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LOKALESKREIS PADERBORNSamstag, 25. Mai 2013

Bad Wünnenberg Wohnhaus stürzt ein 25.05.13 10:26

Bewohner (53) vom Einsturz im Schlaf überrascht

Paderborn Mit Uni-Forschung Sprit sparen 25.05.13 02:55

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Bad Lippspringe Frischer Anstrich zahlt sich aus Von Per Lütje 23.05.13 02:34

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Bünting übernimmt 33 Lebensmittel-Filialen und Zentrale in OWL
Salzkotten/Paderborn (WB). Nach 51 Jahren trennt sich die Paderborner Klingenthal-Unternehmensgruppe von ihrer Lebensmittelsparte.

Die Bünting-Unternehmensgruppe mit Sitz in Leer (Ostfriesland) kauft die insgesamt 33 Minipreis-Geschäfte sowie die Zentrale in Salzkotten. Alle 1200 Mitarbeiter werden übernommen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Dienstag im WESTFALEN-BLATT.



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Paderborn
Schützen verzichten auf Schnaps
13.05.13
11:11
12 days
13.05.2013
- 11:19
Jungschützenmeister unterstützen Kampagne der Polizei
Paderborn (WB). Die Jungschützen wollen in diesem Jahr mit guten Beispiel vorangehen und zeigen, dass auch ohne Hochprozentiges gefeiert werden kann. Sie verzichten deshalb auf ihren Veranstaltungen auf den Ausschank von Schnaps. Mit Beginn der Schützenfestsaison unterstützen die Bezirksjungschützenmeister im Raum Paderborn vereint mit dem Diözesanjungschützenmeister Manuel Tegethoff die Aktion »Stay Gold – Don't drink too much!« Mit dieser Vorbeugeaktion der Polizei bekannten sich die Jungschützen vor Auftakt der Saison bei Landrat Manfred Müller zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol und prosteten sich im Kreishaus zu Gunsten der guten Sache mit Wasser zu.
»Fröhliches Feiern statt maßloses Trinken« lautet 2013 die Maxime. Die Jungschützenmeister folgen damit vereint dem Aufruf der bundesweiten Polizei-Kampagne »Stay Gold – Don't drink too much«, die bedeutet: »Etwas trinken ist okay – zu viel trinken ist absolut uncool!« Die Aktion richtet sich mit Plakaten und bedruckten Bierdeckeln gegen den exzessiven Alkoholkonsum.
 »Wir appellieren an die Jungschützen: Man kann auch Spaß haben, ohne unmäßig Alkohol zu trinken. Vernünftiger Umgang mit Alkohol sollte für Jungschützen selbstverständlich sein«, sagt Diözesanjungschützenmeister Manuel Tegethoff aus Altenbeken. Auf den Veranstaltungen der Jungschützen auf Bezirks-, Diözesan- und Bundesebene gebe es deswegen auch keine Spirituosen. Zudem seien ganz bewusst Bildungsangebote zur Alkoholprävention eingerichtet worden. Aber auch die Altschützen seien zu sensibilisieren. »Sie sollten insbesondere dann Vorbild sein, wenn sie mit Jungschützen unterwegs sind«, sagt Tegethoff.
 
