WESTFALEN-BLATT

LOKALESKREIS MINDEN-LÜBBECKEDonnerstag, 20. Juni 2013

Stemwede »Gefährliches Fracking droht uns weiterhin« Von Dieter Wehbrink 20.06.13 02:34

Oppenwehe im Blick: Aktionsbündnis nimmt Stellung

Lübbecke Alswede träumt vom Kreisel Von Erwin Eisfeld 20.06.13 02:33

Ortsteilgespräch mit Bürgermeister Eckhard Witte – neues Baugebiet geplant

Rahden »Recken zur Porta« laden zum Markt Von Michael Nichau 20.06.13 02:33

Premiere auf dem Museumshof: Zweitägiger Mittelaltermarkt mit vielen Sehenswürdigkeiten

Espelkamp Schülerfirma ist gelebtes Miteinander Von Arndt Hoppe 20.06.13 02:33

Brennholzmanufaktur der Waldschule erhält ersten Preis bei Wettbewerb der Volksbank-Stiftung zu Inklusion

Minden Feuer zerstört Wohnung einer siebenköpfigen Familie 19.06.13 19:26

Niemand verletzt, 65.000 Euro Schaden

Nachrichten aus dem Kreis Minden-Lübbecke

Nachrichten aus dem Kreis Minden-Lübbecke

Rahden
»Wir sind keine Hundehändler«
19.06.13
02:31
1 day
19.06.2013
- 15:45
Nach gewonnenem Prozess: Kreis erteilt Genehmigung zum Weiterbetrieb des Tierschutzhofes
Espelkamp
Viel Wasser, viele Säcke, wenig Schlaf
19.06.13
02:30
1 day
19.06.2013
- 13:06
22 Feuerwehrmänner aus Espelkamp sind zurück von Hilfsaktion der Bezirksbereitschaft an der Elbe
Stemwede
Den Schafen geht es an die Wolle
19.06.13
02:28
1 day
19.06.2013
- 10:58
Die Schur bringt den Tieren Erleichterung in der Sommerhitze – Kraft, Geschick und Erfahrung ist notwendig
Minden
Kaffee-Diebe festgenommen
18.06.13
18:43
2 days
18.06.2013
- 18:45
ZWei Männer wollten Ware im Wert von 30.000 Euro stehlen
Porta Westfalica/Gütersloh
Kleintransporter brennt auf der A 2 aus
18.06.13
17:43
2 days
18.06.2013
- 20:16
Fahrer aus Gütersloh unverletzt – 16 Kilometer Stau
Espelkamp
Mobile Ampel für mehr Sicherheit
18.06.13
13:04
2 days
19.06.2013
- 13:06
Initiative stellt in Espelkamp neue Technik für Bahnübergangsposten vor
Rahden
»Ein gutes Schloss ist zu empfehlen«
18.06.13
03:02
2 days
18.06.2013
- 09:46
Fahrraddiebe machen auch vor Rahden nicht halt – Zahl der Fälle bleibt konstant
Hiddenhausen/Espelkamp
Kleinwagen stößt mit Lkw zusammen
17.06.13
11:18
3 days
17.06.2013
- 11:57
Unfall auf der Herforder Straße - 28-Jähriger aus Espelkamp verletzt
Lübbecke
Es kracht auf der Skaterbahn
17.06.13
06:30
3 days
17.06.2013
- 12:54
Zweites Summer-Rocks-Festival mit tollen Moves und lauter Musik – 1000 junge Menschen feiern riesige Party +++ mit Bildergalerie
Bad Oeynhausen
Ihre Hilfe reicht über die Stadt hinaus
17.06.13
02:55
3 days
17.06.2013
- 08:26
Freiwillige Feuerwehr feiert Stadtfeuerwehrtag und 90-jähriges Bestehen der Löschgruppe Wulferdingsen
Stemwede
Volksfest an der Maschinenhalle
17.06.13
02:54
3 days
17.06.2013
- 11:42
Die Band Frisbees unterhält Teilnehmer am 42. Volksradfahren – Fahrräder als Preise vergeben
Espelkamp
Alte Lok lockt viele Schaulustige
17.06.13
02:54
3 days
17.06.2013
- 10:54
5. Espelkamper Bahnhofsfest bietet Unterhaltsames für die ganze Familie
Stemwede
»Sekundarschule wird die Eltern überzeugen«
16.06.13
10:56
4 days
16.06.2013
- 11:02
Interview mit Friedhelm Heckemeyer und Jochen Brennecke: »Diese Schulform führt zum bestmöglichen Abschluss«
Bad Oeynhausen
Landwirte helfen Landwirten
15.06.13
02:34
5 days
16.06.2013
- 14:32
Fahrer brechen mit 14 Lastwagen beladen mit Tierfutter in Richtung Magdeburg auf
Stemwede
»Bisher tollstes Erlebnis in meinem Leben«
15.06.13
02:33
5 days
16.06.2013
- 15:05
Abschied von der Familie Grummert und von Steffen Kampeter: US-Schülerin Ella Wilson kehrt zurück in Heimat
Rahden
»Es war ein langer Weg«
15.06.13
02:33
5 days
15.06.2013
- 04:33
Band durchschnitten – Radweg zwischen Sielhorst und Kleinendorf ist für den Verkehr freigegeben
Lübbecke
Imbiss-Wirtin hilft Aids-Waisen
15.06.13
02:32
5 days
16.06.2013
- 14:52
