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LOKALESALTKREIS HALLEMontag, 21. April 2014

Werther Brand in Lager eines Einrichtungshauses 18.04.14 09:38

Niemand verletzt – Brandursache unklar

Halle Smart-Fahrerin nach Unfall lebensgefährlich verletzt 17.04.14 17:17

Kollision mit Lkw

Steinhagen Schwerverletzte nach Auffahrunfall 17.04.14 13:31

B68 zeitweise gesperrt

Halle James Blunt kommt nach Halle 16.04.14 07:15

Konzert im Gerry-Weber-Stadion

Halle Süden wird für drei Jahre Großbaustelle Von Klaus-Peter Schillig <p> 16.04.14 02:38

Postweg-Brücke wird im Sommer abgerissen Von Mitte 2015 an gibt es den ersten Lärmschutz

Nachrichten aus dem Altkreis Halle

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Adel Tawil nimmt die Fans mit
14.04.14
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15.04.2014
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Echo-Preisträger beendet erfolgreich »Lieder«-Tour im Haller Gerry-Weber-Stadion
Versmold
Durststrecke ist im Juni beendet
12.04.14
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14.04.2014
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Umbau des Freibadbereichs in ein Naturerlebnisbad geht in heiße Phase – Stadt investiert 1,6 Millionen Euro
Werther
»Sind hier nicht in Holland«
12.04.14
02:51
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14.04.2014
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Bei der 13. Volksradtour am 27. April geht's durchs gefürchtete Isingdorfer Hügelland
Steinhagen
Elfjährige übertrumpft Kunst-Profis
09.04.14
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09.04.2014
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Arina Pucker erhält Zuschlag beim Gestaltungswettbewerb der Gemeinde für den Kreisel
Halle
Kuh aus Stall gestohlen
08.04.14
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08.04.2014
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Polizei sucht nach Hinweisen
Werther
Eis schlecken, Kultur entdecken
08.04.14
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08.04.2014
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Am Alten Markt soll eine große Tafel Touristen auf Böckstiegels Spuren locken
Borgholzhausen
Ordensritter erobern die Ravensburg
07.04.14
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07.04.2014
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Auftaktlager der Templer Komthurey Mark lockt viele Besucher mit seinem Mittelalterflair
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Münchener Freiheit begeistert in Halle
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08.04.2014
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550 Besucher lassen die Alte Neue Deutsche Welle wieder aufleben
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Erzengel Michael ist kaisertreu
05.04.14
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Tim Bendzko kommt nach Halle
04.04.14
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700 EGW-Schüler werben für mehr Toleranz auf dem Schulhof und in der Gesellschaft
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Niederländer muss sieben Jahre sitzen
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79-Jähriger hantiert mit Gaspistole
02.04.14
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03.04.2014
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Großaufgebot an Rettungskräften
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Bald ist die Brücke offen
01.04.14
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01.04.2014
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A33: An der Langen Straße werden bis Ende April noch Schutzplanken und Markierungen angebracht
Werther
Schätze aus einer schlimmen Zeit
01.04.14
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01.04.2014
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Was der Erste Weltkrieg für die Menschen aus Werther bedeutete – Fundstücke für Ausstellung gesucht
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Andrea Berg beendet Tournee im Gerry-Weber-Stadion
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Mix aus neuen und alten Hits begeistert 7300 Zuschauer
