Di., 11.07.2017

Handballer in Lemgo und Minden beginnen bereits wieder mit dem Training Kehrmann: »Möglichst schnell ein Team werden«

Neu in Lemgo (von links): Fabian van Olphen, Isaías Guardiola, Peter Johannesson und Robin Hübscher.

Neu in Lemgo (von links): Fabian van Olphen, Isaías Guardiola, Peter Johannesson und Robin Hübscher. Foto: Hans Peter Tipp

Von Hans Peter Tipp

Lemgo/Minden (WB). Nur vier Wochen nach dem Saisonende in der Handball-Bundesliga haben zwei der drei Erstligisten aus OWL das Training wieder aufgenommen. Beim TBV Lemgo, der sich erst am letzten Spieltag gerettet hatte , und GWD Minden ist seit Montag der Ball wieder im Spiel. Rückkehrer TuS N-Lübbecke legt nächste Woche nach.

»Nach der finanziellen Konsolidierung wollen wir uns jetzt auch sportlich stabilisieren und nicht wieder so lange um den Klassenerhalt zittern«, sagte Lemgos Geschäftsführer Jörg Zereike am Rande der ersten Übungseinheit, zu der TBV-Trainer Florian Kehrmann alle Profis begrüßte, darunter auch die vier Neuzugänge Fabian van Olphen (SC Magdeburg), Isaias Guardiola (HC Erlangen), Torwart Peter Johannesson (HBW Balingen-Weilstetten) und Robin Hübscher (Lemgo II) sowie – allerdings nur als Zuschauer – den seit April erneut an der Schulter verletzten Rolf Hermann.

Der TBV-Kapitän fällt noch auf unabsehbare Zeit aus und muss weiter um die Fortsetzung seiner Karriere bangen.

Suton hat noch Pause

Diese noch vor sich hat Lemgos Rückraumkraft Tim Suton, der ebenso wie TBV-Rechtsaußen Tim Hornke eine Wochen nach dem letzten Bundesligaspiel noch seinen Einstand in der A-Nationalmannschaft feierte und deshalb nur drei Wochen Pause hatte.

»Ich habe mich in der Kürze der Zeit aber gut erholt. Es kann wieder losgehen«, sagte Suton, der in Abstimmung mit dem Deutschen Handballbund seine Teilnahme an der Junioren-WM in Algerien (18. bis 30. Juli) abgesagt hat und die Vorbereitung komplett mit dem TBV absolvieren wird.

Erstes Ziel: Ein Team werden

Über ein Saisonziel wollte TBV-Trainer Kehrmann am Montag noch nicht sprechen: »Dazu ist es mir noch zu früh. Das wichtigste Ziel ist es, möglichst schnell ein Team zu werden und innerhalb der Mannschaft die Rollen zu finden.« Aus diesem Grund habe er nach der vergangenen Zittersaison die Vorbereitung umgestellt und das Trainingslager wesentlich früher als in der Vergangenheit angesetzt.

Von Mittwoch an wollen sich die Lipper bei einem viertägigen Aufenthalt in den Niederlanden näherkommen. Testspiele sind erst anschließend vorgesehen – mit Ausnahme des Spielothek-Cups ausschließlich außerhalb der Region. Zur DHB-Pokalrunde am 19./20. August in Hildesheim soll die Form bereits stimmen.

Eine Woche später beginnt am Sonntag, 27. August, um 15 Uhr für den TBV die neue Bundesligasaison mit einem Heimspiel gegen den deutschen Meister, die Rhein-Neckar Löwen.

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