WESTFALEN-BLATT

DONNERSTAG24. April 2014OWL:  heiter, Tag: 24 °C , Nacht: 8 °C

Arminia Bielefeld Meier gibt Party-Trio eine Chance 24.04.14 07:56

Trainer fordert Reaktion auf dem Platz

Bielefeld Wieder Luchs-Nachwuchs im Tierpark Olderdissen Von Sabine Schulze <p> 24.04.14 02:33

Lea und Hannes sind erneut Eltern geworden – Absperrung soll ungestörte Aufzucht gewährleisten

Herford Nach Flucht: Verfahren gegen JVA-Beamte Von Moritz Winde 24.04.14 09:21

Behördenleiter spricht von »menschlichem Versagen« und »Betriebsblindheit«

Petershagen/Lahde Chemieunfall: 500 Kilo Ammoniak ausgelaufen 24.04.14 11:25

Feuerwehr mit mehr als 100 Einsatzkräften vor Ort

Gütersloh Doppelmord: Haftbefehl bleibt bestehen Von Wolfgang Wotke 24.04.14 12:56

Tatverdächtiger Verler weiterhin im Gefängnis

Ostwestfalen-Lippe

Schlangen
Freies WLAN für alle
24.04.14
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24.04.2014
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Stefan Klöpping koordiniert Ausbau in Schlangen – Mitstreiter gesucht
Paderborn
Unfall auf A44: 400 Liter Diesel ausgelaufen
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Fünf Fahrzeuge beteiligt – Streckenabschnitt zeitweise vollgesperrt
Kirchlengern
Schwerer Unfall auf der A 30
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Streckenabschnitt bis auf Weiteres gesperrt
Langenberg
Sauna brennt nieder
23.04.14
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23.04.2014
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150.000 Euro Schaden – niemand verletzt
NRW
Dallas im Münsterland
23.04.14
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24.04.2014
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In Gronau kommt Öl aus der Erde, aber niemand freut sich darüber
Bielefeld
Weltnachtfestival lockt mit regionalen und internationalen Stars
23.04.14
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23.04.2014
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Diesjähriges Motto: »Worldwide Music Meeting in Bielefeld« – Höhepunkte um den Carnival der Kulturen
Gütersloh
Auto steht auf der B 61 lichterloh in Flammen
23.04.14
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Technischer Defekt: Mercedes brennt aus
Gütersloh
Doppelmord: Verteidiger rechnet mit neuem Haftbefehl
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Das Motiv ist weiter unklar
TuS N-Lübbecke
Gustafsson kehrt nach Schweden zurück
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Der 35-jährige Kreisläufer erhält einen Vertrag bis 2016
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Anhänger mit 200 Ferkeln umgekippt
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Kooperation von Klinikum Herford und Mühlenkreiskliniken
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Meldungen

