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LOKALESKREIS HÖXTERFreitag, 18. April 2014

Borgentreich/Höxter Polizei stoppt 81-jährigen Raser 17.04.14 18:19

Mann erwarten Geldstrafe, vier Wochen Fahrverbot und Punkte in Flensburg

Höxter Liebesschlösser gestohlen 17.04.14 02:54

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08.04.2014
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90 Jahre Studentenverbindung Saxonia – Vierfarbenball – 150 Jahre Hochschulstandort Höxter
Höxter (WB). Das Jubiläumsjahr »150 Jahre Hochschulstandort Höxter« ist mit einem 90. Geburtstag eingeläutet worden: Die Studentenverbindung Saxonia hat am Samstag 90-jähriges Bestehen gefeiert. Das Fest war in den Vierfarbenball eingebettet. In der festlich dekorierten Stadthalle in Höxter feierten 130 Gäste. Gastverbindungen kamen aus Holzminden, Wilhelmshafen, Kassel und Detmold. Und natürlich stellten die drei anderen Höxteraner Verbindungen, TV Germania, Freie Landsmannschaft Cheruskia und Freundschaftsbund Herminia, Abordnungen bei der Jubiläumskneipe mit Ehemaligen-Abend mit den alten »Bauschülern«. Höxters stellvertretender Bürgermeister Hans-Georg Heiseke wies auf die lange Tradition der vier farbentragenden Verbindungen am Hochschulstandort Höxter hin und wünschte, dass sich noch viele Jahre junge Männer und Frauen finden, die die Tradition lebendig fortführen. Farbenring-Präside Jochen Löppenberger und Alte-Herren-Präside Heinz Baltus sowie die vier Saxonen Michael Frieg, Pascal Dörjes, Thomas Scherf und Jochen Löppenberger haben den Jubiläumsabend gestaltet. Schriftführerin Sabine Praschan beschreibt die TV so: »Die Technische Vereinigung Saxonia ist eine nichtschlagende und farbentragende Studentenverbindung, die 1924 in Höxter gegründet wurde. Wir gehören keinem überregionalen Dachverband an, sind unpolitisch und überkonfessionel. Unser Ziel ist es, den Höxteraner Studenten das Studium zu erleichtern, ihre Freizeit aktiv mitzugestalten und insbesondere Kontakte auch über den Bachelor hinaus zu pflegen. Dabei spielen Herkunft oder Geschlecht unserer Mitglieder keine Rolle.« 90 Mitglieder umfasst die Verbindung, die fünf jüngsten organisieren die Treffen im Gasthaus Paulaner (früher Zum Landsknecht). Historie Als Geburtstag der Verbindung gilt der 24. April 1924. Das Gasthaus Lengeling (Rosenstraße) und der Gasthof »Zur Erholung« in Lüchtringen waren erste Verbindungskneipen. Später tagten die Aktiven im Restaurant Krekeler (Nicolaistraße), wo man nun die Möglichkeit hatte, einen eigenen Kneipraum einzurichten. Der war dann lange Saxonen-Treffpunkt. Die Folgejahre brachten eine gute Entwicklung, aber bedingt durch die Machtübernahme der NSDAP 1933 sollte sich das Korporationsleben grundlegend wandeln. Im August 1935 wurde durch die Nazis dem Verbindungsleben abrupt ein Ende gesetzt und die letzte offizielle Zusammenkunft fand im Herbst 1935 in Bochum statt. Bedingt durch den 2. Weltkrieg wurde das Verbindungsleben zerrissen, nicht aber der Höxteraner Saxonengeist. Durch Jubilarfeiern der Bauschule Höxter 1949 und 1954 (85 und 90-Jahr-Feier) fanden wieder viele Saxonen in ihre alte Studienstadt zurück. 1954 kamen 22 Teilnehmer des ehemaligen AH-Verbandes im Hotel Weserberghof zusammen und vollzogen die TV-Wiedergründung. Der Treffpunkt blieb bis 1961 im Weserberghof, wurde dann in den Felsenkeller verlegt. Seit 1978 befindet sich der ständige Sitz der TV im Gasthof Paulaner (Stummrige Straße). Das 150-Jährige des Hochschulstandortes Höxter wird am 23. und 24. Mai groß gefeiert. Und die TV Saxonia feiert kräftig mit.