Heidi Gambietz und ihr Mann veranstalten Tombola – Sachpreise gesucht
Minden
Gottesfrau auf High Heels
14.06.13
11:23
6 days
14.06.2013
- 11:57
Ehemalige EKD-Vorsitzende Margot Käßmann spricht in Mindener Kirche
Espelkamp
Jugendliche loten ihre Chancen aus
14.06.13
02:23
6 days
14.06.2013
- 09:53
21. Berufsausbildungsmesse BAM erwartet an zwei Tagen 1400 Schüler im Bürgerhaus +++ mit Bildergalerie
Rahden
»Diese Schäden haben wir erwartet«
14.06.13
02:23
6 days
14.06.2013
- 10:23
Denkmalamt Detmold besichtigt Baustelle im Rahdener Kirchturm – weitere 10000 Euro Förderung zugesagt
Lübbecke
Jungstörche beringt
13.06.13
10:19
7 days
14.06.2013
- 10:13
Naturschützer kümmern sich um Nachwuchs in Gehlenbeck und Nettelstedt – Kälte hat Probleme bereitet – Auch in Levern und Oppenwehe Jungtiere
Lübbecke (WB). Der Weißstorch beobachtet das Treiben unterhalb des Nettelstedter Horsts ganz genau. Ein Kranwagen steuert auf sein Nest zu. Zögerlich erhebt er sich, breitet die Flügel aus und hebt ab. Nur ungern will er seine Jungen alleine lassen. Der Storch in Nettelstedt passt auf seinen Nachwuchs im Nest auf.
Doch es macht den Eindruck, als wüsste das Muttertier, dass dem Nachwuchs nichts passieren wird. Denn Stefan Bulk vom Naturschutzbund Minden-Lübbecke stört die Idylle nur kurzzeitig, um eine Routinemaßnahme vorzunehmen. Die drei bis vier Wochen alten Jungstörche werden beringt. Das ist innerhalb weniger Sekunden erledigt. Die Ringe hat der Storchexperte in seiner Tasche. Gekonnt und behutsam greift er sich die Tiere und klippt die Markierungen um die Beinchen. Jeder im Kreis geborene Storch wird mit einem Ring versehen, damit er identifiziert werden kann. Forscher auf der ganzen Welt können anhand der Zahlen auf der Markierung den Lebenslauf der Tiere nachvollziehen und dokumentieren. »Mit einem Fernglas sind die Ringe bis auf 200 Meter erkennbar, auch im Flug. So können wir beispielsweise herausfinden, ob es die gleichen Störche wie im Vorjahr sind, die hier brühten«, erklärt Bulk. In Nettelstedt ist der Tierliebhaber am Mittwochmorgen positiv überrascht worden. Mit dem Kranwagen der Stadt Lübbecke am acht Meter hoch gelegenen Nest angekommen, erblickte er drei Jungtiere. Mit dieser Anzahl hatte Bulk nicht gerechnet und nur zwei Ringe in seine Tasche gepackt. »Dafür lasse ich mich aber gerne noch einmal herunterfahren und hole einen zusätzlichen«, sagte das Nabu-Mitglied, das am Mittwoch auch ein Jungtier auf dem Horst in Gehlenbeck (in 21 Metern Höhe) mit einem Ring ausstattete.
Etwa zehn neugeborene Störche leben in diesem Frühjahr im Altkreis Lübbecke – eine Zahl, die leicht unter der der Vorjahre liegt. »Das hängt mit der Wettersituation zusammen. Durch die lang anhaltende Kälte haben sich schwere Zeiten für die jungen Tiere ergeben. Es war für viele zu kalt, um überleben zu können«, erklärte Bulk. Immerhin brauche ein Jungvogel bis zu 800 Gramm Nahrung am Tag. Für den derzeit in den Nester lebende Nachwuchs ist die Prognose des Experten positiv: »Die meisten von ihnen sollten durchkommen. Nur für die Kleinsten könnte es eng werden, wenn ihnen die schon etwas kräftigeren Tiere die Nahrung wegschnappen. Auch die Nester seien trocken, hätten genügend Luftzwischenräume und würden somit gute Bedingungen schaffen.
Der etwas geringere Jungtierbestand könne in diesem Jahr allerdings verkraftet werden. Denn 47 Brutpaare haben sich auf einem Horst im Kreis Minden-Lübbecke angesiedelt, davon zehn im Altkreis. Eine Anzahl, die in den vergangenen 100 Jahren nicht erreicht werden konnte. »Die Zahlen sind für uns sehr erfreulich. Die Störche lassen sich auch wieder dort nieder, wo Nester in der Vergangenheit verwaist waren, beispielsweise in Levern und Oppenwehe«, sagt Stefan Bulk. Dort sind an beiden Brutstellen Junge geschlüpft, wieviele lasse sich aber erst sagen, wenn sie etwas größer sind.