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Mercedes-Fahrer fährt frontal in Lastwagen
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31.03.2014
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B 68 bei Halle für mehrere Stunden gesperrt
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Garrelt Duin trifft Strom-Freileitungsgegner
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Minister will Diskussion anstoßen
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31.03.14
11:50
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31.03.2014
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Frontalzusammenstoß auf der B68
Werther
Spieleerfinder Ralph Linde präsentiert »Blöder Sack«
29.03.14
16:02
22 days
31.03.2014
- 17:12
Spiel in Stadtbibliothek ausleihbar
Werther (WB). Hoffentlich gefährdet das Spiel von Ralf zur Linde nicht die Familienharmonie bei einem gemütlichen Spieleabend. Sein neuester Coup »Blöder Sack« ist nämlich nicht als Beschimpfung gemeint. In der Stadtbibliothek ist die kreative Neuauflage des Klassikers Kniffel ab sofort – neben weiteren 220 Spielen – ausleihbar. Mit dem Brettspiel »Finca« und einer Nominierung als Spiel des Jahres kam 2009 der große Durchbruch in Deutschland. Später wurde das Spiel in Finnland zum Spiel des Jahres gekürt. Im Jahr 2010 gelang es Ralf zur Linde erneut, mit dem Familienspiel »Eselsbrücke« eine Nominierung als »Spiel des Jahres« zu ergattern. Sein neuestes Werk »Blöder Sack« hat der Wertheraner bereits vergangene Woche bei der Spielwarenmesse in Nürnberg vorgestellt. Und schon feiert es in der Stadtbibliothek Werther Premiere. Seine Inspirationen holt sich der Autor aus dem Alltag. »Ich spiele privat auch viel und wenn ich ein Spiel zu langweilig finde, überlege ich, wie ich es verbessern könnte, damit mehr Spaß aufkommt«, erzählt der 44-Jährige. Seine Inspiration zum Spiel »Finca« holte er sich von einem Mallorca-Urlaub. »Ich bin die Hälfte des Jahres auf Mallorca. Und als ich die vielen Windräder sah, kam ich auf die Idee, ein Spiel in dieser Form zu kreieren«, sagt der Erfinder. Variante des Kniffelns Das aktuelle Spiel »Blöder Sack« ist eine veränderte Form des Kniffelns. Der Spielename war jedoch nicht die Idee des Autors: »Ich war für ›Sack zu‹. Aber der Verlag Kosmos hatte in der Vergangenheit schon großen Erfolg mit dem Spiel ›Drecksau‹. Daher entschied man sich auch hier für einen provokanten Namen«, so Ralf zur Linde. Bei dem Familienspiel konkurrieren die Spieler um jede Karte. Zusammen müssen Aufgaben bewältigt werden, und jeder Wurf kann den Spieler näher zum Sieg bringen. Das Spiel ist für Kinder ab acht Jahren geeignet, bis zu vier Spieler können teilnehmen. »Beim Kniffeln wurde es immer schnell langweilig. Es fehlte auch an Spannung und Kommunikation, da jeder Spieler für sich versuchte, seine Aufgaben zur lösen«, sagt der Spielmacher. Ehemaliger Mathematiker Elisabeth Dieding von der Stadtbibliothek hat das Spiel schon daheim getestet und war begeistert: »Es ist einfach zu lernen und macht viel Spaß. Jeder Spieler will diese gelbe Karte bekommen, wo der Sack mit Sonnenbrille drauf ist«, sagt sie und muss selbst schmunzeln. Dieding ist in der Stadtbibliothek für die Spieleeinkäufe zuständig und beweist dabei immer ein glückliches Händchen. Mit dem Familienspiel »Blöder Sack« ist es bereits das vierte Spiel von Ralf zur Linde, das in den Regalen der Stadtbibliothek steht. Seit etwa vier Jahren kann der ehemalige Mathematiklehrer an der Universität Bielefeld nach eigener Aussage auch von seinen Spielen leben. Dabei ist der Autor aus Werther für seine Strategiespiele und seine komplexen Mechanismen bekannt. »Als Mathematiker überlege ich natürlich, welche Mechanismen möglich sind und versuche diese kreativ in ein Spiel zu verarbeiten«, so der Spieleautor. Auch Computer- und Handyspiele gehören zu seinem Repertoire. Das Logik-Spiel »Pushy« für das Apple iPhone wurde im September 2009 zum meistgekauften Spiel. Aber Ralf zur Linde will auch weiterhin Familienspiele produzieren: »Zusammensitzen und Spaß mit der Familie haben, das gehört zu einem erfolgreichen Spieleabend.«
