WESTFALEN-BLATT

FUSSBALLARMINIA BIELEFELDMittwoch, 16. Mai 2012

Arminia Bielefeld

DSC trennt sich von Krücken

16.05.12 08:07

Jugendleiter verlässt den Verein

  • 462

Lokales

Arminia Bielefeld

DSC-Duo im Live-Chat

Bielefeld (WB). Welche Profis verstärken die Arminia? Welche Spieler verlassen den Verein? Diese und andere Fragen können am Mittwoch direkt an die Verantwortlichen des Drittligisten gerichtet werden. Denn Trainer Stefan Krämer und Geschäftsführer Marcus Uhlig besuchen das WESTFALEN-BLATT und werden im Live-Chat von 16 Uhr an Stellung zu allen wichtigen Themen rund um den Klub beziehen. Dazu zählt auch das Westfalenpokalfinale gegen Preußen Münster. Die Partie wird am Sonntag, 8. Juli (16 Uhr) in der Schüco-Arena ausgetragen.

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Nachrichten

Arminia Bielefeld
Köse geht nach Belgien
15.05.12
08:04
1 day
15.05.2012
- 08:07
Neuer Klub des Stürmers ist RAEC Mons
Bielefeld (WB). Bahattin Köse (21) hat einen neuen Verein gefunden. Der Stürmer wechselt von Arminia Bielefeld (fünf Drittligaeinsätze) in die erste belgische Liga. Köse unterschrieb bei RAEC Mons einen Zweijahresvertrag plus Option. Sein Trainer dort ist Ex-Nationalspieler Enzo Scifo.
Arminia Bielefeld
Erst Riese, dann Testroet
14.05.12
11:02
2 days
14.05.2012
- 11:09
DSC hat zwei neue Spieler an der Angel
Von Dirk Schuster

Bielefeld (WB/dis). Arminia Bielefeld bastelt weiter am Kader für die kommende Fußball-Drittligasaison. Nach Michael Lorenz von den Sportfreunden Lotte (Regionalliga West) soll nach Informationen des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) nun auch Philipp Riese (22) vom Nord-Regionalligisten ZFC Meuselwitz bei den Ostwestfalen unterschrieben haben.

»Ganz so weit sind wir noch nicht«, sagt DSC-Sportchef Samir Arabi (33), räumt aber ein, bezüglich einer Verpflichtung des zentralen Mittelfeldspielers (29 Einsätze, ein Tor, zehn Torvorlagen) »auf dem richtigen Weg« zu sein. Riese wurde nach dem letzten ZFC-Heimspiel am Samstag gegen Halle bereits verabschiedet. Sehr wahrscheinlich wird er in Kürze als DSC-Neuzugang vorgestellt.

Und auch das kolportierte Interesse der Arminia an Kickers Offenbachs Stürmer Pascal Testroet ist alles andere als aus der Luft gegriffen. »Ich verfolge seinen Werdegang schon lange. Pascal ist ein guter Spieler«, urteilt Arabi. Der 21 Jahre alte frühere U 20-Nationalspieler, dessen Verhältnis zu Coach Arie van Lent dem Vernehmen nach zerrüttet ist, erzielte in der abgelaufenen Drittligaserie in 21 Spielen sieben Tore. Er hat aber noch einen Vertrag bis 2013.

Mit Sebastian Hille (31), dessen DSC-Vertrag im Juni endet, befinde sich der Klub bezüglich einer Verlängerung laut Arabi weiter »in guten Gesprächen«. Abwehrspieler Marcel Appiah (24), dessen Kontrakt ebenfalls ausläuft, habe der Verein hinsichtlich einer Fortsetzung der Zusammenarbeit ein konkretes Angebot vorgelegt.
 
Arminia Bielefeld
Derby gegen Paderborn am 15. Juli
10.05.12
17:24
6 days
10.05.2012
- 17:34
Uhlig: »Langsam aber sicher komplettiert sich unser Vorbereitungsplan«
Bielefeld (WB). Ein OWL-Derby als Vorbereitungsspiel: Am Sonntag, 15. Juli, empfängt Fußballdrittligist Arminia Bielefeld den SC Paderborn zu einem Freundschaftsspiel. Anstoß gegen den Zweitligisten ist um 14 Uhr in der Schüco-Arena.