Höxter
Trauerfeier für Anja Niedringhaus Samstag in Corvey
07.04.14
02:53
11 days
07.04.2014
- 19:57
update - Bestürzung über Mord an Höxteranerin – Fotografin bereits nach Deutschland überführt - Beerdigung in Höxter
Höxter (WB). Der Tod der aus Höxter stammenden Kriegsfotografin Anja Niedringhaus (48) hat auch am Wochenende die Menschen in Höxter tief bewegt. Viele Besucher des Forum Jacob Pins in der Westerbachstraße, wo die Pulitzer-Preisträgerin noch 2013 ihre Fotos aus Kriegsgebieten ausgestellt und Vorträge gehalten hatte, hielten inne. Eine Kerze brannte dort neben einem Foto von Anja Niedringhaus: Museumsbesucher sprachen über den feigen Mord in Afghanistan (wir berichteten), drückten ihr Mitgefühl für die Hinterbliebenen aus. »Wir können es nicht fassen«, so die Pins-Gesellschaft. In Höxters Kirchen ist in Gottesdiensten am Wochenende das Thema angesprochen und auch für die Verstorbene gebetet worden. In Dringenberg bei der Sonntagsvernissage in der Burg wurde an Anja Niedringhaus erinnert. Bei der Familie Niedringhaus gingen in Höxter (bei Anjas Mutter) und auch auf dem Hof ihrer Schwester Gide in Oberkaufungen bei Kassel, wo sie zuletzt gemeldet war, viele Beileidsbekundungen ein. Nachrichtenagenturen berichteten gestern, dass der Leichnam der verstorbenen Fotografin, die 1986 am König-Wilhelm-Gymnasium ihr Abitur abgelegt hatte, am Samstag aus Afghanistan mit der Bundesluftwaffe nach Deutschland überführt worden sei. Die Trauerfeier ist am Samstag, 12. April, um 12 Uhr in der Abteikirche in Corvey. Das bestätigte die Katholische Kirchengemeinde am Abend. Ein Trauerzug führt dann anschließend an der Weser entlang zum Friedhof. Die Beerdigung findet in Höxter auf dem Friedhof Am Wall statt. Weltweit haben die Print- und TV-Medien in großer Aufmachung über das Attentat auf »Deutschlands berühmteste Kriegsfotografin« berichtet. Washington Post, New York Time, Le Monde, die britische The Times oder die Presse in Asien, Australien und Afrika thematisierten den Mord an der Höxteranerin in Aufmachung auf ersten Seiten und mit Fotos von Anja Niedringhaus selbst oder mit Truppen im oft gefährlichen Einsatz an den Fronten. Auch im Internet und auf Facebook kondolierten Menschen auf Anja Niedringhaus' Seite  und auf Medienseiten. Der Tod der deutschen Fotografin soll von deutschen Ermittlern untersucht werden. Der Generalbundesanwalt leitete ein Verfahren ein und beauftragte das BKA, vor Ort den Hintergrund der tödlichen Schüsse eines Polizisten aufzuklären. Das meldete am Abend "Der Spiegel". Der 30-jährige Polizist hatte Anja Niedringhaus in den Kopf getroffen. Sie war sofort tot. Der afghanische Präsident Karzai sagte volle Aufklärung des Attentates zu.
Nieheim
Lattbergturm in Entrup gesperrt
06.04.14
20:26
11 days
06.04.2014
- 20:31
Randalierer drehen Muttern aus Stufen heraus – 100 Schrauben manipuliert
Nieheim/Entrup (WB/rob). Das ist kein Dumme-Jungen-Streich mehr. Unbekannte Randalierer haben Schrauben im Lattberg-Aussichtsturm manipuliert. Die Polizei berichtet, dass die Täter 100 Schrauben und Muttern aus etlichen Stufen, die hinauf auf den »Lattbergturm« führen, herausgedreht hätten. Jedes einzelne der über 100 Trittbretter ist mit 12 Schrauben gesichert. Einige Stufen waren völlig instabil, schildert die Polizei die hohe kriminelle Energie, mit der die Täter vorgegangen sind. Da eine Gefahr für die Besucher des Turmes bestand, wurde die Feuerwehr verständigt, die den Zutritt zum Turm am Samstag komplett sperrte. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Driburg, v 05 25 3/9 87 00 zu melden. Dutzende Besucher haben am Wochenende bei klarem Wetter am Lattbergturm gestanden und konnten die Fernsicht nicht genießen. Der Turm gehört zum Projekt »Erlesene Natur«. In Entrup liegt er 350 Meter hangaufwärts. Als weithin sichtbare Landmarke ist der hölzerne Turm das neue Wahrzeichen des Dorfes. Die preußische Telegraphen-Station Nr. 31 stand auf dem nach Nordosten angrenzendem Acker, 200 Meter entfernt.
