WESTFALEN-BLATT

LOKALESKREIS LIPPEFreitag, 18. April 2014

Schlangen Sonne lässt Spargel sprießen Von Helena Arngold und<p>Christian Geschke (Fotos)<p> 18.04.14 02:58

Landwirt Wendelin Jelowik kann das Gemüse so früh wie schon lange nicht mehr ernten

Schlangen »Detmold Child« ist zurück Von Franziska Rentzsch <p> 18.04.14 02:58

Landesmuseum zeigt älteste Mumie Europas in Sonderausstellung

Oerlinghausen Internet-Casanova soll 45.000 Euro erpresst haben Von Christian Althoff 17.04.14 14:37

Mann bereits vorbestraft – Anklage erhoben

Kalletal Saisoneröffnung verschoben Von Frank Dominik Lemke <p> 17.04.14 02:53

Wald- und Forstmuseum Heidelbeck: Kreis Lippe soll Kostenträger werden – Kalletal wurde nicht informiert

Blomberg »Mein Mann lag nicht in seinem Grab« Von Christian Althoff 15.04.14 14:17

Gericht ist sich sicher: Bestatter (59) aus Blomberg vertauschte Urnen mit Absicht

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Schlangen
Neue Kita benötigt
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Schlänger Kindergärten sind voll – viele Familien haben Absagen erhalten
Schlangen
Wandern durch die Zeit
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Neuer Themenweg der »Natur-Zeit-Reise« in Schwalenberg eröffnet
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Hilfe auch in schwierigen Zeiten
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Lippischer Verein unterstützt Ukrainer
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Kalletal
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Helenenglocke ist 500 Jahre alt – offizielle Einweihung des renovierten Turms
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Stars wirbeln live am Schlagzeug
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Internationale Drummershow im Jugendzentrum – Publikum reagiert begeistert
Kalletal
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Party zum 30-jährigen Bestehen in Hohenhausen: Live-Musik, Tanz und gute Stimmung in der Fahrzeughalle
Horn-Bad Meinberg
Drei Verletzte bei Unfall auf B1
07.04.14
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08.04.2014
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Bundesstraße zeitweise gesperrt
Schlangen
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07.04.14
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07.04.2014
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Volksbank in Schlangen zeigt von Donnerstag an Malerei von Birgit Stuke
Detmold
Osterfeuer in Pivitsheide gerät vorzeitig in Brand
05.04.14
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05.04.2014
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Feuerwehr bekommt die Flammen schnell in den Griff
Schlangen
Attraktiv, aber standhaft
05.04.14
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05.04.2014
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Volksbank-Bilanz: die Zahlen stimmen, die Rahmenbedingungen nicht
Schlangen
Heimatverein unterstützt »Blühende Landschaften in Lippe«
04.04.14
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04.04.2014
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Reichhaltiges Nahrungsangebot für Insekten soll Betrachter erfreuen
Bad Salzuflen
Mordanschlag mit Ansage
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Bahnverkehr kommt für 30 Minuten zum Erliegen
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Lippischer Verein unterstützt die Menschen in der Ukraine – Hilfsgüter in Spedition gelagert
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Nach Schlägerei: 29-Jähriger wegen versuchter Tötung verhaftet
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28.03.2014
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37-Jähriger mit schwersten Verletzungen in Spezialklinik
Schlangen
Gasthof Poppe droht Abriss