DSC-Geschäftsführer Marcus Uhlig: »Langsam aber sicher komplettiert sich unser Vorbereitungsplan. Wir denken, dass die Spiele gegen Braunschweig und Paderborn sowie auch das Finale gegen Münster ein sehr attraktives Programm darstellen.« Tickets für diese drei Spiele können von Ende Mai an erworben werden, genauere Infos folgen, teilte der Verein mit. Alle bisher feststehenden Vorbereitungstermine des DSC auf einen Blick: 16. Juni: Offizieller Trainingsauftakt, Schüco-Arena 24. Juni: Testspiel bei SuS Lage (17 Uhr) 24. bis 29. Juni: Trainingslager in Teistungen 30. Juni: Testspiel VfB Fichte Bielefeld (17 Uhr, Rußheide) 6. Juli: Testspiel Eintracht Braunschweig (19 Uhr, Schüco-Arena) 8. Juli: Finale Westfalenpokal gegen Preußen Münster (16 Uhr, Schüco-Arena) 15. Juli: Testspiel gegen SC Paderborn (14 Uhr, Schüco-Arena) 20. bis 22. Juli: 1. Spieltag 3. Liga
Arminia Bielefeld
Marc Lorenz ist der erste Neue
10.05.12
16:11
6 days
10.05.2012
- 16:29
Der 23-jährige Mittelfeldspieler kommt von den Sportfreunden Lotte
Bielefeld (WB). Jetzt ist es amtlich: Fußballdrittligist Arminia Bielefeld hat Marc Lorenz als ersten Neuzugang für die neue Saison verpflichtet. Das teilte der Verein am Donnerstag mit. Samir Arabi, sportlicher Leiter beim DSC: »Mit Marc Lorenz haben wir einen Spieler verpflichtet, der extrem schnell und torgefährlich ist. Wir haben ihn schon lange beobachtet und ich freue mich, dass er sich für uns entschieden hat.« Noch Vorbehaltlich der sportärztlichen Untersuchung wird Lorenz von den Sportfreunden Lotte zu Arminia wechseln. Der 23-jährige linke Mittelfeldspieler hat in dieser Saison für Lotte in der Regionalliga West in bislang 31 Spielen sieben Tore erzielt und zehn weitere Treffer vorbereitet. Zuvor war Lorenz für den SC Preußen Münster und die Nachwuchsmannschaften des FC Schalke 04 aktiv. Marc Lorenz: »Ich möchte bei Arminia Bielefeld den nächsten Schritt in meiner Karriere machen. Der Verein verfügt über ein tolles Umfeld und ein gutes Stadion, in dem eine fantastische Atmosphäre herrscht. Davon habe ich mich in dieser Saison bereits selber überzeugt.«
Arminia Bielefeld
Finale gegen Münster am 8. Juli in Bielefeld
08.05.12
14:34
8 days
08.05.2012
- 14:40
Marcus Uhlig: »Wir freuen uns auf ein tolles Derby in der Vorbereitungszeit«
Bielefeld (WB). Jetzt steht es endgültig fest: Das Finale des Westfalen-Pokals DSC Arminia Bielefeld gegen Preußen Münster findet am Sonntag, 8. Juli , um 16 Uhr in der Schüco-Arena statt.

Darauf verständigten sich am Dienstag Vertreter des (Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen e.V. und der beiden Clubs. Vor dem Spiel wird die Auslosung für die kommende Saison vorgenommen.DSC-

Geschäftsführer Marcus Uhlig teilte: »Wir freuen uns auf ein tolles Derby in der Vorbereitungszeit. Beide Clubs haben sich darauf verständigt, gemeinsam mit sämtlichen beteiligten Behörden und Institutionen im Vorfeld dieses Spiels an die in der abgelaufenen Saison erfolgreich umgesetzte Kooperation in Sachen Organisation und Sicherheit anzuknüpfen.«

Tickets für das Finale sowie das DSC-Testspiel gegen Eintracht Braunschweig (Freitag, 6. Juli, 19.00 Uhr, Schüco-Arena) werden ab Ende Mai verkauft.
Arminia Bielefeld
»Wir sehen uns auf dem Rathausbalkon«
07.05.12
02:13
10 days
07.05.2012
- 13:15
Markus Schuler nimmt Abschied von Arminia – 1:0 gegen Bremen II +++ mit Kommentar +++ Trainer Stefan Krämer im Live-Chat
Bielefeld (WB). Arminia ist Meister! Wenn auch nur Zuschauermeister (Schnitt 8934). Es hätte der 3500 Freikarten für das letzte Heimspiel gegen Werder Bremen II nicht einmal bedurft, um sich diesen Trostpreis zu sichern. 13085 Besucher machten das letzte Saisonspiel zu einem Erlebnis – besonders für einen, der nicht mal gespielt hat: Markus Schuler. »Das ist ein emotionaler Tag für mich«, sagte der 34-Jährige, nachdem die Fans ihn immer wieder hochleben ließen, »weil ich ja auch nicht so der Hero mit 30 Toren pro Saison war«. Acht Jahre spielte Schuler für Arminia. Am Samstag nahm der Linksverteidiger Abschied. Ein Mittelfußbruch sorgte dafür, dass er in Zivil auf die Ehrenrunde ging. 221 mal stand »Schulle« in einem Pflichtspiel für den DSC auf dem Platz. Dass er in Bielefeld zum erfolglosesten Spieler der Bundesligageschichte wurde (182 Spiele, kein Tor) juckt ihn nicht. »Mittlerweile lache ich darüber«, sagte Schuler, »das ist das Los eines Außenverteidigers«. Nur einmal, beim Elfmeterschießen im Erstrundenpokalspiel 2010 in Regensburg, kam er in den Genuss eines Torerfolgs. Der gebürtige Löffinger (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) kehrt nun nach Süddeutschland zurück. »Ich hätte Markus gern als Co-Trainer gehabt«, sagte DSC-Chefcoach Stefan Krämer. Doch die Schulers haben in der Nähe von Freiburg ein Haus gebaut. Dort, so Schuler, wolle er »erstmal ein bisschen Abstand zum Fußball« gewinnen. Via Videobotschaft, die auf den Anzeigetafeln im Stadion abgespielt wurde, ließ Schulers Frau Meggie (die beiden haben zwei Kinder) ihren Mann wissen: »Wir sind unglaublich stolz auf dich. Das war eine intensive Zeit. Aber jetzt kommt etwas Neues und da freuen wir uns drauf. Wir versprechen dir: Es wird nicht langweilig.« Falls »Schulle« aber doch mal die große Arminia-Sehnsucht übermannen sollte, »komme ich ja jederzeit ins Stadion«. Denn der Klub schenkte ihm zum Abschied eine Dauerkarte auf Lebenszeit. Seiner Mannschaft, die sich noch am Samstag zum Feiern nach Mallorca aufmachte, drücke er »die Daumen, dass sie in der nächsten Saison höhere Ziele in Angriff nehmen kann«. Und den Fans rief er zu: »Wir sehen uns auf dem Rathausbalkon!« Außer Schuler wurden auch Marc Rzatkowski, Bahattin Köse, Sevdail Selmani und Nico Hammann verabschiedet. Dafür sollen dem Vernehmen nach Mittelfeldmann Marc Lorenz (SF Lotte) und Offensivspieler Kevin Freiberger (VfL Bochum II) weiterhin ganz heiße Kandidaten auf eine Verpflichtung sein. Dass Arminia Bedarf hat, hat die Partie gegen Bremen II gezeigt. Der abgeschlagene Absteiger stellte den DSC vor enorme Probleme und hätte ein Unentschieden verdient gehabt. So aber reichte das Kopfballtor des eingewechselten Christopher Kullmann (77.) nach einer Ecke zum Sieg. Der schwache Auftritt der Heimelf stiftete das Publikum immer wieder zu heftigen Pfeifkonzerten an. Es war bezeichnend, dass in Marcel Appiah und Thomas Hübener zwei Verteidiger die auffälligsten Arminen waren. Trainer Krämer bemühte sich, der Darbietung etwas Positives abzugewinnen: »Es gehört zu einer Entwicklung dazu, auch mal zu gewinnen, wenn man nicht so gut spielt.« Und im Hinblick auf die kommende Spielzeit, in der die Zweitligaabsteiger Aachen und Rostock die Liga ebenso bereichern werden wie die als Aufsteiger feststehenden Stuttgarter Kickers, sagte er: »Unser erstes Teilziel ist ein besserer Start als in dieser Saison. Was sich dann entwickelt, werden wir sehen.«