Steinhagen
Hundeakademie prüft Wissen rund um den Vierbeiner
28.03.14
01:43
24 days
31.03.2014
- 13:03
Die Teilnehmer lernen Wichtiges rund um Ernährung, Pflege und Bestattung
Steinhagen (WB). Züchter, Trainer und auch Tierschützer: Berufe rund um den Hund unterliegen seit Juli vergangenen Jahres der Erlaubnispflicht. Und diese Erlaubnis zu erhalten – das ist gar nicht so einfach. Denn man muss ganz schön viel Wissen vorweisen können. Die Hundeakademie OWL an der Brockhagener Straße ist eine von zwei Akademien in NRW, die einen Lehrgang inklusive Prüfung anbietet. Die Schulung ist auch vom LANUV anerkannt. »Hunde-Pensionen sprießen derzeit aus dem Boden«, sagt Maic Horstmann nicht ohne ein wenig Besorgnis. Der Hundetrainer hat gemeinsam mit Rechtsanwältin Daniela Müller die Hundeakademie im Herbst 2013 gegründet. »Und nicht alle Pensionen sind professionell«, sagt er. Das nötige Wissen weiter zu geben, um so nicht nur den Haltern, sondern auch den Tieren zu helfen, sei für die beiden eine Herzensangelegenheit. »Viele Leute wissen gar nicht, wann es dem Hund gut geht«, sagt Daniela Müller. Tierschützer betroffen Doch natürlich müssen nicht nur Inhaber von Hunde-Pensionen die Fachkenntnisse vorweisen. Am 13. Juli 2013 ist eine Änderung des Tierschutzgesetzes in Kraft getreten. Im neu gefassten Paragraphen 11 ist festgeschrieben, dass eine Vielzahl von Berufen, die mit Hunden zu tun haben, nun der Erlaubnispflicht unterliegen. Das umfasst sowohl Hundetrainer, Züchter, Pensionsbetreiber, »Dogwalker«, aber auch Tierschützer, die die Vierbeiner aus dem Ausland holen und in Deutschland vermitteln. »Ein großer Teil unserer Klientel sind Tierschützer«, sagt Daniela Müller. »Denn auch wenn die meistens nur eine Aufwandsentschädigung nehmen, will der Gesetzgeber, dass sie ausreichende Sachkunde nachweisen.« Pflege und Bestattung Ähnlich vielfältig wie die Berufe, die die Teilnehmer des Lehrgangs ausüben, sind auch die Unterrichtsfächer. Vier Hundetrainer, eine Rechtsanwältin, drei Tierärzte, eine Tierheilpraktikerin und ein Tierbestatter bilden das Dozenten-Team der Hundeakademie OWL und unterrichten in Fächern wie Domestikation, Rasse, Krankheiten, Erziehung, Erste Hilfe, Ernährung, Pflege, Sport und auch Bestattung. Zudem werden rechtliche Fragen geklärt. Vier Tage dauert der rein theoretische Lehrgang mit Prüfung. Und er ist vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) offiziell anerkannt. In NRW bietet nur noch die Hundeakademie Köln so einen Lehrgang an. Doch die Teilnehmer kommen nicht nur aus Nordrhein-Westfalen. »Wir haben hier Leute aus der ganzen Bundesrepublik«, sagt Daniela Müller. »Wenn wir vorher mit dem zuständigen Veterinäramt sprechen, ist die Anerkennung auch deutschlandweit kein Problem«, sagt die Rechtsanwältin. Akademie im Aufbau 50 Teilnehmer können maximal bei dem Lehrgang mitmachen. Der nächste im April ist schon ausgebaucht. »Wir merken, dass der Bedarf da ist«, sagt Maic Horstmann, der auch die Hundeschule gleich nebenan betreibt. Deswegen wollen die beiden die Hundeakademie auch noch vergrößern. Der Lehrgang zur gewerblichen Hundehaltung soll alle zwei Monate statt wie derzeit alle drei Monate angeboten werden. Doch alleine auf diese Schulung soll die Akademie nicht bauen. »Wir wollen auch Vorträge anbieten, mehr Dozenten ins Boot holen und die Schulungen vielleicht auch mal etwas praktischer gestalten. Die Hundeakademie ist gerade noch im Aufbau«, sagt Daniela Müller, die selbst Halterin eines Beagles ist und sich als Juristin mit der Rechtsprechung rund ums Tier beschäftigt. Beide haben ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. »Es macht Spaß und der Bereich ist einfach breit gefächert«, sagt die Rechtsanwältin. www.hundeakademie-owl.de
Versmold
Chemieunfall bei Reinert: zwei Verletzte
25.03.14
10:56
27 days
26.03.2014
- 12:40
Ammoniak-Gas ausgetreten – 40 Feuerwehrleute im Einsatz
Versmold (WB/GG). Ein Ammoniak-Gas-Austritt in der Produktion der Privatfleischerei Reinert hat am Montag gegen 21.30 Uhr für einen Großeinsatz der Versmolder Feuerwehr gesorgt.