28.03.14
01:45
22 days
28.03.2014
- 10:42
Käufer möchten ein Mehrgenerationenhaus bauen
Schlangen (WB). Das vertraute Schlänger Ortsbild wird sich vielleicht schon bald stark verändern. Anstelle des Gasthofes Poppe soll ein Mehrgenerationenhaus in der Ortsmitte gebaut werden. Der Traditions-Gasthof steht bereits seit dem Jahr 2011 leer. Mit Gisela und Lutz Rehländer hat die ehemalige Besitzerin Edith Sibille jetzt Käufer gefunden. Sie selbst hatte den Gasthof, dessen Tradition bis in das 16. Jahrhundert zurückreicht, seit Mitte der 1970-er Jahre bis 1995 zusammen mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann Heiner Sibille geführt und anschließend verpachtet. »Es wurde immer schwieriger, geeignete Pächter zu finden«, sagt sie. »Wir haben vieles versucht, und sind leider auch immer wieder enttäuscht worden.« Schließlich habe sie sich 2011 schweren Herzens zum Verkauf des Gasthofes, der seit Generationen im Familienbesitz war, entschlossen. »Aber auch das war nicht einfach. Es gab seitdem immer wieder Interessenten, die tolle Ideen hatten, die aber letztlich an den zu erwartenden hohen Kosten, rechtlichen Auflagen oder den baulichen Gegebenheiten gescheitert sind.« Schwere Entscheidung Der Gasthof mit seiner markanten Fassade war nach dem großen Brand, der 1904 in Schlangen wütete, wieder aufgebaut worden. »Mit den sehr hohen Decken, dem großen Saal und den üppig bemessenen Wohnungen, ist das Gebäude heute nur schwer anders nutzbar«, hat Edith Sibille in vielen Gesprächen mit Interessenten festgestellt. Sie habe sich die Entscheidung mit dem Verkauf sehr schwer gemacht, sei aber ganz sicher, »dass an Stelle des Gasthofes etwas schönes Neues entsteht«. Das sei auch das Ziel der neuen Besitzer, sagte Gisela Rehländer auf Anfrage dieser Zeitung. »Wir haben uns die Bausubstanz sehr genau angesehen, aber ein Umbau kommt leider nicht in Frage.« Stattdessen sei ein Abriss geplant. Entstehen soll ein zweieinhalbstöckiges Mehrgenerationenhaus, das sich harmonisch in das Ortsbild einfügen soll. »Das soll eine schöne Ecke werden«, sagt die neue Besitzerin. Bürgermeister Ulrich Knorr bestätigte, dass die Gemeinde über den Besitzer-Wechsel informiert worden sei. »Konkrete Pläne, wie es weitergehen soll, liegen bei uns aber noch nicht vor. Und weil es sich um ein Privatgeschäft handelt, werde ich mich dazu zu diesem Zeitpunkt auch nicht äußern.« Da das Gebäude nicht unter Denkmalschutz stehe, sei ein Abriss möglich. Für einen Neubau würden dann die Vorschriften des Bebauungsplanes gelten. Fakt sei aber, dass der Gasthof seit Jahren leer stehe, und es bisher nicht gelungen sei, eine sinnvolle Folge-Nutzung zu finden.
Schlangen
Es wird laut
27.03.14
01:32
23 days
27.03.2014
- 11:14
Schlagzeuger geben Gastspiel am 5. April
Schlangen (mai). Einen Leckerbissen für Schlagzeugfans bietet das Jugendzentrum Domino am Samstag, 5. April. In einer internationalen Drummershow zeigen Rick Latham, Florian Winter und Zacky von 15 Uhr an ihr Können. Rick Latham ist dem Schlänger Publikum bereits durch sein Gastspiel vor zwei Jahren bekannt, als er unter anderem einen Schlagzeug-Workshop in der Hauptschule angeboten hat. Der 58-Jährige macht in Schlangen Station im Rahmen seiner »Global groove Tour«. Latham stammt aus Los Angeles und wurde als 25-Jähriger mit der Veröffentlichung seines Lehrbuches »Advanced Funk Studies« international bekannt. Im Laufe seiner Karriere hat er unter anderem mit Stars wie B.B. King, und Quincy Jones zusammengearbeitet. Begleitet wird Latham am 5. April von Florian Winter aus Blomberg, der unter anderem in der regional bekannten Band »Blue Alley« spielt, die auch in Schlangen schon Gastspiele hatte. Mit dabei ist außerdem Athanasios »Zacky« Zoukas aus Detmold, der in Griechenland geboren wurde, und unter