Krämer im Live-Chat
Drei Tage will Stefan Krämer in seiner Heimat, dem Rheinland, durchatmen, dann beginnt für Arminias Trainer die Vorbereitung auf die neue Saison. An diesem Mittwoch stattet der 45-Jährige dem WESTFALEN-BLATT einen Redaktionsbesuch ab. Gemeinsam mit Geschäftsführer Marcus Uhlig steht Krämer von 16 Uhr an Ihren Fragen im Live-Chat auf www.westfalen-blatt.de Rede und Antwort. Klicken Sie rein!

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Kommentar: Der Trainer macht Hoffnung


Von Dirk Schuster

Das war sie also, Arminias erste Drittligasaison seit 1994/95. Erst ging gar nichts, dann kam Hoffnung auf, am Ende sind alle bloß erleichtert. Abschlussplatz 13, nun ja, es hätte schlimmer kommen können, viel schlimmer sogar. Auch wenn 27 Millionen Euro Schulden nicht zulassen, die Zukunft der Blauen rosarot zu sehen: Ein bisschen Hoffnung auf Besserung besteht – dank Stefan Krämer.

Seit der Trainer die Mannschaft übernommen hat, geht's aufwärts. Die folgenden Zahlen belegen das eindrucksvoll: Bevor Krämer nach zehn Spieltagen übernahm, stand Arminia sieglos mit fünf Punkten auf dem vorletzten Platz. Mit Krämer holte der DSC in 28 Spielen 45 Punkte – macht im Schnitt 1,61 Zähler pro Partie. Hochgerechnet auf die insgesamt 38 Saisonspiele wären das 61 Punkte. Mit dieser Ausbeute stünde Bielefeld punktgleich mit Regensburg auf Relegationsrang drei.

Doch was nicht ist, kann nächstes Jahr werden. Bedauerlich bloß, dass die an Identifikationsfiguren arme Arminia in Kapitän Markus Schuler ihren prominentesten Kopf verliert. Es würde nicht schaden, wenn sich die anderen Spieler an ihm ein Beispiel nähmen. Wer von ihnen am Samstag zugeguckt hat, wie die Fans den 34-Jährigen nach 221 fast torlosen Spielen abgefeiert haben, ahnt vielleicht, was einen Bielefelder zum Arminen werden lässt: Schuler hat in seinen acht Jahren am Teuto nie große Sprüche geklopft, stattdessen immer alles gegeben. Wer so auftritt, dem werden auch Schwächen verziehen. Die Anhänger haben seine Leistungen honoriert und ihm den Abschied bereitet, den er verdient hat.