Paderborn
Ente gut, alles gut
13.05.13
02:20
13 days
13.05.2013
- 04:20
Bundesweites Oldtimertreffen des Citroën-Veteranen-Clubs in Paderborn erregt Aufsehen
Paderborn (WB). Bei Karl-Heinz Bröckling war es Liebe auf den ersten Blick. Und auch im stolzen Alter von 58 Jahren ist der Lack noch längst nicht ab. Im Gegenteil: Der 2CV – besser bekannt als Ente – glänzt beim bundesweiten Citroën-Veteranen-Treffen in der Paderborner Morgensonne wie am allerersten Tag. Der 61-Jährige Steuerberater ist Organisator des jährlichen Oldtimer-Treffens, das bei seiner 38. Auflage seine Premiere in der Domstadt feiert. Aus allen Winkeln Deutschlands haben sich Citroën-Liebhaber mit ihren teilweise hochbetagten Vehikeln auf den Weg nach Paderborn gemacht. Und anscheinend scheinen auch die Franzosen etwas von Wertarbeit zu verstehen: fast alle 70 Autos haben es pannenfrei bis nach Paderborn geschafft. Für einen »Traction Avant« war die viertägige Veranstaltung beendet, bevor sie begonnen hatte: irreparabler Kupplungsschaden. Karl-Heinz Bröckling ist Enten-Fan mit Leib und Seele. »Während meiner Ausbildung habe ich ein preiswertes Auto gesucht und bin so zum 2CV gekommen. Jahrelang hatte ich dann keine Ente mehr, weil es sich als Familienauto doch weniger eignet, weil zum Beispiel kein Kindersitz reinpasst. Doch 2004 hat es mich dann wieder gepackt, und ich habe mir wieder einen 2CV zugelegt.« Bis die Ente aus dem Jahr 1955 allerdings wieder in ihrem Element – nämlich auf der Straße – war, sollten zwei Jahre vergehen, in denen der Paderborner unzählige Stunden mit Schrauben verbrachte. »Alte Motoren sind noch so konstruiert, dass man selbst Hand anlegen kann. Die Ente hat nur einen einzigen Elektromotor, und selbst der Scheibenwischer wird über die Tachowelle angetrieben«, fachsimpelt der Steuerberater. Wie aus längst vergangenen Zeiten lesen sich auch die Fahrwerte von Bröcklings 2CV: 0,45 Liter Hubraum, zwölf PS und 75 Stundenkilometer Spitze – »mit ganz viel Anlauf,« sagt der 61-Jährige und lacht. Höchstleistung muss seine Ente aber nur selten erbringen, weil sie nur für sonntägliche Spazierfahrten auf die Straße kommt und ansonsten in der Garage steht. Auch Karl-Heinz Bröcklings Frau Birgit ist mit dem Citroën-Virus infiziert. Sie fährt neben einer »Alltags-Ente» aus den 80ern einen so genannten Ami 6. »Von denen sind kaum noch welche in Deutschland zugelassen«, sagt der Paderborner. Auch die Ente verschwindet zusehends aus dem Straßenbild. Und der 61-Jährige weiß auch warum: »Der 2CV wurde bis 1990 gebaut, und vor allem die Enten jüngeren Baujahrs sind sehr rostanfällig und segnen früher oder später das Zeitliche. Die älteren Modelle aus den 50er und 60er Jahren haben einen deutlich bessere Blechqualität.« Für Aufsehen sorgten die 70 Oldtimer auch am Samstag bei einer großen Ausfahrt, die unter anderem zu den Externsteinen und durch die Senne führte. Ein besonderes Bild bot sich den Besuchern des Hermanns-Denkmals, denn dort traf der Citroën-Veteranen-Club auf einen holländischen Verein, der mit rund 50 historischen Citroën »Traction Avant« unterwegs war.
Paderborn
Fliegenklatschenbäume
13.05.13
02:20
13 days
13.05.2013
- 04:20
Stadtdenker entdecken Kurioses und viel Liebenswertes in Paderborn
Paderborn (WB). Den Königsplatz finden viele Paderborner hässlich. Sie meiden ihn oder eilen hastig drüber weg. Ganz anders sehen ihn die Stadtdenker aus Berlin: Sie haben ihn in einen Phantasie-Ausflugsort verwandelt und laden zur Spurensuche und zum Neuentdecken ein. Eine Woche lang sind die neun Studenten mit ihrer Dozentin Turit Fröbe durch Paderborn gelaufen, eine Stadt, die sie nicht kannten und die sie deshalb ganz unvoreingenommen betrachten konnten. »Das war Voraussetzung«, sagt die Architekturhistorikerin und Urbanistin, »nur so konnten wir das typisch Paderbornerische entdecken.« Und das wollten die Stadtdenker abseits der Touristenpfade, jenseits von Paderquellgebiet und Domplatz tun. Einer dieser besonderen Orte ist in ihren Augen der Königsplatz, der sich von ähnlichen Betonkomplexen in anderen Städten durch seine Entstehungsgeschichte unterscheide, meint Turit Fröbe. »Als Paderborn in den 70er Jahren durch Eingemeindungen Großstadt wurde, da musste was Goßstädtisches her«, erklärt sie ihren Studenten die »städtebauliche Geste« jener Zeit, die mancher Paderborner heute eher als Bausünde betrachte. Diesen Königsplatz können die Bürger nun vorübergehend mit ganz anderen Augen wahrnehmen, als Touristenattraktion mit Maya-Tempel, archäologischen Grabungsstätten und einem Paderbärengehege. Die Stellen sind mit neongrüner Farbe und Hinweistafeln markiert. »Wir sind im wesentlichen viele Alltagswege abgelaufen«, erzählt Turit Fröbe weiter. Paderborner haben sie den Stadtdenkern beschrieben. Dabei hätten sie viel Schönes, aber auch manches weniger Schöne gesehen. Turit Fröbe wirbt dann bei ihren Studenten um Verständnis. »Irgendjemand hat sich dabei doch was gedacht – und ganz bestimmt nichts Böses.