anderem mit Juliane Werding auf Tour war. Im Jahr 2000 spielte er mit der Band »Fair Warning« im Vorprogramm von »Status Quo« und anschließend eine Japan-Tournee. Seit 2004 ist er Drummer bei der durch die »Harald Schmidt-Show« bekannten »Helmut Zerlett Band«. »Ich bin gespannt, wie sich der Nachmittag entwickelt«, sagt Joachim Woite, Leiter der offenen Jugendarbeit. Eingeladen seien alle Generationen und gerne dürfe auch selbst getrommelt werden. Unter anderem wird in einem Wettbewerb der schnellste Wirbler des Nachmittags gesucht. Musikalisch betätigen können sich die Besucher aber nicht nur am Schlagzeug. Uwe Altenbernd wird einen Blues-Harp-Workshop anbieten und Maik Heller angehende DJs anleiten. Abends wird es am 5. April im Domino musikalisch weiter gehen. Um 19 Uhr beginnt ein Konzert mit den heimischen Bands Pusher, Recollection, East-West Contact und Double Neck. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.
Vlotho/Kalletal
Sie haben den richtigen Riecher
27.03.14
01:32
23 days
28.03.2014
- 09:01
Mantrailer aus der Schweiz, Holland und England üben in Bentorf – Trainingseinsatz mit DRK in Vlotho
Vlotho/Kalletal (WB). Spürhunde können helfen, wenn Menschen vermisst werden. Bei der Suche des verschwundenen Rentners in Vlotho Ende des Jahres 2013 waren Hunde im Einsatz. Sie helfen ebenfalls bei der Suche des vermissten Dano in Herford. Das WESTFALEN-BLATT hat Ausbilder im Kalletal besucht, die Mensch und Tier das Fährtenlesen beibringen. Hundetrainerin Iris Meding lädt regelmäßig Schüler und Ausbilder aus Frankreich, England, Holland und der Schweiz zu sich nach Bentorf. In der dörflichen Umgebung üben sie das Aufspüren vermisster Personen. Derzeit sind die international bekannten Hundeinstruktoren Raphael Morel (Schweiz) und David Claridge (England) zu Gast. Fünf Tage lang bringen sie sieben Schülern den richtigen Umgang mit dem Hund und der Fährte nahe. »Das Wichtigste dabei ist Geduld. Man darf es nicht eilig haben«, sagt der Ausbilder Raphael Morel. Bei vielen Einsätzen für die Polizei müssten sich Hund und Hundeführer mit wenigen Informationen auf die Suche begeben. Oft stünde nur ein Geruchsträger, wie beispielsweise eine Mütze, zur Verfügung. Wenn die zusätzlich verunreinigt ist, wird die Arbeit richtig schwer. »Das kann frustrierend sein. Davon darf man sich aber nicht beeindrucken lassen«, sagt Raphael Morel. Die besten Spürnasen seien Bloodhound-Hunde. Deren Geruchssinn sei so fein, dass sie nach drei Tagen immer noch eine Fährte verfolgen können. Doch egal, welche Rasse: »Die Grundvoraussetzung für einen guten Spürhund ist seine soziale Verträglichkeit«, sagt Raphael Morel. Spürhunde müssten mit allen Menschen zurecht kommen und dürften keine Angst haben. Die Bentorfer Ausbilderin Iris Meding hat die beiden Spezialisten aus der Schweiz und England eingeladen, weil sie als Ausbilder der National Bloodhound Association (Schweiz) besonders gut in ihrem Fach sind. Raphael Morel arbeitet bei der Schweizer Polizei Lausanne, Sir David Claridge bei der britischen Polizei. Die Schweiz ist beim so genannten »Mantrailing« Vorreiter. Italien hat viel Erfahrung auf dem Gebiet. In Frankreich und England ist diese spezielle Ausbildung noch etwas Neues. Die sieben Schüler des Kurses kommen aus Holland, der Schweiz und Deutschland. Einige von ihnen sind aus privatem Interesse hier: »Im Vordergrund steht der Spaß«, sagt Jana Garschagen Zwar sei natürlich Ehrgeiz dabei, das Diplom am Ende des Kurses zu absolvieren. Doch den größten Gewinn sieht die Wuppertalerin in dem Miteinander mit ihrem Hund. »Das Training vertieft die Bindung. Beim Fährtenlesen kommt es auf jede Äußerung des Tieres an«, sagt sie. Das könnte das Heben des Kopfes oder das Wackeln mit dem Schwanz sein. Jede Nuance spiele eine Rolle. Kevin Laub vom Ausbilderteam