Stemwede
Levern soll noch attraktiver werden
13.06.13
03:03
7 days
13.06.2013
- 14:33
Arbeitskreis sammelt Ideen – künftig regelmäßige Treffen – Aufwertung des Schulplatzes vorgeschlagen
Stemwede-Levern (WB). Interessierte Bürger haben sich im Saal vom Hotel Meyer-Pilz in Levern getroffen, um unter dem Motto »Dorfentwicklung« eine Ideenschmiede ins Leben zu rufen. Die Teilnehmer streben an, das Dorfleben so attraktiv wie möglich zu gestalten. »Dorf hat etwas mit Heimat zu tun«, betonte Versammlungsleiter Ralf Wenzel, der zusammen mit Ulrich Kettler sowie Dirk und Gitta Huntemann unter dem Dach des Leverner Heimatvereins diese Arbeitsgruppe gegründet hat. Ganz zwanglos, in geselliger Runde, sollen jetzt an jedem zweiten Dienstag im Montag von 19.30 Uhr an im Hotel Meyer-Pilz »Leverner Dorfgespräche« mit Bürgern erfolgen. Ziel ist es, Ideen und Umsetzungsvorschläge, für zum Beispiel Freizeit- und Bildungsangebote sowie Umwelt-Projekte, auf den Weg zu bringen. Etwas enttäuscht zeigten sich die Organisatoren des Abends allerdings von der Beteiligung. Beim ersten Dorfgespräch wurden Zettel verteilt, auf dem sich jeder der 27 Teilnehmer eintragen und selbst bestimmen konnte, ob und welche oder wieviele Projekt-Patenschaften er persönlich übernehmen möchte. Vorgeschlagen wurde zum Beispiel die Umgestaltung des Leverner Schulgeländes mit Spielgeräten für Jung und Alt sowie die Planung von Parkplätzen an der Schule. Auch könnten – nach einer Idee von Ulrich Kettler – auf dem Schulgelände Treffpunkte für unterschiedliche Generationen entstehen, um gute Gespräche in gemütlicher Atmosphäre zu führen. So würde das Schulgelände auch außerhalb der Schulzeiten sinnvoll genutzt. Außerdem wurde über eine effektive Präsentation im Internet nachgedacht. Dabei hilft die moderne Technik, indem man auf den QR-Code (weißer Kasten mit kleinen, schwarzen Rechtecken) setzt. Mit dessen Hilfe ist es möglich, den Besucher des Stiftsortes über die dörfliche Geschichte sowie über Sehenswürdigkeiten mit Informationen zu versorgen. Auch ein Dorfkalender im Internet, in dem aktuelle Nachrichten und Informationen aus der Region gespeichert werden, ist nach Meinung der Teilnehmer denkbar. GPS-Routen könnten über vorhandene und freie Parkplätze sowie über aktuelle Umleitungen in der Gemeinde, aber auch über vieles mehr Auskunft geben. Als Aktion wäre auch ein Kindertag am Heimathaus denkbar, bei dem Butter hergestellt oder den Jungen und Mädchen das Weben gezeigt wird. Auch Backtage für Kinder an der Mühle könnten eine sinnvolle Idee sein, hieß es. Bei all diesen Überlegungen sei es wichtig, Projekte »nicht nur einfach hinzustellen« und sich dann einfach selbst zu überlassen. Als Negativ-Beispiel nannten die Leveraner hier die vielerorts aufgestellten Skater-Bahnen. »Solche Projekte müssen betreut, erhalten, erweitert und gepflegt werden«, betonte Ralf Wenzel. Für das Frühlingsfest 2014 seien bereits neue Ideen entwickelt worden, sagten Versammlungsteilnehmer. So denke man unter anderem an einen Motorradgottesdienst in Verbindung mit einem Biker-Wochenende sowie an ein Dart-Turnier im Dorf, erläuterte Hotelier Rüdiger Meyer Pilz. Eine Idee, die ebenfalls Zuspruch bei den Teilnehmern fand, ist das Aufstellen von großen Schildern im Ort, die auf Sehenswürdigkeiten hinweisen.
Rahden
»Mit dem Schrecken davongekommen«
13.06.13
03:03
7 days
13.06.2013
- 14:48
Rahdener Studentin erlebt Hochwasser-Katastrophe in Passau – Leistungen der Helfer beeindrucken
