Mo., 31.07.2017

Wochenendzusammenfassung der 3. Liga Lotte holt mit neuem Coach Remis

Marc Fascher – hier noch im Rostock-Outfit – holte ein Remis mit Lotte.

Marc Fascher – hier noch im Rostock-Outfit – holte ein Remis mit Lotte. Foto: Thomas F. Starke

Leipzig (dpa). Die Sportfreunde Lotte mussten sich schon vor dem 2. Spieltag der 3. Fußball-Liga einen neuen Coach suchen. Und Marc Fascher startet mit einem Punkt. In Köln ist die Stimmung nach dem optimalen Saisonstart bestens.

PUNKT NACH BLITZ-TRENNUNG VOM COACH

Angeblich verweigerten die Kicker der Sportfreunde Lotte einen gemeinsamen Grillabend mit Trainer Oscar Corrochano - atmosphärische Störungen sagt man. Nach nur 13 Tagen mussten Lotte schon wieder den Trainer wechseln - rekordverdächtig. Der Neue Marc Fascher verpasste mit dem 1:1 beim FSV Zwickau trotz Überzahl den ersten Sieg - holte aber wenigstens einen Punkt. Und Lotte zeigte sich stark verbessert. »Mit dem Punkt müssen und können wir leben«, sagte Fascher.

PERFEKTER SAISONSTART

Für Fortuna Kölns Kapitän Hamdi Dahmani fühlt sich der Saisonstart einfach nur »perfekt an. Zwei Spiele, sechs Punkte. Besser geht’s nicht«, sagte er nach seinem Doppelpack und dem 2:0 bei Aufsteiger FC Carl Zeiss Jena. Jenas Coach Mark Zimmermann indes war angefressen - zwei Spiele, noch kein Punkt. »So können wir nicht auftreten, dann sind wir Kanonenfutter.«

ERSTES HEIMSPIEL, ERSTER SIEG

Ständig so ein Spektakel braucht Coach Steffen Baumgart nicht. Nach dem furiosen 4:4 zum Auftakt in Halle sorgte sein SC Paderborn auch im ersten Heimspiel für großen Unterhaltungswert. Mit dem 3:2 gegen den Chemnitzer FC diesmal aber mit dem ersten Saisonsieg. »Ich bin froh, dass wir uns immer wieder Chancen erarbeiten. Aber es darf nicht sein, dass wir immer so einfache Tore bekommen«, sagte er.

HEIMEINSTAND NACH MAß

Besser hätte es für Philipp Türpitz nicht laufen können. Im ersten Heimspiel das Startelf-Debüt für seinen neuen Club. Doppelpack innerhalb von 94 Sekunden (26./28.) und die Vorlage zum 1:0. Der Neuzugang des 1. FC Magdeburg war nach dem 3:0 gegen den FC Rot-Weiß Erfurt der gefeierte Mann. Und gab sich bescheiden. »Es ist egal, wer die Tore schießt. Ich freue mich, dass ich heute dran war.« Damit rehabilitierte sich der FCM für das 1:4 in Großaspach.

AUSWÄRTS OHNE FORTUNE UND IMMER NOCH SIEGLOS

Die Zahl ist ernüchternd. Saisonübergreifend seit acht Spielen ist der Hallesche FC sieglos. Und beim 1:2 beim VfR Aalen wurde die Elf von Coach Ricco Schmitt wieder ausgekontert. »Ich weiß nicht, was momentan los ist. Wieder zwei Konter und wieder zwei Tore. Wir wachen erst wieder auf, als der Gegner hoch führt«, haderte Braydon Manu. Doch diesmal konnte der HFC anders als beim spektakulären 4:4 zum Start gegen Paderborn nicht mehr ausgleichen.

AUF DEM BODEN DER REALITÄT

So kann sich die 3. Liga auch anfühlen. Erstes Auswärtsspiel, keine Chance für Aufsteiger Meppen beim 0:3 gegen Preußen Münster. Kampfkraft allein reichte nicht. Münster war spielerisch meist überlegen, zumal die Norddeutschen in Unterzahl das Match beendeten. »Natürlich fahren wir geknickt nach Hause«, sagte Verteidiger Janik Jesgarzewski. Aber die Kulisse sei ein überragendes Gefühl gewesen.

ABSTEIGER KICKERS RETTET REMIS

Besser als nichts. Die Würzburger Kickers retten gegen die U23 des SV Werder Bremen wenigstens einen Punkt. Nach einem Rückstand durch Thore Jacobsen in der 74. Minute gelingt dem eingewechselten Dominic Baumann der Treffer zum 1:1-Endstand sechs Minuten vor dem Ende. Zwei Wochen vor dem Duell im DFB-Pokal gegen die Profis von Werder bleiben die Würzburger zwar sieglos, aber auch ohne Niederlage.

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