Konflikte
Russland reagiert mit Militärmanöver auf Gewalt in Ukraine
24.04.14
15:03
27 min
24.04.2014
- 15:17
Moskau (dpa) - Russland hat als Reaktion auf die Gewalt im Osten der Ukraine ein großangelegtes Militärmanöver an der gemeinsamen Grenze begonnen.
Das teilte Verteidigungsminister Sergej Schoigu der Agentur Interfax zufolge mit.
Unfälle
Nach Katastrophe in Bangladesch: Massive Kritik an Textilbranche   
24.04.14
14:45
45 min
24.04.2014
- 15:17
Berlin (dpa) - Ein Jahr nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch haben Politiker und Gewerkschafter die Branche aufgefordert, die zugesagten Hilfen für den Entschädigungsfonds rasch einzuzahlen.
»Noch immer warten Opfer und deren Angehörige auf Entschädigungszahlungen - auch von deutschen Firmen«, kritisierte Entwicklungsminister Gerd Müller. Nach Angaben der Verwalter sind in den Treuhandfonds erst 11 von 29 Millionen Euro eingezahlt worden. Beim schwersten Unglück in der Textilindustrie starben vor einem Jahr mehr als 1130 Menschen, über 2500 wurden teils schwer verletzt.
Notfälle
Südkorea trauert um Tote des Fährunglücks
24.04.14
14:43
47 min
24.04.2014
- 15:17
Seoul (dpa) - Südkorea trauert um die voraussichtlich 300 Toten des verheerenden Fährunglücks vor gut einer Woche.
Taucher verstärkten heute die Suche nach Opfern in der gekenterten Fähre »Sewol«, da wieder gefährliche Strömungen und schlechtes Wetter drohen. Die Hoffnung, noch Überlebende aufzuspüren, hat sich zerschlagen, da keine Luftblasen gefunden wurden. Bei der Ursachensuche gehen die Ermittler einem möglichen Defekt an der Ruderanlage nach.
Auto
Opel macht wegen Sanierungskosten höheren Verlust
24.04.14
14:16
1 hour
24.04.2014
- 15:00
Detroitm (dpa) - Der Autobauer Opel kämpft sich weiter aus der Krise.
Im ersten Quartal 2014 schrieb der US-Mutterkonzern General Motors in Europa zwar ein operatives Minus von rund 284 Millionen Dollar, wie GM in Detroit berichtete. Davon seien aber 200 Millionen Dollar auf Restrukturierungskosten vor allem für das Aus der Autofertigung zum Jahresende in Bochum zurückzuführen. Im Vorjahreszeitraum hatte Opel nach den Angaben einen Verlust von 152 Millionen Dollar ausgewiesen.
Urteile
Lottomillionen weg: Bank muss Schadenersatz zahlen
24.04.14
14:00
1 hour
24.04.2014
- 14:51
Münster (dpa) - Die Privatbank Merck Finck & Co.
muss einem Lottomillionär wegen falscher Beratung eine halbe Million Euro Schadenersatz zahlen. Das hat das Landgericht Münster entschieden. Der Mann aus Herne hatte im Jahr 2005 rund sechs Millionen Euro gewonnen, das Geld anschließend auf Empfehlung der Bank in hochriskante Fonds investiert und nach eigener Aussage zum großen Teil verloren. Laut Urteil wurde der Lottomillionär nicht anlegergerecht beraten.

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Konflikte
Weiter blutige Gewalt in der Ostukraine
24.04.14
13:53
2 hrs
24.04.2014
- 14:34
Slawjansk (dpa) - Bei einem Schusswechsel nahe der ostukrainischen Stadt Slawjansk sind dem Innenministerium in Kiew zufolge mindestens fünf prorussische Separatisten getötet worden.
Ukrainische Spezialeinheiten eroberten demnach bei einem »Anti-Terror-Einsatz« drei Kontrollpunkte. Dabei sei auch ein Mitglied der Sicherheitskräfte verletzt worden. Zuvor hatten auch Vertreter der moskautreuen »Volksmiliz« von Gefechten berichtet. In Artjomowsk wehrten ukrainische Soldaten eine Offensive von etwa 100 Angreifern auf eines der größten Waffenlager der Ukraine ab.
Motorsport
Ecclestone bleibt dabei: Es war Erpressung
24.04.14
13:48
2 hrs
24.04.2014
- 14:34
München (dpa) – Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat seine Millionenzahlung an den bayerischen Banker Gerhard Gribkowsky zum Auftakt des Strafprozesses vor dem Landgericht München mit einer Erpressung begründet.
Er habe Angst gehabt, dass ihn der Banker bei den britischen Steuerbehörden anzeige, versicherte der 83-Jährige in einer Erklärung, die seine Anwälte vorlasen. Das hätte ihn mehr als zwei Milliarden Pfund kosten können. Die Staatsanwaltschaft geht hingegen davon aus, dass es sich bei der Summe von 44 Millionen Dollar um Bestechungsgeld gehandelt hat.
Konflikte
Polizist in Kabul erschießt drei Amerikaner in Krankenhaus
24.04.14
13:45
2 hrs
24.04.2014
- 14:34
Kabul (dpa) - Ein afghanischer Polizist hat in einem christlichen Krankenhaus in der Hauptstadt Kabul drei Amerikaner erschossen.
Eine amerikanische Ärztin sei bei dem Angriff verwundet worden, sagte der Polizeichef Kabuls, Sahir Sahir. Der Angreifer habe sich anschließend zweimal selber in den Bauch geschossen und sei verletzt festgenommen worden. Der Polizist habe das Krankenhaus der US-Hilfsorganisation Cure in Kabul bewacht und aus unbekannten Gründen das Feuer eröffnet, sagte ein Sprecher des Innenministeriums.
Konflikte
Mindestens 21 Tote bei Luftangriff in Aleppo
24.04.14
12:53
3 hrs
24.04.2014
- 13:51
Beirut (dpa) - Bei einem Luftangriff syrischer Regierungstruppen auf Aleppo sind mindestens 21 Menschen getötet worden.
Wie die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet, waren auch drei Kinder unter den Toten. Kampfflugzeuge hatten den Angaben nach ein westliches Wohngebiet unter Beschuss genommen. Der Bürgerkrieg hat nach Angaben der Aktivisiten schon mehr als 150 000 Menschen das Leben gekostet.
Konflikte
Putin verurteilt Gewalt gegen ukrainische Bevölkerung
24.04.14
12:50
3 hrs
24.04.2014
- 13:34
St.
Petersburg (dpa) - Kremlchef Wladimir Putin hat die neue Gewalt in der Ostukraine gegen die prorussischen Aktivisten schwer verurteilt. Wenn das Regime in Kiew angefangen habe, die Armee gegen die Bevölkerung innerhalb des Landes einzusetzen, dann sei das ohne jeden Zweifel ein sehr ernstes Verbrechen, sagte Putin der Agentur Interfax zufolge in St. Petersburg. Zum Schutz eigener Bürger in der Ukraine hatte sich Putin im März eine parlamentarische Vollmacht für einen Militäreinsatz im Nachbarland geben lassen.