Im jetzigen Kader einen zu finden, der im Jahr 2020 Vergleichbares erleben darf, fällt im Moment noch etwas schwer. Sollten die Spieler im kommenden Jahr um diese Zeit allerdings auf dem Rathausbalkon stehen und den Aufstieg feiern, wären sie auf dem richtigen Weg.
Arminia Bielefeld
Party auf dem Zaun
05.05.12
19:21
11 days
08.05.2012
- 14:34
Arminia besiegt Bremen II 1:0 – Fans jubeln Markus Schuler zu +++ mit Bildergalerie
Hier geht's zur Bildergalerie. Der Live-Ticker zum Nachlesen

Von Lars Rohrandt

Bielefeld (WB). Arminia Bielefeld hat die Drittligasaison mit einem mühsamen 1:0-Heimsieg über Bremen II beendet. Vor 13 085 Zuschauern war Markus Schulers Abschied der emotionale Höhepunkt am Samstag.
Gegen das abgeschlagene Ligaschlusslicht lieferten die Arminen eine äußerst mäßige Leistung ab. Pfiffe kurz vor der Pause waren die Folge. Dank des eingewechselten Christopher Kullmann, der eine Ecke von Tom Schütz einnickte (77.), reichte es aber doch zum Pflichtsieg. Bremen sei fußballerisch besser gewesen, sagte DSC-Coach Stefan Krämer sogar. Er bemängelt besonders die fehlende Aggressivität gegen den Ball. »Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Art und Weise nicht.«

Hauptsache gewonnen also, die Party konnte beginnen: Als die Bremer Spieler 15 Minuten nach dem Abpfiff ausliefen, saßen die Bielefelder samt Trainer Krämer immer noch auf dem Zaun der Südtribüne. Die treuen Fans, die 90 Minuten lang Stimmung gemacht hatten, feierten besonders den verletzten Markus Schuler (34).

Nach acht Jahren und 221 Spielen beendet der Linksverteidiger seine Zeit bei Arminia und kehrt in seine Heimat nahe Freiburg zurück. Ein letztes »Humba« stimmte der 34-Jährige an und rief den Fans zu: »Wir sehen uns auf dem Rathausbalkon!« Gänsehautatmosphäre an einem verregneten Alm-Nachmittag.

Die Saison beendet Arminia mit 50 Punkten als Tabellen-13. In der Zuschauertabelle zogen die Ostwestfalen mit knapp 170 000 Zuschauern noch am VfL Osnabrück vorbei. Platz 1!

In der stimmungsvollen Party nach der schwachen Partie schwang noch viel Erleichterung mit. Schließlich hatten die »Blauen« nach elf Saisonspielen erst fünf Punkte eingefahren. Das Abstiegsgespenst schien in Bielefeld bleiben zu wollen.

An diesen Saisonstart erinnerte Trainer Krämer auch nach der Zaun-Party. Durchatmen sei nun angesagt. Die Spieler werden das auf Mallorca können. Noch am Samstagabend ging die Mannschaftsfahrt los. In dem großen Zusammenhalt sieht Krämer eine der Stärken, auf die in der kommenden Saison aufgebaut werden soll. Er wünscht sich zudem vor allem einen gelungeneren Start in die nächste Saison. Und: »Wir wollen besser werden.« Gegen Bremen offenbarten die Arminen besonders Schwächen im Spielaufbau, bei der Passgenauigkeit und der Chancenverwertung.

Dauerkarten für die Saison 2012/13 gibt es seit Samstag. Neben Schuler werden dann auch Sevdail Selmani, Bahattin Köse, Nico Hammann und Marc Rzatkowski (zurück nach Bochum) nicht mehr mit dabei sein. Sie wurden vor dem Anpfiff verabschiedet. Das nächste Pflichtspiel bestreiten die Bielefelder am 8. Juli. Im Westfalen-Pokalfinale steht das Derby gegen Preußen Münster an. Die Arminen-Fans stimmten sich gesanglich bereits am Samstag auf das Duell ein.

Bielefeld: Platins (3) - Appiah (2), Hübener (2,5), Burmeister (3), Krük (3,5) - Schütz (4) - Hille (4/62. Langemann), Rzatkowski (4), Schönfeld (4/77. Turhan) - Klos (5), Agyemang (4,5/62. Kullmann)

Bremen II: Vander - Schmude, Balogun, Hahn, Hyde - Stallbaum, Grashoff - Hörber, Nagel (67. Beermann), Mlynikowski - Wegner

Schiedsrichter: Martin Thomsen

Tore: 1:0 Kullmann (77.)

Zuschauer: 13 085

Gelbe Karte: Appiah (72.) / -

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Arminia Bielefeld
Westfalenpokal-Finale ist terminiert
04.05.12
21:17
12 days
04.05.2012
- 21:27
Spiel gegen Preußen Münster soll am 8. Juli stattfinden
Bielefeld (WB/sba). Das Westfalenpokal-Finale zwischen den beiden Fußball-Drittligisten DSC Arminia Bielefeld und SC Preußen Münster ist terminiert. Wie das Internetportal reviersport.de berichtet, soll das Derby am Sonntag, 8. Juli über die Bühne gehen.

Um welche Uhrzeit und wo genau gespielt werden soll, ist anscheinend noch nicht klar. Die Tendenz geht aber zum Endspielort Bielefeld, weil die Münsteraner um den 8. Juli herum einen neuen Rasen bekommen, wie reviersport.de berichtet. Damit könnte nach dem Halbfinale (6:0 gegen den FC Bad Oeynhausen) das zweite Westfalenpokalspiel in Folge in der Schüco-Arena ausgetragen werden. In der dritten Liga trennten sich die beiden Rivalen in dieser Saison 1:1 und 2:2.