Bad Driburg/Brakel
»Wir wollen keine Monstertrasse«
05.04.14
02:35
13 days
07.04.2014
- 09:22
300 Bürger protestieren gegen Planungen des Netzbetreibers Tennet
Brakel (WB). Trillerpfeifen, Plakate und mittendrin intoniert der Musikverein Bökendorf zünftige Marschmusik: Einen solchen Protestmarsch hat der Kreis Höxter noch nicht gesehen. Der geballte Unmut von mehr als 300 Menschen richtet sich gegen die Suedlink-Stromtrasse. Die von den Bürgerinitiativen Bökendorf und Marienmünster mobilisierten Gegner nutzen am Freitag das Informationsforum des Übertragungsnetzbetreibers Tennet im Foyer des Petrus-Legge-Gymnasiums (PLG) in Brakel, um vom Bahnhof aus mit ihrem Protest auf die Straße zu gehen. Nachdem der Demonstrationszug mit Rufen wie »Wir wollen keine Monstertrasse im Kreis Höxter« ins Foyer des Gymnasiums eingezogen ist, erinnert die Stimmung zunächst eher an ein Schützenfest. Der Musikverein Bökendorf intoniert zackig »Preußens Gloria«. Die Menschen wirken gelöst. Dann geht Jutta Fritzsche von der BI Marienmünster ins Eingemachte und konfrontiert Tennet-Sprecher Thomas Wagner mit brennenden Fragen. Die Menge kocht, als dieser einräumt, dass die NRW-Landesregierung keine Mindestabstände zu geschlossenen Ortschaften oder Einzelgehöften festgelegt hat. »Wir versuchen, so weit wie möglich wegzubleiben« – »Wenn wir 400 Meter zu geschlossenen Ortschaften nicht einhalten können, haben wir immer noch die Möglichkeit, auf Erdkabel zurückzugreifen«: Zusicherungen wie diese sind den Menschen zu vage. Auch das sensible Thema Gesundheit katapultiert den Geräuschpegel der Trillerpfeifen in ohrenbetäubende Regionen. Thomas Wagner verweist auf die vom Gesetzgeber festgelegten Grenzwerte für Gleichstromanlagen. Sie liegen bei 500 Mikrotesla für magnetische Gleichfelder. »Wir liegen mit 30 bis 40 Mikrotesla deutlich darunter.« »Wer's glaubt, wird selig«, macht einer der Demonstranten seiner Skepsis Luft. Vor dem Hintergrund, dass in der Schweiz ein Grenzwert von bis zu einem Mikrotesla für Neuanlagen gelte, »muss unser nächster Protestmarsch vielleicht nach Berlin führen«, sagt Jutta Fritzsche. Natürlich lässt sie die Gelegenheit nicht aus, den Tennet-Sprecher nach der alternativen Trassenführung entlang der A7 zu fragen: Was macht diese Variante untauglicher als die Strecke mit dem Schlenker durch den Kreis Höxter? Wagner verweist darauf, dass beim Verlauf entlang der A7 mehr Konflikte im Hinblick auf Wohnbebauung und Naturschutz auftreten. »Diese wiegen gegenüber der etwas längeren Verbindung durch NRW schwerer.« Mit dieser Argumentation bringt er den Saal zum Kochen. Das Pfeifkonzert will nicht enden. Ruhiger, aber nicht einmütig geht es vor dem Einzug der Protestler bei dem Info-Forum zu. Über das Format der Veranstaltung regt sich Unzufriedenheit. Zwar ist Tennet mit vielen Ansprechpartnern präsent. »Unsere Fragen werden aber nur unzureichend beantwortet«, schimpfen Bürger. Die Aufforderung des Übertragungsnetzbetreibers, Alternativen vorzuschlagen, hat für viele Menschen einen faden Beigeschmack – sehen sie sich doch in der unrühmlichen Situation, dem Nachbarn den schwarzen Peter zuzuschieben. Ohne Alternativen geht es aber nicht: Nach Auskunft Wagners muss das Unternehmen für das Planverfahren zusätzlich zum vorliegenden Streckenverlauf weitere Varianten vorlegen. »Dafür erhoffen wir uns aus den Info-Foren Vorschläge.« Diese könnten auch großräumig sein. Gerd Schlüter, Vorsitzender des Hegerings Brakel, hält nichts von Alternativvorschlägen: »Die Trasse darf nicht durch den Kreis Höxter führen«, fordert er zu Kompromisslosigkeit auf. Um die von ihm mitinitiierte Walderlebnisschule Modexen macht Schlüter sich große Sorgen. Denn die Monstertrasse würde über dieses beliebte »grüne Klassenzimmer« hinweg gebaut. »Das darf nicht sein.« Den von Tennet erläuterten Einspruchsmöglichkeiten gegen den Trassenvorschlag trauen Irmgard Mackenbrock, Maria Henneke und Petra Pies aus Marienmünster nicht. »Die Fristen sind schwammig«, sagen die drei Frauen, die in Vörden wohnen. »Die Trasse würde weniger als 500 Meter an unseren Häusern entlang führen.« Unzureichende Studienlagen über die Gesundheitsrisiken einer Gleichstromleitung machen ihnen Sorgen. Irmgard Mackenbrock: »Der Naturschutz wird nach vorne gestellt und das Recht des Menschen unter den Teppich gekehrt.« Um das zu verhindern, wollen die Nachbarinnen alles, was ihnen möglich ist, gegen die Trassenführung an ihren Häusern entlang unternehmen.