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Debatte

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Hartz-IV-Reform: Noch nicht ausreichend
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Von Bernhard Hertlein
Dispo-Bremse: Und führe sie nicht in Versuchung
22.04.14
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22.04.2014
- 19:53
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Es geht um Grundsätzliches: Soll der Staat seine Bürger – oder jedenfalls den Teil, der nicht gelernt hat, mit Geld umzugehen – vor sich selbst schützen?

Ein bisschen erstaunt es schon, dass jetzt ausgerechnet Martin Blessing mit dem Vorschlag an die Öffentlichkeit tritt, den Überziehungskredit gesetzlich einzuschränken. Schließlich hat das von ihm geführte Geldinstitut in der Vergangenheit nicht gerade dadurch von sich reden gemacht, dass es seine Kunden mit großem Engagement vor der Verschuldung bewahrt hätte. Dazu würde gehören, dass die Bank einem jungen Kunden mit einem Nettoeinkommen von etwa 1200 Euro nicht von vorne herein einen Überziehungskredit von 4800 Euro andient. Schlimmer noch: Als die Summe in ein normales Darlehen umgewandelt wird, bleibt die Überziehungsmöglichkeit einfach weiter bestehen – zusätzlich zu den Kreditmöglichkeiten, die Onlineverkäufer ihren Kunden einräumen. Es kommt, wie es angesichts von 10 Prozent Dispo- und 13 Prozent Überziehungszins kommen muss: In kurzer Zeit steckt der junge Kunde in einer Spirale und ist bald heillos überschuldet. Martin Blessings Vorschlag in Ehren: Aber er sollte auch vor seiner eigenen Banktür kehren.

Vertreter der reinen kapitalistischen Lehre werden einwenden, dass jeder seines Glückes Schmied ist – und damit natürlich auch seines Unglücks. Doch schon das christliche Vaterunser weiß um die menschliche Schwächen, heißt es doch dort: »Und führe uns nicht in Versuchung«. Dies sollte auch für Banken gelten, die es mit Kunden zu tun haben, die unerfahren oder in einer prekären Lage sind.

Das Gefühl drängt sich auf, dass manche Institute Schwächen in dem Wissen ausnutzen, dass sie in jedem Fall ihren Reibach machen werden. Zunächst zahlt der Kunde noch brav die horrenden Zinsen. Und ist er irgendwann endgültig pleite, werden schon die Familie oder der Steuerzahler einspringen und ihn auffangen.