Rahden/Passau (WB). 12,60 Meter – der Pegel übersteigt in Passau die Rekordmarke. Hochwasser in der Drei-Flüsse-Stadt und mittendrin die Rahdener Studentin Janine Bollhorst. Den Überflutungen ausgeliefert und unvorbereitet, entrinnt sie dem Unglück letztlich ohne Schaden. »Niemand ist davon ausgegangen, dass es solche Ausmaße annimmt – und plötzlich stand das Wasser buchstäblich vor der Tür«, sagt Janine Bollhorst. Panik, Angst, Ungewissheit und Verwirrung herrschten. Sie spricht von Booten, die die Einwohner retteten und kreisenden Hubschraubern. Die Feuerwehr befand sich im Höchsteinsatz. »An Schlaf oder Ablenken war nicht zu denken. Das Hochwasser war einfach allgegenwärtig.« Doch die 25-Jährige bleibt vor dem Schlimmsten verschont – anders als die Alt-, Innenstadt, Universität oder Menschen, die ihre Existenz verlieren. Ihre Wohnung im dritten Stock ist hochgelegen – in Sicherheit, weiter abseits von den über die Ufer getretenen Flüssen Inn und Donau. Janine Bollhorst ging vor einigen Tagen ihren täglichen Weg zur Universität. Vor dem Umzug im April und Beginn ihres Masterstudiums in Medien und Kommunikation sei sie schon gewarnt gewesen: ab und an sollen im »bayerischen Venedig« Überschwemmungen auftreten. Der Blick auf die von Studenten beliebten Innwiesen war trügerisch. Etwas stimmte nicht. Das zeigte auch das Gelände ihrer Ausbildungsstätte, wo sich die Wassermassen ausbreiteten. Dann ging alles ganz schnell... Strom und Wasserleitungen fielen aus, das Trinkwasser bleibt bis heute knapp – Katastrophenalarm wurde ausgelöst. Empfohlen wurde, die Stadt schnellstmöglich zu verlassen, sich in Sicherheit zu bringen. Helfer gäbe es zur Genüge. Janine Bollhorst nahm diesen Rat an. »Wir haben uns hochgeschaukelt und ständig über das ›Was-wäre-wenn‹ geredet.« Zum Nachdenken blieb in dieser Situation keine Zeit. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Studenten floh sie aus der Stadt und hatte Glück, denn Stunden später waren auch einige Bahnstrecken überflutet. Wohlbehütet verfolgte die Rahdenerin aus der Ferne, was in ihrer Wahlheimat geschah. Über »Facebook« wurde sie auf dem Laufenden gehalten. Kommilitonen organisierten sich, helfen auch noch heute, wo Hilfe benötigt wird. Innerhalb eines Tages schafften es die vielen Helfer, soviel zu beseitigen, was bei der »Jahrhundertflut 2002« ganze zwei Wochen gedauert hatte. Das schlechte Gewissen packte Janine Bollhorst beim Betrachten der ›Heldentaten‹ auch im Fernsehen. Da aber Autobahnen in Richtung Passau gesperrt waren und sind und die Behörden baten, nicht in die Stadt zu reisen, blieben ihr die Hände gebunden. Zurück in Passau kommt die Studentin aus dem Staunen nicht mehr heraus – die Solidarität der freiwilligen Helfer überwältigt sie. »Sie haben erstaunliche Arbeit geleistet.« Vielerorts merkt sie gar nicht, was passiert ist. Andererseits ergibt sich die Erkenntnis, dass manche Stellen, betroffene Cafés oder Läden, wohl nie wieder aufgebaut werden können. Weiterhin macht sich ein leichter Modergeruch in den Straßen breit, die Wege sind sandig, Spuren von Schlamm sind zu sehen. Das Wasser steht in einzelnen Stadtteilen zwar immer noch. Doch in Passau herrscht Aufbruchsstimmung und bei Janine Bollhorst die Gewissheit, mit dem Schrecken davongekommen zu sein.
Espelkamp
»Wir haben Glück im Unglück gehabt«
12.06.13
09:33
8 days
12.06.2013
- 09:43
Tank-Leck in der EMA-Schule führt zu Ölfilm auf Natursee Große Aue – Einsatz von Feuerwehr und Umweltamt