« Sie meint damit Garagen mit Stahltoren in historischen Häusern, die Spalier-gestützten »Fliegenklatschenbäume« auf dem Kamp oder die Blumenkübel an den Laternenmasten. Im Großen und Ganzen sei Paderborn eine schöne Stadt, findet die Berlinerin, die schon viele Städte gesehen hat. Und sie ermutigt die Bewohner, ihren Heimatort liebevoll zu betrachten. »Ich habe Menschen getroffen, die hasten durch die Westernstraße, weil sie meinen: 'Da sind keine inhabergeführten Geschäfte mehr, nur noch Filialen, das ist nicht mehr schön.'« Dabei, so die Urbanistin, übersähen diese Menschen den unveränderlichen Charme ihrer Stadt oder das neue Schöne, was in alte Geschäfte einziehe. Die neun Studenten wollten Paderborn ganz unmittelbar entdecken. Sie haben deshalb auf ein Hotelzimmer verzichtet und stattdessen in ihrem Büro, einem leerstehenden Geschäft am Marienplatz, übernachtet. Ihr Engagement in Paderborn wird zum Semesterende mit einem Schein in Baugeschichte belohnt. Die Paderborner bekommen eine Vielzahl an Anregungen, bei der Abschlussveranstaltung am Samstag aber auch einen konkreten Tipp: Die mehr als 100 Lieblingsorte, die sie den Stadtdenkern genannt und die diese mit Baufarbe auf dem Asphalt markiert haben, sollten dauerhaft festgehalten und Anlaufstellen eines neuen Stadtspaziergangs werden.
Bad Lippspringe
Investieren zahlt sich aus
11.05.13
02:50
15 days
11.05.2013
- 10:52
Auf dem Weg zur Landesgartenschau können Einzelhandel und Gastronomie Zuschüsse erhalten
Bad Lippspringe (WB). Dass sich bis zur Landesgartenschau im Jahr 2017 Einiges in der Badestadt verändern wird, ist längst bekannt – genauso wie die Tatsache, dass möglichst viele Bürger davon profitieren sollen. Deshalb möchte die Stadtverwaltung jetzt allen Einzelhandels- und Gastronomiebetrieben dabei helfen, sich bis zur Eröffnung des Großereignisses ebenfalls neu aufzustellen. Sie greift Geschäftsleuten sogar finanziell unter die Arme. »Unser Innenstadtmanager Sascha Gödecke ist gerade dabei, zusammen mit Vertretern aus Politik und Verwaltung einen Gestaltungsleitfaden für den Innenstadtbereich zu erarbeiten. Dieser enthält Empfehlungen für Gestaltungsobjekte wie Markisen, Schirme und Außenmöbel, an denen sich unsere Einzelhändler und Gastronomen orientieren können«, erklärt Bürgermeister Andreas Bee. »Das heißt aber natürlich nicht, dass wir eine bestimmte Marke oder Farbe vorschreiben wollen«, ergänzt Sascha Gödecke, »es geht uns lediglich um ein hochwertiges und ansprechendes Erscheinungsbild.« Im Klartext bedeutet das zum Beispiel, dass Tische und Stühle aus Vollplastik oder kunterbunte Schirme mit Getränkewerbung in Zukunft weniger erwünscht sind. Stattdessen setzt die Stadtverwaltung auf Materialien wie Holz, Aluminium, Edelstahl und Glas sowie dezente Farben wie weiß, beige, braun oder anthrazit. »Mit solchen Leitfäden haben andere Landesgartenschau-Städte sehr gute Erfahrungen gemacht«, sagt Bee. »Die Innenstadt wirkt dadurch einladender und Besucher fühlen sich eher animiert, in einem Geschäft zu stöbern oder in einem Lokal einzukehren. Das ist für das Landesgartenschaujahr extrem wichtig, da hunderttausende von Besuchern nach Bad Lippspringe kommen werden. Und wenn die sich bei uns wohl fühlen, dann klingeln auch die Kassen der Einzelhändler und Gastronomen.« Den finanziellen Aufwand für eventuelle Neuanschaffungen müssen die Unternehmer übrigens nicht alleine tragen, denn die Stadt fördert das Ganze mit Mitteln aus dem Verfügungsfonds. In dessen Rahmen stehen der Kommune bis 2016 jährlich 60000 Euro an Landesmitteln zur Verfügung, um die Innenstadt zu beleben und aufzuwerten. Jedes Projekt, das die Richtlinien erfüllt, wird zur Hälfte, maximal jedoch mit 5000 Euro gefördert. »Wer einen solchen Zuschuss bekommen möchte, kann diesen ganz einfach bei uns beantragen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Neuanschaffung dem Gestaltungsleitfaden entspricht – so wie die neuen Außenmöbel von Café Böhner«, erläutert Andreas Bee. Nähere Informationen dazu gibt es bei Innenstadtmanager Sascha Gödecke, Telefon: 05252/26149, E-Mail: sascha.goedecke@bad-lippspringe.de.

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