Auch wenn beide Mannschaften durch den Finaleinzug bereits für die erste Runde des DFB-Pokals qualifiziert sind, wird keines der beiden Teams das prestigeträchtige Duell abschenken. DSC-Stürmer Fabian Klos hat bereits nach dem Finaleinzug mitgeteilt: "Wenn ich schon in einem Pokal mitspiele, dann will ich ihn auch gewinnen. Und das letzte Derby gegen Münster liegt mir immer noch schwer im Magen."
Arminia Bielefeld
Zurück in den Schwarzwald
04.05.12
15:15
12 days
06.05.2012
- 17:02
Update: Nach acht Jahren verlässt Markus Schuler (34) Arminia Bielefeld – auch Rzatkowski geht
Von Dirk Schuster

Bielefeld (WB). Jetzt ist es offiziell: Markus Schuler wird Drittligist Arminia Bielefeld nach acht Jahren verlassen und in seine Heimat zurückkehren. Schwarzwald statt Teutoburger Wald – »Schulles« Entscheidung steht.

Mit Linksverteidiger Schuler verlässt damit auch der letzte Profi, der eine der erfolgreichsten Dekaden der Klubgeschichte (2001 bis 2010) mitgeprägt hat, den DSC. Fünf Jahre, von 2004 bis 2009, war Schuler für Arminia in der Bundesliga am Ball. Während andere dem Verein nach dem Abstieg den Rücken kehrten, blieb er. Doch als sich der 34-Jährige am 10. März dieses Jahres bei der Partie in Saarbrücken den Mittelfuß brach, war die Saison beendet.

Zweifelhafte Berühmtheit erlangte Schuler, als er in der Saison 2008/2009 zum erfolglosesten Feldspieler der Bundesligageschichte wurde. In 182 Erstliga-Einsätzen gelang ihm kein Treffer. Sein einziges Pflichtspieltor erzielte Schuler, als er 2010 beim Erstrunden-DFB-Pokalspiel in Regensburg im Elfmeterschießen den entscheidenden Treffer setzte.

Zwar bemühte sich der Klub, dem gelernten Bankkaufmann Schuler, der auch die Trainer-B-Lizenz hat, eine Perspektive zu bieten. Von der Vertragsverlängerung über ein Jugendtraineramt bis zum Assistenzcoach bei den Profis war alles im Gespräch, doch Schuler zieht es zurück in die Heimat. Der gebürtige Löffinger (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) ist in Süddeutschland fest verwurzelt. Dort lernte er auch seine Frau Meggie kennen.
Schuler hatte gehofft, morgen gegen Bremen II noch einmal vor den DSC-Fans spielen zu können. Doch der Fußbruch ist nicht ausgeheilt, er wird das Saisonfinale auf der Tribüne erleben.

Außer Schuler wird vor dem Bremen-Spiel auch Mittelfeldakteur Marc Rzatkowski verabschiedet. Der 22-jährige Leihspieler vom VfL Bochum kehrt nach zähen Verhandlungen zum Zweitligisten zurück. »Wir haben alles versucht, ihn zu behalten, aber der VfL möchte es mit ihm probieren«, sagte DSC-Sportchef Samir Arabi.

Zu den Kandidaten, die den Klub ebenfalls verlassen könnten, zählen Marcel Appiah, Alexander Krük, Nico Hammann, Sevdail Selmani, Sebastian Hille, Onel Hernandez, Philipp Heithölter und Bahattin Köse. Ihre Verträge laufen aus.

Die Ausgabefrist für die kostenlosen Zusatztickets für das Spiel gegen Bremen II hat Arminia bis heute, 17.30 Uhr, verlängert. Bisher haben sich 10 000 Fans eine Karte gesichert. Damit ist Arminia Abschlussplatz eins in der Zuschauertabelle sicher.
Bielefeld gegen Münster am 3. Juli?
Das Traumfinale der Drittligarivalen ist perfekt: Arminia Bielefeld (6:0 gegen Bad Oeynhausen) und Preußen Münster (3:0 gegen SC Verl) kämpfen um den Westfalenpokal. Ob das Endspiel in Bielefeld oder Münster ausgetragen wird, ist offen. Auch das Austragungsdatum wird noch gesucht. Arminias Wunschtermin: Dienstag, 3. Juli. Fest steht, dass Arminia am Freitag, 6. Juli, in der Schüco- Arena ein Testspiel gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig bestreitet (Anstoß 19 Uhr).
Arminia Bielefeld
Bremen II: Ticket-Ausgabe verlängert
03.05.12
15:55
13 days
03.05.2012
- 16:18
Zusatzkarten sind noch in den Blöcken 2, 3, 4, C, D und E erhältlich
Bielefeld (WB). Mehr als 2.500 Zusatztickets für das letzte Saisonheimspiel gegen Bremen II sind schon vergeben. Die Ausgabe der Tickets wird  bis Freitag, 17.30 Uhr, verlängert. Das teilte der Fußballdrittligst Arminia Bielefeld am Donnerstagnachmittag mit.

Insgesamt 3.500 Tickets hatten Alpecin, getgoods.de und weitere Sponsoren zuvor erworben. Am Donnerstagnachmittag waren bereits mehr als 2.500 dieser Zusatztickets vergeben. Als zusätzlicher Service wird die Aktion nach Angaben des Vereins auf Bitten vieler berufstätiger DSC-Fans bis Freitag um 17.30 Uhr verlängert.