Espelkamp (WB). Zwei vergessene Öltanks in der Ernst-Moritz-Arndt-Schule haben am Wochenende für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Ordnungsamt und Kreis geführt. Denn aus einem dieser Tanks ist ein Ölgemisch durch die Kanalisation bis hin zum Natursee Große Aue gelangt. Die Stadtverwaltung informierte gestern während einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz und dann im anschließenden Stadtentwicklungsausschuss über das Ausmaß der Ölverschmutzung. Aus einem der beiden 30000-Liter-Tanks, die bis vor etwa 25 Jahren zur Ölheizung der EMA-Schule beziehungsweise der Sport- und Schwimmhalle gehörten, seien vor einigen Tagen etwa 1000 Liter eines Öl-Schlamm-Gemisches ausgetreten, erläuterte Bürgermeister Heinrich Vieker. »Der eine Tank ist einfach durchgegammelt.« Das Öl gelangte über die Regenwasser- und Grundstückskanalisation in das öffentliche Kanalnetz und schließlich in den Natursee Große Aue, der auch als Regenrückhaltebecken dient. Ein Spaziergänger hat schließlich gegen 13.50 Uhr am Samstag einen Ölfilm auf dem Auesee entdeckt und das Ordnungsamt alarmiert. Gemeinsam mit Stadtoberbaurat Heiner Brockhagen und Klaus Hagemeier, Vorstand der Stadtwerke AöR, erläuterte Vieker gestern das Ausmaß des Lecks. Der im Naturschutzgebiet befindliche See sei auf einer Fläche von 20 Quadratmetern mit einem Ölfilm überzogen gewesen. Das sei zwar im Vergleich zur Gesamtfläche von etwa 45000 Quadratmetern nicht viel. »Wir haben aber sehr viel Glück gehabt, dass es nicht geregnet hat.« Zudem, so Klaus Hagemeier weiter, sei es verhältnismäßig windstill gewesen, so dass sich der Ölfilm nicht weiter auf dem See, der in die Große Aue und dem damit anhängenden Naturschutzgebiet mündet, ausbreiten konnte. »Wir haben Glück im Unglück gehabt«, sagte Heiner Brockhagen. Der Vorfall sei aber ärgerlich. Denn die Tanks seien bei der damaligen Umstellung von Öl auf Gas vergessen worden. Im Zuge des Zwischenfalls wurde am Sonntag eine Spezialfirma beauftragt, die die Tanks komplett abgepumpt hat. Dies habe 3500 Euro gekostet, so Vieker. Vor 25 Jahren sei dies viel Geld gewesen, so dass die Tanks wohl erstmal stehen gelassen worden seien. Heinrich Vieker und Heiner Brockhagen betonten, dass es aufgrund des Austritts des Öls keinerlei Gefahr für die Kinder in der EMA-Schule gegeben habe, etwa durch den Austritt von Gasen. Es habe sich um einen kurzfristigen Austritt gehandelt, sagte Vieker. Vor ein paar Tagen habe der Hausmeister den Raum noch kontrolliert und nichts Auffälliges feststellen können, fügte Brockhagen an. Auf dem See sei eine schwimmende Ölsperre ausgebracht worden. Mit Bindemittel wurde das ausgetretene Öl abgetragen, erläuterte Klaus Hagemeier. Er lobte die Zusammenarbeit aller Kräfte, vom Ordnungsamt, über Feuerwehr bis zum Kreis-Umweltamt. »Alle haben Hand in Hand gearbeitet und die Alarmkette hat funktioniert.« Bis gestern Nachmittag waren auch die betroffenen zwei Kilometer Kanalnetz wieder gereinigt. Das auf dem See befindliche Wasser-Öl-Gemisch wurde abgefahren und zur Kläranlage gebracht. Dort werde es fachgerecht entsorgt, sagte Hagemeier. Es handle sich um eine Menge von 800 bis 1000 Kubikmeter Wasser-Öl-Gemisch. Die Einsatzkräfte hatten auf einem Gebiet von 25 Hektar Größe die Quelle des Ölaustritt ausmachen müssen. Dies sei glücklicherweise sehr zügig gelungen. »Es war relativ schnell klar, auch aufgrund des Geruchs, dass alles aus dem Sammler ›Zur Ratzenburg‹ kommen musste«, sagte Hagemeier. Die EMA-Schule wurde daraufhin vom Netz genommen. Nun müsse unter anderem mithilfe einer Kanalbefahrung ermittelt werden, inwieweit das Kanalnetz in Mitleidenschaft gezogen wurde und wo eventuell repariert oder saniert werden müsse, erläuterte Heiner Brockhagen. »Die Öltanks und der Estrich aus dem Raum unterhalb des Schwimmbades müssen in jedem Fall entfernt werden.« Wer letztlich die Kosten zu tragen hat, ist noch nicht klar. Die Stadt habe den Vorfall jedenfalls den Versicherungen gemeldet, erläuterte Heinrich Vieker.
Rahden
Senioren sind »fit mit dem Rollator«