betont die Beziehung zum Hund ebenfalls: »Das funktioniert nur mit dem eigenen Hund, wenn man seine Körpersprache, seine ganzen Äußerungen gut kennt«, sagt der Schweizer. Zu dem umfangreichen Programm des Kurses gehörte ebenfalls ein Einsatz an den Weserwiesen in Vlotho. Dort haben Schüler und Lehrer gemeinsam mit einer Rettungshundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes aus Delbrück trainiert. Dabei ging es nicht nur um das Zusammenspiel von Hund und Herrchen beim Fährtensuchen, sondern ebenfalls um die Zusammenarbeit verschiedener Suchhunde.
Schlangen
Mit Musik leichter lernen
26.03.14
01:23
24 days
26.03.2014
- 10:15
Grundschule am Sennerand nimmt an Projekt der Bertelsmann-Stiftung teil
Oesterholz-Haustenbeck (WB). Jeder kennt das aus seiner Schulzeit: Ein Wort wird geklatscht, um herauszufinden, wie es getrennt wird. »Das ist ein klassisches Beispiel, wie Musik im Fach Deutsch eingesetzt werden kann«, sagt Doris Schulte. Die Rektorin der Grundschule Oesterholz will Musik in möglichst viele Fächer integrieren. Deshalb hat sich die Schule für das Projekt »Musikalische Grundschule« angemeldet. Musiklehrerin Claudia Beckert nimmt als zentrale Ansprechpartnerin innerhalb von zwei Jahren für die Schule an sechs Fortbildungen teil, unterstützt wird sie von ihrer Kollegin Gudrun Bergstein-Buchholz. »Daneben ist eine wichtige Voraussetzung, damit wir als musikalische Grundschule anerkannt werden, dass alle Lehrer, Eltern und Schüler in den Prozess einbezogen werden«, berichtet sie. Bei einer ersten Schulkonferenz zum Thema seien bereits gemeinsam Ideen gesammelt und Pläne geschmiedet worden. Das Ergebnis ist bereits fester Bestandteil im Schulalltag geworden. »Wir beginnen den Unterricht in allen Klassen jetzt morgens immer mit einer musikalischen Begrüßung«, berichtet Claudia Beckert. Das könne ein Morgenlied sein oder eine rhythmische Begrüßung, durch die die Klasse gesammelt und ein positives soziales Klima geschaffen werden soll. Damit auch die Kollegen Spaß an der Sache haben, die Musik nicht in ihrem Fachrepertoire haben, haben die Oesterholzer Lehrer in den Konferenzen gemeinsam geübt. »Die Resonanz ist sehr gut«, freut sich Schulte. Sie selbst plant, Musik in ihren Matheunterricht zu integrieren. »Wir haben gerade die Einmaleins-Reihen. Ich glaube, da können wir einen Rap draus machen. Dann fällt es einigen Kindern sicher leichter, die Zahlenreihen zu behalten, und alle haben mehr Spaß«, sagt sie. Der Phantasie seien bei der musikalischen Unterrichtsgestaltung keine Grenzen gesetzt. Auch Kinder und Eltern sollen Ideen einbringen. Damit diese auch direkt umgesetzt werden können, hat der Förderverein der Grundschule die Anschaffung von Instrumententaschen für jede Klasse finanziell unterstützt. »Darin sind zehn verschiedene Orff-Instrumente in so großer Zahl enthalten, dass jedes Kind sich beteiligen kann«, erläutert Beckert. Die Taschen sollen für alle zugänglich in den Klassenräumen aufgehängt werden. In den kommenden Tagen gibt es eine Einführung für die Kinder. »Abgesehen von den neuen Projekten, die zum Teil schon umgesetzt werden oder aber noch in Planung sind, spielen Kunst und Musik bei uns schon immer eine große Rolle«, erzählt Doris Schulte. So hat sich in den vergangenen Jahren eine Trommel AG etabliert, die von Joachim Woite (Offene Jugendarbeit) geleitet wird. Außerdem gab es eine Bläser AG in Zusammenarbeit mit dem Posaunenchor und eine Akkordeon AG in Kooperation mit dem örtlichen Orchester, die bei entsprechender Nachfrage wiederbelebt werden sollen. »Alle zwei Jahre gibt es zudem ein Sommerkonzert, bei dem unsere Schüler, die privat Musikunterricht haben, einmal zeigen können, was sie gelernt haben«, berichtet Claudia Beckert. Besonders freut sich das Kollegium, dass Eltern eines Schülers der Schule ein ausrangiertes Klavier zur Verfügung gestellt haben, das nun in der Aula steht und bei vielen Gelegenheiten genutzt werden soll. »Es ist einfach schön zu sehen, wie viel Spaß Kinder an Musik haben«, sagt Schulte.
