Fr., 30.06.2017

Heider stimmt Urteil zu – VfL-Profi wollte von Bremen Leistungen, um gegen Paderborn zu gewinnen DFB sperrt ersten Osnabrücker Spieler wegen Manipulationsversuch

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Frankfurt/Osnabrück/Bremen/Paderborn (dpa). Nach der versuchten Manipulation in der 3. Liga hat der Deutsche Fußball-Bund ein erstes Urteil gefällt. Marc Heider vom VfL Osnabrück wurde vom DFB-Sportgericht für vier Spiele gesperrt und muss zudem eine Geldstrafe von 2000 Euro zahlen.

Der VfL-Profi hatte demnach Gegenleistungen des SV Werder Bremen II dafür verlangt, sich im letzten Saisonspiel gegen den wie die Werder-Reserve a bstiegsbedrohten SC Paderborn um einen Sieg zu bemühen. Dies sei auf Drängen eines Mitspielers geschehen, stellte der DFB in seinem Urteil am Donnerstag fest. Heider stimmte dem Urteil zu, es ist damit rechtskräftig.

Dagegen sind die Verfahren gegen seine Teamkollegen Tobias Willers und Addy Waku Menga noch nicht abgeschlossen. Willers muss sich am 10. Juli in einer mündlichen Verhandlung vor den DFB-Sportrichtern verantworten. Menga hatte wie Heider bereits eingeräumt, Kontakt mit Bremer Spielern aufgenommen zu haben. Alle drei waren in der Partie gegen Paderborn nicht zum Einsatz gekommen. Die Bremer hatten die Wünsche der Osnabrücker abgelehnt.

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