12.06.13
09:33
8 days
12.06.2013
- 09:52
Neues Angebot des Stadtsportverbands – Gymnastik und Fachberatung
Rahden (WB). »Mit Musik geht alles besser« – Dieser Leitspruch von Heidi Seidel ist auch beim ersten Aktionstag des Stadtsportverbandes Rahden, »Fit mit dem Rollator«, beherzigt worden. Neben Informationen zur Sicherheit haben die Teilnehmer gymnastische Übungen mit Musik absolviert. »Das ist ein erster Versuch«, erläuterte Heidi Seidel, Seniorenbeauftragte des Stadtsportverbandes und Übungsleiterin für Seniorensport beim TuSpo Rahden. »Wenn das bei den älteren Menschen gut ankommt, sind auch regelmäßige Termine denkbar«, sagte sie. Etwa 20 Rollator-Nutzer, darunter auch zwei Männer, waren in die Sporthalle an der Grundschule gekommen, um sich sachkundig zu machen. Tina Koehler, Vorsitzende des Stadtsportverbandes, begrüßte die älteren Menschen aus Rahden. Mit dabei waren auch einige Teilnehmer ohne Rollator aus der Senioren-Gymnastikgruppe von Heidi Seidel. »Ich freue mich, dass Sie den Mut bewiesen haben, zu uns zu kommen«, lobte Seidel und machte deutlich, dass das Mutmachen von anderen gerade für Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Altersgebrechen auf Hilfsmittel wie den Gehwagen angewiesen sind, wichtig ist. »Mut verheißt neue Chancen und solche eine Chance liegt heute offen«, sagte sie. In der Tat: Die Senioren haben an diesem Nachmittag gesehen und erfahren, dass sie nicht allein sind. Gegenseitiges Kennenlernen stand – zunächst spielerisch – auf dem Programm. »Plätzetausch« mit dem Rollator: Das war nicht immer ganz leicht für die Senioren. Doch irgendwo machte die Zusammenkunft auch Spaß, letztlich auch bei kleinen gymnastischen Übungen, bei denen der Gehwagen als Stütze dienen kann. »Das mache ich jetzt jeden Tag«, verkündete eine der Teilnehmerinnen nach der kleinen »Sportstunde«. Denn: Gelenkig bleiben ist das oberste Ziel. Nicht nur gymnastische Übungen hatte Heidi Seidel mitgebracht und gezeigt: Andreas Schiewe vom Sanitätshaus Westerfeld aus Lübbecke zeigte den Teilnehmern, wie man den Rollator richtig einstellt. »Das ist wichtig, um Fehlhaltungen zu vermeiden«, erklärte der Experte. Viele der Rollatoren seien viel zu hoch eingestellt. So könnten sich die Betroffenen nicht richtig abstützen und würden mit gebeugter Haltung laufen, sagte er. Vor allem aber gelte eines: »Das Leben ist mit einem Rollator nicht vorbei«, erklärte Schiewe. Im Gegenteil müsse man dieses Hilfsmittel als Möglichkeit ansehen, an der Welt weiter selbstständig teilzuhaben. Wichtig sei aber der richtige Umgang mit dem Gehwagen. Andreas Schiewe zeigte den Rollator-Nutzern, was bei unsachgemäßem Gebrauch passieren kann. Das reiche bis hin zu Stürzen. »Bordsteinkanten müssen Sie immer rechtwinkelig anfahren«, riet er den Senioren. Auch das Anziehen der Bremsen sei ein wichtiger Punkt, der zur Sicherheit beitragen könne. »Macht man das richtig, ist der Gehwagen eine Stütze und ein sicherer Punkt«, erläuterte Schiewe. Er erklärte den Senioren aber auch die Schwachpunkte dieses Hilfsmittels, die sich bisher noch nicht beseitigen lassen. Auch stand ein Funktionstest und ein Sicherheitscheck der Rollatoren, durchgeführt von dem den Experten, auf dem Programm. Mit wenige Handgriffen richtete Schiewe die Gehwagen ein und reparierte kleine Mängel. »Wir überlegen jetzt, ob wir noch andere Orte in Rahden finden, an denen wir diesen Basis-Nachmittag anbieten können«, sagte Tina Koehler. Wenn sich Interessenten finden, könne der Stadtsportverband eventuell auch eine Gruppe einrichten, die sich regelmäßig trifft. »Wir möchten erst einmal sehen, wie groß das Interesse ist«, sagte die Vorsitzende.