Warburg
Velcrea steht auf der Kippe
05.04.14
02:34
13 days
05.04.2014
- 13:49
Zu unwirtschaftlich: Betreiber des Seminarzentrums erwägt Aufgabe der Einrichtung
Willebadessen (WB). Die Zukunft des Velcrea-Seminarzentrums in Willebadessen ist ungewisser denn je. Die Betreiber sehen sich aus finanziellen Gründen nicht mehr in der Lage, den Betrieb aus eigener Kraft über 2015 hinaus fortführen zu können. Der Verein Sozialnetzwerk Arche, der das Seminarzentrum in der Ackerscheune seit 2002 führt, ist vertraglich bis Mitte März 2015 an die Stadt Willebadessen gebunden. Danach könne es in der bisherigen Form nicht mehr so weitergehen, lautet nun die einhellige Auffassung im Vorstand der Arche. »Wir können das als Verein nicht mehr alleine bewältigen«, erklärte Geschäftsführer Eberhard Engeroff auf Anfrage dem WESTFALEN-BLATT, »auch ist es uns leider nicht möglich, das fehlende Geld aus anderen Bereichen abzuziehen«. Trotz einer zuletzt sehr guten Belegung könne das Seminarzentrum in der Ackerscheune nicht kostendeckend bewirtschaftet werden, so die Betreiber. Das liege an den sehr hohen Betriebskosten und den zu geringen Übernachtungskapazitäten des Hauses mit seinen 26 Betten. Das jährliche Defizit beziffert Engeroff auf eine Größenordnung von 30000 bis 40000 Euro. Betriebskostenzuschüsse, wie sie die Stadt Willebadessen zuletzt in Höhe von 12000 Euro gewährt hat, reichen nach Einschätzung des Arche-Vorstands für eine eigenständige Fortsetzung des Seminarbetriebs nicht aus. Aufgeben will der gemeinnützige Verein aber noch nicht, denn immerhin geht es bei Velcrea ja auch um mehr als 20 Arbeitsplätze, darunter zehn fest angestellte Mitarbeiter. »Wir würden weiter dabei bleiben, wenn die Kommune mitwirkt oder wenn sich Kooperationsmöglichkeiten ergeben«, erklärte Engeroff. Und: Auch im Falle einer Aufgabe der Ackerscheune wolle man die bei Velcrea angesiedelte Großküche weiter betreiben und voraussichtlich auch das Café »Kaffeebohne« in der ehemaligen Volksschule am Markt. Das Sozialnetzwerk Arche sieht nun die Stadt Willebadessen als Eigentümerin des Gebäudes am Zuge. Dort werden nach den Worten des Bürgermeisters seit geraumer Zeit schon intensive Überlegungen angestellt. »Wir prüfen verschiedenste Möglichkeiten, um das Haus weiterhin mit Leben füllen zu können«, erklärte Hans Hermann Bluhm am Freitag. In Betracht kämen dabei Formen einer Kooperation oder des Zusammenwirkens mit anderen Trägern, aber auch Modelle, bei der die Stadt die Verantwortung für das Weiter- und Fortbildungsangebot in dem Haus tragen würde. Eindeutig ist dabei die Beschlusslage im Rat: Wegen der Haushaltslage und wettbewerbsrechtlicher Bestimmungen hatte das Stadtparlament 2013 eine komplette Deckung des Defizits ausgeschlossen und die als Zuschussmöglichkeit für dieses Jahr errechneten 12000 Euro einmütig als Obergrenze festgelegt. Eindeutig ist aber auch die Rechtslage, was die Nutzung der Ackerscheune zu Bildungszwecken betrifft: Anfang der neunziger Jahre war das Gebäude mit Fördergeldern des Landes umgebaut worden – dies unter der Bedingung, dass die Ackerscheune mindestens bis zum Jahr 2019 als Weiterbildungsstätte betrieben wird. Im gegenteiligen Fall würde die Stadt eine Rückforderung der Mittel durch das Land riskieren. Das Velcrea-Seminarzentrum hatte schon 2006 und 2009 kurz vor dem Aus gestanden. Mit der neuen Geschäftsführerin Gabriele Gebel hat sich die Belegung des Hauses in den zurückliegenden drei Jahren laut Arche aber deutlich verbessert. Velcrea ist dem Vernehmen nach für 2014 so gut wie ausgebucht. Ähnlich sieht es für den Anfang des Folgejahres aus. Die Verantwortlichen hoffen nun, dass sich möglichst schnell eine Lösung finden lässt, um auch Anfragen über diesen Zeitraum hinaus bearbeiten zu können.

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