Der Überziehungskredit muss also geregelt werden – aber nicht nur, indem ein neues Gesetz der Bank vorschreibt, dass sie Wege zu billigeren Darlehen aufzeigt. Das ist gut und wichtig. Doch unverzichtbar ist auch, dass die Höhe einer möglichen Verschuldung grundsätzlich an Bedingungen geknüpft wird, die die Kunden nicht in die Überschuldung und schließlich in den Offenbarungseid treiben. Verantwortungsvolle Banken und Sparkassen verfahren schon heute so. Entweder bieten sie dieser Klientel selbst eine Beratung an oder verweisen an Experten. Gesetze richten sich aber immer an die anderen – an die, die Freiheiten bis an die Grenzen des Erträglichen ausloten.Angesichts der Tatsache, dass sich die Banken bei der Europäischen Zentralbank zu fast null Prozent refinanzieren, ist diese Forderung bezahlbar und angemessen.

Der Friedensnobelpreisträger Mohammad Yunus hat gelehrt, dass Kredite für Arme ein Menschenrecht sein können. Das Gleiche gilt hier auch für den Schutz vor Überschuldung.
Von Andreas Schnadwinkel
Putins Asylant: Snowden wird zum Spielball
21.04.14
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21.04.2014
- 19:52
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Man weiß zu wenig über Edward Snowdens Persönlichkeit, um seriös einschätzen zu können, was ihn zur Teilnahme an Wladimir Putins vorösterlicher TV-Audienz bewogen hat. Sein Auftritt war bizarr, seine Frage eine perfekte Steilvorlage für den russischen Präsidenten.

So perfekt, dass sie mit ziemlicher Sicherheit abgesprochen und einstudiert war. Der Verdacht liegt auf der Hand: Snowden könnte im Gegenzug für sein Asyl in Moskau gedrängt worden sein, sich hier vorführen zu lassen. Der Datenschutz-Märtyrer der westlichen Welt stellt dem KGB-durchwirkten Putin eine Frage, und der ewige Geheimdienstler gibt den lupenreinen Demokraten, der Abhöraktionen nur mit »gerichtlicher Zustimmung« unterstützt. Kein Problem bei der Gewaltenteilung à la Wladimir Putin.

Snowden spürt Gegenwind und verteidigt sich im britischen »Guardian«, er habe Russland keine Treue geschworen. Ihm sei es darum gegangen, Putin zu einer Aussage zu bringen, die nun auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden könne. Ist Snowden wirklich der politisch naive Computerfreak, der sich zum Spielball der Mächte machen lässt?

Wenn ein US-Amerikaner einen Skandal von der Tragweite der NSA-Affäre aufdeckt und vor seinem eigenen Staat ausgerechnet nach Russland flieht, dann fühlt man sich beinahe an den deutschen Kremlflieger Mathias Rust erinnert. Aber an dieser Stelle soll kein laienhaftes Psychogramm erstellt werden. Ob Putin mit der Snowden-Show den Westen, vor allem die USA, vorführen wollte, scheint mehr als fraglich. Wenn das seine Absicht gewesen sein sollte, wäre er – das zeigen die Reaktionen auf Snowdens Frage-Antwort-Spiel – gescheitert. Was mit dem Auftritt des »Whistleblowers« gelungen ist: Edward Snowden droht seinen Status als Lichtgestalt des globalen Kampfes für den Datenschutz einzubüßen. Das wiederum nützte den Vereinigten Staaten. Denn klar ist auch: In der russischen Gesellschaft wäre ein Edward Snowden gar nicht möglich, in den USA aber schon. Und wer sich von einem autokratischen Machthaber instrumentalisieren lässt, an dem werden schnell Zweifel und Kritik laut. Nicht nur in Washington.

Allerdings ändert das in diesen Tagen fragwürdige Verhalten des ehemaligen technischen Mitarbeiters diverser US-amerikanischer Geheimdienste gar nichts an den verwerflichen Handlungen seiner früheren Arbeitgeber. Und ein No-Spy-Abkommen täte weiter dringend Not, auch wenn es immer unwahrscheinlicher wird.

Schade ist die Sache auch für den Datenschutzverein »Digitalcourage« aus Bielefeld, der die bundesweit beachteten »Big Brother Awards« verleiht. Der erstmals vergebene Positiv-Preis an Edward Snowden hat nun leider einen Kratzer, weil sich der Preisträger angreifbar gemacht hat.