Bis dahin kann sich jeder Inhaber einer Dauerkarte oder eines Bremen-Einzeltickets eine Zusatzkarte an einem Extraschalter im Fan- und Ticketshop in der Schüco-Arena abholen. Zusatzkarten sind noch in den Blöcken 2, 3, 4, C, D und E erhältlich.

Inklusive der 3.500 Sondertickets und dem bisherigen Vorverkaufsergebnis sind bereits jetzt mehr als 11.000 Tickets für das Bremen-Spiel vergeben.
Arminia Bielefeld
DSC legt Sommerfahrplan fest
03.05.12
12:52
13 days
03.05.2012
- 12:58
Testspiel gegen Braunschweig am 6. Juli
Bielefeld (WB). Fußball-Drittligist DSC Arminia Bielefeld hat seinen Fahrplan für die Saisonvorbereitung festgelegt. Demnach ist der offizielle Trainingsauftakt am Samstag, 16. Juni.

Das erste Testspiel bestreitet der DSC am 24. Juni (17:00 Uhr) bei SuS Lage. Direkt nach dem Spiel reist die Mannschaft weiter nach Teistungen in ein sechstägiges Trainingslager, in dessen Rahmen ein Testspiel stattfinden wird, das noch nicht genau terminiert ist.

Das letzte Testspiel vor dem Saisonstart absolviert der DSC gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig (6. Juli, 19 Uhr). Geschäftsführer Marcus Uhlig: »Das Testspiel gegen Eintracht Braunschweig ist sicherlich das erste richtige Highlight der Vorbereitung. Dazu kommt das Finale um den Krombacher-Pokal auf Verbandsebene gegen Preußen Münster, hier müssen Datum und Austragungsort noch mit dem SCP und dem Verband abgesprochen werden. Zudem bemühen wir uns noch um ein weiteres Top-Spiel – idealerweise gegen einen internationalen Spitzenclub.«

Alle bisher feststehenden Termine auf einen Blick: 16. Juni: Offizieller Trainingsauftakt, SchücoArena 24. Juni: Testspiel bei SuS Lage (17:00 Uhr) 24. bis 29. Juni: Trainingslager in Teistungen 30. Juni: Testspiel VfB Fichte Bielefeld (17:00 Uhr, Rußheide) 6. Juli: Testspiel Eintracht Braunschweig (19:00 Uhr, SchücoArena) 20. bis 22. Juli: 1. Spieltag 3. Liga
Arminia Bielefeld
Hoffen auf das große Los
03.05.12
02:20
14 days
04.05.2012
- 08:53
6:0 – Drittligist hat die erste DFB-Pokalrunde erreicht - Im Westfalenpokal-Finale geht es nun gegen Preußen Münster
Bielefeld (WB). Bayern, Dortmund, Schalke – oder vielleicht Paderborn? Drittligist Arminia Bielefeld hofft in der ersten Runde des DFB-Pokals auf einen attraktiven Gegner und noch mehr Geld. Durch das 6:0 (1:0) am Tag der Arbeit gegen den Westfalenligisten FC Bad Oeynhausen hat der DSC das Endspiel im Westfalenpokal erreicht, in dem der DSC jetzt auf den SC Preußen Münster trifft. Die Münsteraner setzten sich am Mittwochabend im zweiten Halbfinale 3:0 gegen den SC Verl durch.

Die Finalteilnahme ist gleichbedeutend mit dem Einzug in den DFB-Pokal, Einnahmen von mehr als 110.000 Euro sind den Bielefeldern sicher. »Viele von uns haben einen Vertrag für die kommende Saison, und der DFB-Pokal ist ein echtes Highlight«, freute sich Mittelfeldspieler Tom Schütz schon am Dienstag auf die erste Pokalhauptrunde, die vom 17. bis 20. August ausgetragen wird. Die Drittligasaison 2012/13 beginnt vier Wochen davor. Eine Extraprämie erhalten die Arminen für den Einzug ins Westfalenpokalfinale übrigens nicht. »Der Bonus ist, dass wir im DFB-Pokal antreten dürfen«, erklärte Schütz. Auch Trainer Stefan Krämer hofft im August auf »einen attraktiven Gegner«. Egal gegen wen, chancenlos sei man nicht, ist der 45-Jährige sicher. »Unsere Zuschauer sind der Wahnsinn, gegen zwölf Mann musst du erstmal gewinnen«, sagte Krämer angesichts von 6074 Besuchern gegen einen Sechstligisten. Sollte dem DSC wirklich ein Topteam zugelost werden, wird es nochmal eine deutliche Steigerung geben. Der zwölfte Mann soll dann zur Sensation verhelfen. Die Fans, die am Dienstag im Stadion waren, sorgten für eine hervorragende Stimmung. »Überragend« nannte Krämer die Unterstützung. Die Zuschauer pfiffen nicht, obwohl sich Arminia in der ersten Halbzeit schwer tat. Bad Oeynhausen wehrte sich nach Kräften und musste nur einen Treffer hinnehmen. Fabian Klos erzielte nach 27 Minuten das 1:0. Der Stürmer entschied die Partie in der zweiten Hälfte mit zwei weiteren Toren (46., 63.). Außerdem trafen Felix Burmeister (68.), Marc Rzatkowski mit einem Lupfer in Messi-Manier (70.) und der frühere Oeynhausener Stefan Langemann (79.), der seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. Weitere Tore verhinderte der starke FCO-Keeper Armin Straßner. Die Ticketaktion des DSC zum letzten Spiel am Samstag (13.30 Uhr) gegen Werder Bremen II läuft gut. Bis gestern war etwa die Hälfte der von Sponsoren aufgekauften 3500 Karten vergriffen. Bis morgen um 13 Uhr erhält jeder Inhaber einer Dauerkarte oder eines Einzeltickets für die Partie eine Karte zusätzlich geschenkt.