Ein Mitarbeiter wurde schwer verletzt, weil er die giftigen Dämpfe eingeamtet hat.

Er wurde mit Atemwegsverletzungen ins Krankenhaus Halle gebracht. Ein weiterer Mitarbeiter wurde leicht verletzt, er wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt.

Die Mitarbeiter aus dem betroffenen Bereich mussten sofort ihre Arbeitsplätze verlassen. Die Produktion in Loxten stand vorübergehend still.

Etwa 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mehr als drei Stunden im Einsatz, um das Ammoniak-Gas unter Kontrolle zu bekommen und zu beseitigen. Feuerwehrleute in speziellen Schutzanzügen verschlossen die Leckage an einer Frosteranlage und durchlüfteten den Bereich. Nach ersten Erkenntnissen war ein Schlauch an einer Kühlanlage geplatzt.
Werther
ABC-Schützen entdecken Böckstiegels Spezial-Effekt
24.03.14
15:01
27 days
24.03.2014
- 15:03
Mit Pinsel und Palette sind Grundschüler auf Spuren des Meisters
Werther (WB/jog). »Jetzt nehmt mal die linke Hand als Palette und die rechte als Pinsel und versucht, das Bild im Geiste nachzumalen«, fordert Kunst- und Museumspädagogien Klaudia Defort-Meya die Schüler im Atelier des Meisters auf. Auf die Frage »Seid ihr fertig«? antwortet der 10-jährige Ali: »Warte, ein Apfel fehlt noch«.

Das zeigt, wie konzentriert alle bei der Sache sind. Klassenlehrerin Birgit Borutta ist mit rund 20 Schülern zu Gast im Böckstiegelhaus. »Landleben, Böckstiegel und die Bauern« lautet das Thema des dreitägigen Kunstprojektes auf den Spuren des berühmten Malers. »Zunächst haben wir uns im Unterricht intensiv mit seinen Werken beschäftigt, heute sind wir hier im Geburtshaus, und am Montag kommen die Kunstpädagoginnen zu uns in die Schule«, sagt sie und freut sich über die Begeisterung der Schüler.

In historischen Gewändern und mit Holzschuhen an den Füßen versuchen sie, das Lebensgefühl vom Anfang des 20. Jahrhunderts nachzuempfinden. Sie besichtigen das Haus – ausnahmsweise auch das Atelier – und nehmen anschließend selber Stift und Malkreide in die Hand, um ein Stillleben nach Art des Meisters zu zeichnen.

Anke Brandt, Kunstpädagogin an der Musik- und Kunstschule Bielefeld, fordert die Kinder auf, zum Unterricht in gebrauchten Klamotten und alten Schuhen zu erscheinen. Schließlich darf es nichts ausmachen, wenn sie ein paar Spritzer Farbe abkriegen.

Seit fünf Jahren gehört es zum Ausbildungsprinzip an Werthers Grundschulen, dass die Schüler der Abschlussklassen mit Böckstiegel in Berührung kommen. »Viele waren schon als Kindergartenkinder da. Aber mit fortschreitendem Alter verändert sich natürlich auch die optisch-künstlerische Wahrnehmung«, sagt David Riedel, der das Haus seit 2012 leitet und vor 20 Jahren selbst Malkurse bei Klaudia Defort-Meya besucht hat. So bezeichnen die Kinder den Komplementärkontrast heute auch schon mal als »Special Effect«, berichten die Kunstpädagogen über ihre Arbeit.

In jedem Jahr gibt es ein neues Thema. Die Kinder sind immer begeistert, und die Lehrer nehmen das Angebot gerne an. »Es ist alle Mühe wert«, findet auch Ursula Bolte, die Vorstandsvorsitzende der Peter-August-Böckstiegel-Stiftung und ehemalige Landtagsabgeordnete. »Denn der Zugang zur Kunst befruchtet das Leben in früher Zeit.«

Steinhagen
2140 Mitglieder rücken enger zusammen
24.03.14
14:59
27 days
24.03.2014
- 15:00
Neuer Vorstand der Sportvereinigung sieht sich mit neuem Mitmachkonzept auf gutem Weg
Steinhagen (WB/el). Gut gemeistert hat die Sportvereinigung Steinhagen den Generationenwechsel auf der Führungsebene, der im vergangenen Jahr vollzogen wurde. Bei der Jahreshauptversammlung im Berghotel Quellental wurde der neue Weg in die Zukunft durch gute Berichte aus den Abteilungen bestätigt und auch bei den Mitgliedern gut aufgenommen. Viele Diskussionen habe es gegeben und es habe mehr Zeit in Anspruch genommen als gedacht, um die Vorstandsarbeit nicht nur zu übernehmen, sondern auch auf einen neuen Weg zu bringen, berichtete der Vorsitzende Andreas Wessels. Gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden Reinhard Marquart sah er nun die Grundlage für die Ziele gelegt, die sie sich für die Zukunft des 2140 Mitglieder starken Vereins vorgenommen haben. »Wir möchten die Abteilungen stärker und gleichberechtigter einbeziehen. Das ist allein durch die Vertretung von Mitgliedern aller Abteilungen im Vorstand angestoßen«, sagte Andreas Wessels. So habe man sich stets im Blick, könne Schwierigkeiten sofort ansprechen.

