im Gesamtjahr 2017 war die Erwerbstätigkeit um 1,5 Prozent auf durchschnittlich 44,3 Millionen Menschen gewachsen, wie das Statistische Bundesamt bereits im Januar mitgeteilt hatte. Das war der stärkste Anstieg seit 2007.

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