Wetterbericht Lübbecke

Wetterbericht

20.06.2013
20.06.13
00:00
8 hrs
20.06.2013
- 08:00

Höchsttemperatur: 31°C
Tiefsttemperatur: 18°C
Tagsüber: wolkig.

Höchsttemperatur: 31°C
Tiefsttemperatur: 18°C
Tagsüber: wolkig

21.06.2013
21.06.13
00:00
-16 hrs
20.06.2013
- 08:00

Höchsttemperatur: 22°C
Tiefsttemperatur: 15°C
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22.06.2013
22.06.13
00:00
-2 days
20.06.2013
- 08:00

Höchsttemperatur: 22°C
Tiefsttemperatur: 13°C
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Höchsttemperatur: 22°C
Tiefsttemperatur: 13°C
Tagsüber: Regenschauer

23.06.2013
23.06.13
00:00
-3 days
20.06.2013
- 08:00

Höchsttemperatur: 17°C
Tiefsttemperatur: 12°C
Tagsüber: stark bewölkt.

Höchsttemperatur: 17°C
Tiefsttemperatur: 12°C
Tagsüber: stark bewölkt

24.06.2013
24.06.13
00:00
-4 days
20.06.2013
- 08:00

Höchsttemperatur: 19°C
Tiefsttemperatur: 10°C
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Höchsttemperatur: 19°C
Tiefsttemperatur: 10°C
Tagsüber: Regenschauer

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