Nachdem Trainingslager schaut Coach Meier noch genauer hin
Die Auslese beginnt

Teistungen/Bielefeld (WB). Norbert Meier gab im Trainingslager in Teistungen ab und zu den stillen Beobachter. Am Rande des Platzes analysierte der 55-Jährige die Einheit, während Co-Trainer Uwe Speidel mit den Spielern arbeitete. Und was der Coach von Arminia Bielefeld beim Training auf dem Platz hoch oben über dem thüringischen Eichsfeld sah, gefiel ihm.

Montag, 07.07.2014, 16:38 Uhr aktualisiert: 07.07.2014, 16:40 Uhr
Nachdem Trainingslager schaut Coach Meier noch genauer hin : Die Auslese beginnt
Norbert Meier ist mit der Arbeit im Trainingslager zufrieden. Foto: Thomas F. Starke

»Die Jungs haben hier gut gearbeitet. Man merkt, dass sie schon sehr beansprucht sind, dass sie sich auf gewisse Dinge ein- und umstellen müssen«, sagte Meier. Trainingseinheiten und Testspieleindrücke addieren sich mittlerweile zu einer genaueren personellen Einschätzung für die in knapp drei Wochen beginnende Saison. Meier: »Wir haben viel gesehen. Dass wir jetzt eine gewisse natürliche Auslese betreiben, ist klar.« Eine mögliche erste Elf zeichnet sich laut Meier dennoch nur schemenhaft ab: »Einige sind noch gar nicht voll dabei gewesen. Peer Kluge war nicht voll dabei, Christian Müller war nicht dabei. Das sind Spieler, die spielen werden, wenn sie fit sind.« Neuzugang Kluge (33) musste am Ende der Woche wegen einer Entzündung im Zeh kürzer treten. Mittelfeldspieler Müller (30) reiste bereits am Mittwoch wegen muskulärer Probleme ab. Mit den gleichen Beschwerden war auch für Sebastian Hille (33) nur noch individuelles Training möglich. »Wir konnten gut trainieren, das ist entscheidend. Wir haben nicht viele Verletzte davon getragen. Und das ist eine wichtige Erkenntnis«, stellte der DSC-Trainer fest.

Grundlegendes wie Spielformen und Kondition büffelten die Arminen während ihrer acht Tage in Teistungen, bevor es gestern zurück nach Bielefeld ging. Wie verhalte ich mich bei Kontern? Wie sind die Abläufe, Pass- und Laufwege? Meier ist ein Ordnungsfetischist. Systeme müssen sitzen. Die Grundordnung muss stimmen. Dazu verpasste das Trainerteam den Spielern kräftezehrende Konditionseinheiten. »Für uns zählt die Vorbereitung vor allem dahin gehend, dass die Spieler fit werden«, betonte Meier.

Was sich im Saisonverlauf positiv auswirken soll, machte die Beine am vergangenen Freitag bei der 2:3-Niederlage gegen den Regionalligisten Wacker Nordhausen schwer. »Die Einheiten haben Kraft gekostet. Das hat man im Spiel gegen Nordhausen gesehen. Die erste Halbzeit war noch annehmbar, was die Grundordnung anging. Nachher haben wir dabei nachgelassen. Das werden wir nicht überbewerten«, sagte Meier.

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