Do., 28.09.2017

Gesundheitsschutz Grippesaison steht bevor - Impfung gilt als bester Schutz

Eine Schutzimpfung gegen Grippe ist die wichtigste Maßnahme, um sich vor einer Ansteckung mit dem Grippevirus zu schützen.

Eine Schutzimpfung gegen Grippe ist die wichtigste Maßnahme, um sich vor einer Ansteckung mit dem Grippevirus zu schützen. Foto: Kay Nietfeld

Von dpa

Traditionell greifen Grippeviren im Winter um sich. Auch wenn der noch weit weg scheint: Jetzt beginnt die Zeit, in der man vorbeugend etwas tun kann. Einige Gruppen gelten als besonders gefährdet.

Berlin (dpa) - In diesen Tagen beginnt die optimale Zeit für eine Schutzimpfung gegen Grippe. Diese sei die wichtigste Maßnahme, um sich vor einer Ansteckung mit dem Grippevirus zu schützen, betonten Experten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin.

Bislang sind demnach rund 17 Millionen Impfdosen freigegeben. Wichtig für den Grippeschutz sei es zudem, häufig die Hände zu waschen und Abstand von Grippepatienten zu halten. Influenza kann insbesondere für ältere und Menschen mit Vorerkrankungen tödlich enden.

Das RKI veröffentlichte auch seine Auswertung der vergangenen Saison: Die Grippewelle 2016/17 stufen die Fachleute demnach als verhältnismäßig stark ein. Vor allem ältere Menschen seien von dem Virus betroffen gewesen. Insgesamt wurden in der Saison demnach gut 114.000 Grippe-Fälle gemeldet, mehr seien es nur bei der Pandemie 2009 gewesen.

Bundesweit starben laut Bericht nachweislich 723 Menschen an der echten Grippe, davon waren 94 Prozent älter als 59 Jahre. Diese Zahlen gelten nur als Spitze des Eisbergs, weil bei weitem nicht alle mit dem Virus verbundenen Fälle als solche erkannt und im Labor bestätigt werden. Geschätzt verursachte die Grippe-Welle laut Angaben etwa sechs Millionen Arztbesuche.

«Leider sind gerade bei den Senioren die Impfquoten mit rund 35 Prozent besonders niedrig», erklärte RKI-Präsident Lothar Wieler. Obwohl die Wirksamkeit der Impfung «nicht optimal» sei, könnten angesichts der Häufigkeit der Grippe damit immer noch viele Erkrankungsfälle und schwere Verläufe verhindert werden.

Zur Verfügung stehen laut Angaben mehrere verschiedene Impfstoffe, darunter auch ein Nasenspray-Impfstoff für Kinder und Jugendliche zwischen 2 und 17 Jahren. Für Menschen ab 65 gebe es einen Impfstoff mit Wirkverstärker, erklärte der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek. Das PEI ist das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel.

Eine Impfung wird vor allem Menschen über 60, chronisch Erkrankten und Schwangeren empfohlen. Auch Ärzte und Pflegekräfte sollen sich impfen lassen - auch in diesen Gruppen gelten die Impfquoten als «nach wie vor zu niedrig». Als optimaler Impfzeitraum gelten die Monate Oktober und November.

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Wirksamkeit der Grippeschutzimpfung fraglich - Nebenwirkungen verschwiegen

Der Pharmaindustrie gelingt es immer wieder, mit einer breit angelegten Propaganda, der dann auch prompt medizinische Forschungsinstitute folgen, den Menschen die Grippeschutzimpfung schmackhaft zu machen. Verschwiegen werden dabei mögliche Nebenwirkungen der Zusatzstoffe wie Quecksilber, Aluminium, Frostschutzmittel, Antibiotika, Proteine aus Hühnereiern und Formaldehyd, die als so genannte Wirkungsverstärker zugesetzt werden. Manchmal treten die Nebenwirkungen erst Jahre später auf (z. B. Autoimmunerkrankung), schlimmstenfalls aber auch unmittelbar danach. Nach einer Studie aus dem Jahr 2011, die im International Journal of Medicine veröffentlich wurde, hat zudem ergeben, dass zu den Nebenwirkungen einer Grippeimpfung auch entzündliche, kardiovaskuläre Veränderungen gehören können, die ein erhöhtes Risiko für Herzleiden bedeuten und damit auch Herzinfarkte begünstigen (https://www.zentrum-der-gesundheit.de/grippeimpfung-nebenwirkungen-ia.htm). Auch bei Schwangeren können – bei diesen wird die Impfung vom Robert-Koch-Institut besonders empfohlen - Entzündungen hervorgerufen werden, die das Risiko für Präeklampsie (Schwangerschaftsintoxikation) und andere schädliche Folgen wie z. B. Frühgeburten erhöhen können (https://www.zentrum-der-gesundheit.de/grippeimpfung-nebenwirkungen-ia.htm). Es werden also leider somit einseitig nur die angeblichen Vorteile der Impfung verbreitet, aber die möglichen Nebenwirkungen verschwiegen. Die Wirksamkeit der Impfung ist außerdem sehr begrenzt, da sie nicht gegen die normale Erkältung hilft (die auch insbesondere bei älteren Menschen tödlich enden kann) und die Grippe-Viren der tödlich verlaufenden Influenza sich immer wieder ändern, so dass die Passgenauigkeit der verabreichten Abwehrstoffe nicht immer gewährleistet ist. Dabei ist es eigentlich ganz klar: Die beste Vorsorge ist immer noch eine gesunde Lebensweise mit der das Immunsystem gestärkt wird – aber daran hat die Pharmaindustrie kein Interesse, weil sie damit kein Geld verdienen kann.

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