Schlangen
Schmackhafter Sichtschutz
24.03.14
01:53
26 days
24.03.2014
- 08:17
Jäger legen Wildacker auf der Huxhole an
Schlangen (WB). Zwischen Strothe, Mühlenstraße und B1 wächst ein kleines Niederwild-Paradies heran. Dafür haben die Pächter des Jagdreviers Kleine Senne, Arnd Ostmann und Dr. Ralf Köster, gesorgt. Sie haben dort neun Bäume gepflanzt, eine Wallhecke angelegt und Wildäcker eingesät. Unterstützt wurden sie dabei am Samstag von Albert Köster, Wolfgang Nolte, Rainer Klaus, Tim und Basti Ostmann sowie Patrick Nolte. »Die Gemeinde hat die Bäume und die Heckenpflanzen zur Verfügung gestellt, wir haben das Saatgut besorgt«, berichtet Arnd Ostmann. Die Huxhole ist eine Ausgleichsfläche der Gemeinde, die einen Eingriff in die Natur an anderer Stelle des Gemeindegebietes, in diesem Fall im Gewerbegebiet, kompensieren soll, indem sie naturnah gestaltet und aus der Bewirtschaftung genommen wird. »Die Hecke und die Bäume waren ohnehin vorgesehen, aber die Ackerfläche wäre einfach brachgefallen«, sagt Ostmann. Da besonders das Niederwild aber immer weniger Deckung habe, seien er und Köster mit dem Wunsch an die Untere Landschaftsbehörde des Kreises herangetreten, dort Wildäcker anzulegen. »Das haben wir beispielsweise an der Lindenstraße auch schon so gemacht«, erzählt der Jagdpächter. Speiseplan bereichern In der Huxhole sei eine Reihe Topinambur als Sichtschutz eingesät worden. Außerdem soll es einen Streifen Mais geben, der auch im Winter stehen bleibt und den Tieren als Futterquelle dient. Der Rest der Fläche wird mit einer speziellen Mischung eingesät, die sowohl Kräuter und verschiedene Gräser als auch Blütenpflanzen enthält und damit auch für Insekten attraktiv werden soll. »Außerdem wird das sicherlich ein Blickfang, wenn alles blüht«, ist Ostmann überzeugt. Auch die Hecke soll mit Sorten wie Holunder, Weißdorn, Schwarzdorn, Hagebutte und Haselnuss nicht nur Deckung für das Wild und Brutmöglichkeiten für Vögel bieten, sondern auch den Speiseplan der heimischen Tierwelt bereichern. Doch die Aktiven im Jagdrevier Kleine Senne haben neben der Anlage von Hecke und Wildäckern auch die Aufgabe übernommen, diese künftig regelmäßig zu pflegen. »So ein Wildacker muss etwa alle vier Jahre neu eingesät werden, denn die Blütenpflanzen werden mit der Zeit immer weniger«, erläutert der Jagdpächter. Außerdem werde er zusammen mit seinen Helfern die Bäume und Hecken fachgerecht pflegen. Damit die Wildtiere sich in der Huxhole künftig auch wirklich wohlfühlen können, haben die Jagdpächter noch die dringende Bitte an Spaziergänger, die Wege nicht zu verlassen. »Wenn ein Reh im Gebüsch liegt, und jemand kommt den Weg entlang, weiß es in der Regel, dass es liegen bleiben kann. Problematisch ist es immer, wenn die Leute querfeldein laufen, besonders dann, wenn sie auch noch Hunde dabei haben. Das bedeutet puren Stress für die Tiere«, wirbt Arnd Ostmann dafür, die neu geschaffenen Rückzugsräume des Wildes auch zu respektieren.

Wetterbericht Lippe

Wetterbericht

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20.04.14
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21.04.14
00:00
-2 days
18.04.2014
- 16:00

Höchsttemperatur: 21°C
Tiefsttemperatur: 7°C
Tagsüber: wolkig.

Höchsttemperatur: 21°C
Tiefsttemperatur: 7°C
Tagsüber: wolkig

22.04.2014
22.04.14
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-3 days
18.04.2014
- 16:00

Höchsttemperatur: 22°C
Tiefsttemperatur: 8°C
Tagsüber: heiter.

Höchsttemperatur: 22°C
Tiefsttemperatur: 8°C
Tagsüber: heiter

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