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Verl verliert 0:3 gegen Münster - Westfalenpokalfinale Arminia gegen Preußen

Dritte Liga

Lokales

Wehen Wiesbaden
SV Wehen verpflichtet Defensivspezialist Jeff Gyasi
16.05.12
17:19
2 hrs
16.05.2012
- 17:37
Wiesbaden (dpa) - Fußball-Drittligist SV Wehen Wiesbaden hat den ersten Neuzugang für die neue Saison verpflichtet. Abwehrspieler Jeff Gyasi kommt von Rot Weiß Oberhausen und erhält einen Vertrag bis zum 30.
Abwehrspieler Jeff Gyasi kommt von Rot Weiß Oberhausen und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014, wie der Verein mitteilte.

Wiesbaden (dpa) - Fußball-Drittligist SV Wehen Wiesbaden hat den ersten Neuzugang für die neue Saison verpflichtet. Abwehrspieler Jeff Gyasi kommt von Rot Weiß Oberhausen und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014, wie der Verein mitteilte.

Der 23-jährige Nigerianer kann sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden. »Jeff Gyasi ist ein Kämpfer, der sich in der dritten Liga etabliert hat und mit seinen erst 23 Jahren zudem noch Entwicklungspotenzial nach oben besitzt«, sagte SVWW- Geschäftsführer Wolfgang Gräf.

Karlsruhe
KSC-Umbruch beginnt: Piossek wechselt nach Osnabrück
16.05.12
11:39
7 hrs
16.05.2012
- 12:00
Karlsruhe (dpa/lsw) - Beim Karlsruher SC hat schon einen Tag nach dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga der erwartete Umbruch begonnen.
Fußball-Bundesliga der erwartete Umbruch begonnen. Mittelfeldspieler Marcus Piossek erklärte, künftig für den Drittliga-Konkurrenten VfL Osnabrück zu spielen.

Karlsruhe (dpa/lsw) - Beim Karlsruher SC hat schon einen Tag nach dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga der erwartete Umbruch begonnen. Mittelfeldspieler Marcus Piossek erklärte, künftig für den Drittliga-Konkurrenten VfL Osnabrück zu spielen.

Das gaben die Niedersachsen auf ihrer Internetseite bekannt. Der 22-Jährige war erst im vergangenen Jahr von Rot-Weiß Ahlen zum KSC gewechselt, kam dort aber aufgrund seiner Verletzungsprobleme nur in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. In Osnabrück unterschrieb der ehemalige U20-Nationalspieler einen Zweijahresvertrag.

Der Karlsruher Sportdirektor Oliver Kreuzer hatte nach dem Abstieg erklärt, in der 3. Liga mit »mit sieben, acht, neun Spielern« aus dem bisherigen Kader weiterarbeiten zu wollen. »Wir wollen keinen kompletten Neuaufbau. Wenn man wieder 22 neue Spieler holt, bis da wieder Automatismen greifen, das dauert zu lange«, meinte er. Sicher ist bereits, dass neben Piossek auch Elias Charalambous, Ionut Rada, Bakary Soumare und Makhtar Thioune den Verein verlassen werden.

Erfurt
Erfurter Zedi ergänzt künftig Trainerteam
16.05.12
11:05
8 hrs
16.05.2012
- 11:37
Erfurt (dpa) - Der bisherige Kapitän Rudi Zedi vom Fußball-Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt wird ab der neuen Saison das Trainerteam der 1. Mannschaft ergänzen.
Mannschaft ergänzen. Anfang des Monats war der gebürtige Essener vor dem letzten Saisonspiel gegen RW Oberhausen als Aktiver verabschiedet worden.

Erfurt (dpa) - Der bisherige Kapitän Rudi Zedi vom Fußball-Drittligisten FC Rot-Weiß Erfurt wird ab der neuen Saison das Trainerteam der 1. Mannschaft ergänzen. Anfang des Monats war der gebürtige Essener vor dem letzten Saisonspiel gegen RW Oberhausen als Aktiver verabschiedet worden.

Er bestritt insgesamt 132 Punktspiele für den FC Rot-Weiß Erfurt. Zedi soll die ausbildungsbedingte Abwesenheit von Henri Fuchs kompensieren. Fuchs wird für die kommenden zehn Monate an mindestens drei Tagen der Woche zur Sporthochschule Köln fahren müssen, um dort seinen Fußballlehrer zu machen, teilte der Verein mit.

Babelsberg
Benbennek neuer Trainer in Babelsberg
15.05.12
14:21
1 day
15.05.2012
- 14:37
Potsdam (dpa) - Christian Benbennek wird neuer Trainer beim Fußball-Drittligisten SV Babelsberg 03. Der Pole unterschrieb einen Einjahresvertrag.
Der Pole unterschrieb einen Einjahresvertrag. Der 39-Jährige ersetzt den am Vortag überraschend beurlaubten Coach Dietmar Demuth, unter dem der hoch verschuldete Verein den Klassenerhalt schaffte.