Von Bernhard Hertlein
Ein Jahr nach Bangladesch: Fairness kommt in Mode
17.04.14
18:59
7 days
17.04.2014
- 19:08
.
Ein ökologisch denkender und sozial handelnder Osterhase hat es leicht. Jedes Ei, das er bemalt, enthält neben dem Legedatum Angaben zum Herkunftsland, der Haltungsform des Huhns und dem Betrieb. Natur-Eierfarben und Schokolade mit Fair-Trade-Logo sind ganz selbstverständlich im Angebot. Die Probleme beginnen, wenn der Osterhase zusätzlich eine Bluse, ein Hemd oder ein T-Shirt ins Nest legt. Statt eines Siegels, das zweifelsfrei garantiert, dass die Näherinnen fair behandelt und bezahlt werden, gibt es einen Wirrwarr von Zeichen mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen. Ein einheitliches Siegel ist bislang nicht nur am Widerwillen maßgeblicher Modeverkäufer gescheitert. Es gibt auch objektive Hindernisse. Dazu zählt die internationale Arbeitsteilung. Stoffe, Knöpfe und Accessoires wie Ketten, Leder- und Kunststoffgürtel werden an ganz unterschiedlichen Orten auf der ganzen Welt produziert. Alle Schritte zu überwachen ist aufwendig. Der wichtigste Arbeitsschritt ist sicher das Nähen. Da sollte es eigentlich nicht schwer sein, äußere Bedingungen wie Gebäudesicherheit, Brandschutz, Sicherheit am Arbeitsplatz und Luftreinheit von Kontrolleuren prüfen zu lassen, die gegen Korruption immun sind. Doch schon was den Lohn betrifft, so gibt es etwa in Bangladesch, dem weltweit zweitgrößten Textilproduzenten, staatlich festgelegte Mindestlöhne. Sie wurden zwar erst verdoppelt. Doch selbst 5300 Taka – umgerechnet knapp 50 Euro – reichen kaum im Monat zum Leben. Bei so vielen Unwägbarkeiten ist die Versuchung groß, wie ein Strauß den Kopf in den Sand zu stecken und einfach nichts zu tun. Nach der Methode gingen in der Vergangenheit auch die Einkäufer der Billig-Textilanbieter vor: »Ich verhandle den Preis, für den Rest sind andere verantwortlich.« Auf die Art ändert sich nie etwas. Doch es gibt Indizien für fair produzierte Bekleidung. Da ist vor allem der Preis. Bei drei Euro für ein T-Shirt ist schwerlich anzunehmen, dass auch die Frau oder der Mann, die es zugeschnitten und genäht haben, fair bezahlt worden sind. Umgekehrt ist ein hoher Preis zwar ein Hinweis, aber keine Garantie, dass alle Sozial- und Sicherheitsstandards eingehalten wurden. Zusätzlichen Schutz bietet der Markenname. Markenhersteller geben viel Geld unter anderem für das Marketing aus. Alles wäre verloren, wenn ihr Name in Verbindung mit Berichten über miserable Arbeitsbedingungen gebracht würde. Noch besser wären natürlich Zertifizierung und Siegel. Doch bis dahin hilft es, sich beim Händler nach den Produktionsbedingungen zu erkundigen. Natürlich wird die Verkäuferin bei der ersten Nachfrage stutzen. Doch je mehr sich interessieren, desto schneller beginnt in den dafür eventuell noch unsensiblen Unternehmen das Nachdenken. Und desto schneller werden sich die Beteiligten auf ein Siegel einigen. Es wäre doch gelacht, wenn die Produktionsbedingungen für ein Kleidungsstück nicht irgendwann genauso viel Beachtung finden wie die für ein Osterei.

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Geburtstag des Engländers William Shakespeare (1564-1616). Theater, Musik, Diskussionen und das obligatorische Geburtstagsständchen am Dichter-Denkmal stehen bis Sonntag auf dem Programm der Shakespeare-Tage.
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24.04.2014
- 15:00
Wien (dpa) - Der weltweit renommierte österreichische Architekt Hans Hollein ist tot. Er starb am Donnerstag nach längerer schwerer Krankheit in Wien, wie eine Sprecherin der Familie mitteilte.
Er starb am Donnerstag nach längerer schwerer Krankheit in Wien, wie eine Sprecherin der Familie mitteilte. Hollein wurde 80 Jahre alt.
Tadeusz Rozewicz
Literatur
Poesie nach Auschwitz - Tadeusz Rozewicz ist tot
24.04.14
13:14
2 hrs
24.04.2014
- 14:00
Breslau (dpa) - Wiederholt zählte Tadeusz Rozewicz zu den Kandidaten für den Literaturnobelpreis - anders als seine polnische Dichterkollegin Wislawa Szymborska erhielt er die Auszeichnung jedoch nie..