Als nächstes großes Ziel sprach Andreas Wessels von seinem Wunsch nach Kompetenzteams. Diese sollten konzentriert jeweils an einem Projekt arbeiten, um die Aufgaben sinnvoll zu bündeln. Gerade bei der weiteren Umgestaltung des Vereins, in dem auch moderne Sportarten angeboten werden sollen, würde hier die Arbeit auf viele Schultern verteilt. Immerhin führen die Abteilungen Badminton, Fußball, Handball, Volleyball, Radball, Tischtennis und Turnen mit der Untergruppe Kunstturnen schon jetzt ihr kleines Eigenleben. Die jeweiligen Abteilungsleiter gaben positive Berichte, die besonders von sportlichen Erfolgen gekennzeichnet waren.

Allein die allgemeine Jugendabteilung sei derzeit ein Sorgenkind. Ein neuer Vorstand habe hier nicht gewählt werden können, berichteten die Vorsitzenden und bedankten sich gleichzeitig für das Engagement in den Abteilungen. Hier gelte es, weiterhin Ehrenamtliche zu motivieren, sich zu Übungsleitern weiter zu bilden. Denn daran hänge die Qualität des Angebotes und zudem die Weitergabe sozialer Kompetenzen, die parallel zum Sport im Gemeinschaftsgefühl und Teamgeist vermittelt würden, meinten die Vorsitzenden, die anschließend alle übrigen Vorstandspositionen zur Wahl stellten.

Die knapp 50 Anwesenden bestätigten dabei die Mitarbeit von Kassierer Volker Cloes, Schriftführerin Marion Elkmann und ihres Stellvertreters Manfred Preußler am neuen Konzept. Der um einen Platz reduzierte Beirat aus Jürgen Hentschel, Christian Jung und Johannes Reimann wurde ebenfalls bestätigt. Frei bliebt weiterhin die Position des zweiten Kassierers. Die Kasse selbst sei bei stabilen Mitgliederzahlen jedoch zu 100 Prozent gedeckt, berichtete Volker Cloes. Dies verdanke die Spvg. unter anderem der Beihilfe durch die Gemeinde von 74 000 Euro. »Das ist nicht selbstverständlich«, bedankte er sich. Sorgen mache allein der neue Bulli. Hier fehlten noch Werbepartner, um Kosten zu reduzieren. Ehrung langjähriger SpVg-Mitglieder
  • Bei der Jahreshauptversammlung am Freitag konnten 31 Mitglieder ein rundes Jubiläum ihrer Mitgliedschaft in der Spvg. feiern. Besondere Anerkennung erhielten dabei Margarete Grothof (Turnen) und Werner Schulte (Tischtennis). Beide schauten auf 60 Jahre im Verein zurück. 50 Jahre in der Spvg. aktiv waren die Turnerinnen Ilse Battke, Guni Benke und Marlies Harde sowie Gerd Hüttemann (Fußball) und Wolfgang Westphal (Handball). Immerhin 40 Jahre sind Brigrid-Renate Jung (Turnen), Monika Müller-Betsch (Handball), Wolfgang Schmidt (Tischtennis), Uta Möller (Badminton) und Ralf Pohlmann (Fußball) schon mit dabei.
  • Die größte Gruppe, die der Vorstand mit Urkunden für ihre besondere Treue bedachten, stellten schließlich die Mitglieder, die seit 25 Jahren dabei sind. Dies waren die Handballer Jan-Hendrik Blomeyer, Thomas Habig, Dagmar Jarosch und Jürgen Niederheidland, die Turnerinnen Rita Henkefend, Gertrud Kesselmann, Sigrid Mierke, Gerti Pohlmann, Inge Pohlman, Waltraud Strotmann und Elfriede Uthoff sowie die Fußballer Bernd Hornberg und Friedhelm Schmidt und die Volleyballer Horst Kramp, Wilhelm Kamp, Bernd Schürmann und Klaus Ziemke.

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