Potsdam (dpa) - Christian Benbennek wird neuer Trainer beim Fußball-Drittligisten SV Babelsberg 03. Der Pole unterschrieb einen Einjahresvertrag. Der 39-Jährige ersetzt den am Vortag überraschend beurlaubten Coach Dietmar Demuth, unter dem der hoch verschuldete Verein den Klassenerhalt schaffte.

Babelsberg hatte den Demuth-Vertrag erst kürzlich bis Ende Juni 2013 verlängert. Benbennek hatte bis Sommer 2011 den Regionalligisten Eintracht Braunschweig II trainiert, danach war er als Scout tätig.

»Dieser Entscheidung ging eine gründliche Analyse voraus. Es ging nicht um die Person, sondern um den Verein«, sagte Geschäftsführer Klaus Brüggemann zu der Entscheidung. Präsident Thomas Bastian sprach von vorangegangenen »Störungen«, ohne präziser zu werden. »Niemand bestreitet die Verdienste Demuths, aber zuletzt ist eine Stagnation eingetreten«, sagte Bastian.

Relegation
Regensburg in der 2. Bundesliga
14.05.12
22:40
2 days
14.05.2012
- 23:00
Karlsruhe (dpa) - Außenseiter Jahn Regensburg hat die große Überraschung geschafft und den Karlsruher SC aus der 2. Fußball- Bundesliga verdrängt.
Fußball- Bundesliga verdrängt.

Karlsruhe (dpa) - Außenseiter Jahn Regensburg hat die große Überraschung geschafft und den Karlsruher SC aus der 2. Fußball- Bundesliga verdrängt.

Der Drittliga-Dritte erreichte im zweiten Relegationsspiel ein 2:2 (1:1) im Wildparkstadion und sorgte damit dafür, dass der ehemalige UEFA-Pokal-Teilnehmer zum zweiten Mal nach 2000 in die Drittklassigkeit absteigen muss.

André Laurito (66.) erzielte vor 24 463 größtenteils schockierten und teilweise randalierenden Zuschauern den so wichtigen Ausgleich für die Regensburger, der ihnen nach dem 1:1 im Hinspiel aufgrund der Auswärtstorregel zur Rückkehr in die 2. Liga reichte. Oliver Hein hatte den Außenseiter bereits in der 28. Minute überraschend in Führung gebracht. Doch Klemen Lavric (32.) und Ilias Charalambous (56.) schienen diese dramatische Partie zwischenzeitlich schon einmal zugunsten des KSC gedreht zu haben.

»Ein Traum ist wahr. Jetzt sind wir in der zweiten Liga, das hätte nie jemand für möglich gehalten«, jubelte Regensburgs Sportdirektor Franz Gerber. »Das ist eine unglaubliche Leistung, wir sind verdient aufgestiegen.« KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer fehlten dagegen beinahe die Worte. »Das ist tragisch«, sagte er. »Nach dem 2:1 hatte ich das Gefühl, dass wir jetzt obenauf sind. Aber Regensburg hat guten Fußball gespielt. Sie sind nicht unverdient aufgestiegen.«

Einige KSC-Fans zeigten sich nicht derart sportlich. Sie versuchten, unmittelbar nach dem Schlusspfiff den Rasen zu stürmen und Feuerwerkskörper zu zünden. Auf der anderen Seite feierten wenige hundert Regensburger, dass die imposante Serie erneut gehalten hatte, nach der sich in dieser Relegation immer der Drittligist durchsetzt.

Der SSV Jahn, der Jim-Patrick Müller (90./Rot) und Tim Erfen (87./Gelb-Rot) sogar noch mit Platzverweisen verlor, spielte zuletzt in der Saison 2003/2004 in der 2. Bundesliga, stieg damals aber nach nur einem Jahr wieder ab. Den Badenern blieb ein Happy-End nach einer turbulenten, nervenaufreibenden Saison mit drei Trainern und über 30 Spielertransfers doch noch verwehrt.

Dabei hätte dem KSC sogar ein 0:0 zum Klassenerhalt gereicht. Der Favorit spielte auch lange Zeit beherzt auf Sieg, Lavric besaß nach Vorarbeit von Makhtar Thioune die erste große Chance (16.). Beide Spieler hatte Trainer Markus Kauczinski zur Stärkung der Offensive von Beginn an gebracht.

Danach wurde es immer turbulenter. Nach einem Eckball traf Hein mit einem fulminanten Schuss von der Strafraumgrenze zum 0:1. Doch der KSC bewies zunächst wieder jene Nervenstärke, die ihn zuletzt bei seinen vier Heimsiegen in der Schlussphase der regulären Zweitliga-Saison ausgezeichnet hatte. Lavric erzielte per Kopf umgehend den Ausgleich. Auch nach dem Wechsel waren die Badener anfangs besser und belohnten sich mit dem 2:1 von Charalambous.

Anschließend machten die Gastgeber jedoch den Fehler, sich zu weit zurückzuziehen. Regensburg zeigte noch einmal viel Leidenschaft und Kampfgeist, bereits in der 61. Minute hätte Thiemo-Jerome Kialka den Ausgleich erzielen können. Der gelang dann Laurito fünf Minuten später per Kopf nach einem Eckball. Möglicherweise ein perfektes Abschiedsgeschenk für Trainer Markus Weinzierl, der vor einem Wechsel zum Bundesligisten FC Augsburg steht.