Wissenschaft

Eisberg "B31"
Wissenschaft
Eisberg so groß wie Bodensee treibt vor Antarktis
24.04.14
12:54
3 hrs
24.04.2014
- 15:17
Washington (dpa) - Ein gewaltiger Eisberg von der Fläche des Bodensees treibt vor der antarktischen Küste. Er befindet sich rund 2500 Kilometer südwestlich der Spitze Südamerikas.
Er befindet sich rund 2500 Kilometer südwestlich der Spitze Südamerikas.
M/W-Symbole
Wissenschaft
Immens wichtiges Erbgut: Y-Chromosom kein Auslaufmodell
24.04.14
10:36
5 hrs
24.04.2014
- 11:17
Lausanne/Cambridge (dpa) - Das männliche Geschlecht kann auf eine erfolgreiche Zukunft hoffen: Das Y-Chromosom, das im Erbgut einen Mann kennzeichnet, ist stabiler als bislang angenommen..
Wissenschaft
Meterdicke Steinflöße: Routen-Modell für treibendes Vulkangestein
23.04.14
07:01
1 day
23.04.2014
- 07:51
London (dpa) - Meterdick und Tausende Quadratkilometer groß können die Teppiche aus porösem Bimsstein sein, die nach unterseeischen Vulkanausbrüchen auf dem Meer treiben..
Wissenschaft
Sardinen im Quirl: Gewitzter Fächerfisch schlägt blitzschnell zu
23.04.14
07:00
1 day
23.04.2014
- 07:51
Berlin (dpa) - Schlau und extrem schnell machen Fächerfische fette Beute. Mit ihrer schwertartig verlängerten Schnauze pirschen sie sich an Sardinenschwärme heran und schlagen dann zu - mit einer Beschleunigung, die zu den höchsten je bei Wasserwirbeltieren gemessenen zählt.
Mit ihrer schwertartig verlängerten Schnauze pirschen sie sich an Sardinenschwärme heran und schlagen dann zu - mit einer Beschleunigung, die zu den höchsten je bei Wasserwirbeltieren gemessenen zählt.

Multimedia

Zynga
Computer
Rote Zahlen bei Spiele-Entwickler Zynga
24.04.14
14:28
1 hour
24.04.2014
- 15:17
San Francisco (dpa) - Der Spiele-Entwickler Zynga hat im vergangenen Quartal tiefrote Zahlen geschrieben und musste einen weiteren Umsatzrückgang verkraften..
Fernsehen auf dem Handy
Medien
Magine bringt deutsche TV-Programme ins Internet
24.04.14
13:39
2 hrs
24.04.2014
- 14:34
Berlin (dpa) - Die schwedische Firma Magine setzt zusammen mit den Fernsehsendern zu einer Revolution auf dem deutschen TV-Markt an. Magine verbreitet die wichtigsten TV-Programme kostenlos über das Internet.
Magine verbreitet die wichtigsten TV-Programme kostenlos über das Internet.
Tim Cook
Computer
Analyse: Apple-Chef bittet um Geduld für das nächste »große Ding«
24.04.14
10:05
5 hrs
24.04.2014
- 11:00
Cupertino (dpa) - Wer von Apple ganze neue Produkte wie eine Computer-Uhr oder einen massiven Vorstoß ins Fernsehgeschäft erwartet, wird sich vorerst weiter gedulden müssen..
Tom Wheeler
Internet
US-Behörde macht Weg für bezahlte Überholspur im Netz frei
24.04.14
09:14
6 hrs
24.04.2014
- 10:00
New York (dpa) - Die US-Kommunikationsbehörde FCC will laut Medienberichten bei einer Neufassung der Regeln zur sogenannten Netzneutralität den Weg für bezahlte Überholspuren im Netz freimachen..