Sicherheitskonzept für die Schüco-Arena steht bis zum 1. August 
Arminia baut für Gästefans um 

Bielefeld (WB). Seit dem Wochenende ist der Westplatz Vergangenheit. Seit Montag wird auf dem alten Ascheplatz hinter der Nordtribüne gebaggert. Bis zum ersten Heimspiel Anfang August wird der neue Gästezugang der Schüco-Arena im Endausbau fertig gestellt sein, sagt Gerrit Meinke.

Mittwoch, 23.07.2014, 04:02 Uhr aktualisiert: 24.07.2014, 10:03 Uhr
Sicherheitskonzept für die Schüco-Arena steht bis zum 1. August  : Arminia baut für Gästefans um 
Gerrit Meinke (links) und Gerhard Harhausen an den Gräben für die neuen Fundamente. Foto: Thomas F. Starke

 Bereits Ende 2013 kurz nach den Turbulenzen um das Gastspiel von Dynamo Dresden und in Vorbereitung auf die Rückrunde der vergangenen Saison hatte es im Bereich nördlich der Schüco-Arena eine Reihe von Verbesserungen der Sicherheit gegeben, die alle Verantwortlichen von Verein, Stadt und Ordnungskräften gemeinsam erarbeitet hatten. Jetzt werden die Provisorien durch dauerhafte Lösungen in Beton und Zaunsystemen ersetzt.

 Ein etwa 2,20 Meter hoher Zaun in Längsrichtung, erklärt Gerrit Meinke, werde den ehemaligen Fußballplatz des BSV West künftig in zwei Hälften teilen. Die westliche Seite zu den Kleingärten ist dann den Rettungsfahrzeugen und Polizeiwagen vorbehalten. Die Zufahrten, sagt der Geschäftsführer der Stadiongesellschaft ALM, werden künftig komplett von den Fußwegen getrennt, auf denen die bis zu 3000 Gästefans das Stadion vom Schloßhof aus erreichen.

 Zur Winterpause hatte man so genannte Hamburger Gitter mit einem Meter langen Ankern im Boden befestigt, um den Besucherstrom zu lenken. Jetzt wird ein Betonfundament aus einem Guss entstehen, auf dem der Zaun errichtet wird. Weil für die Besucher künftig ein größerer Teil des alten Fußballplatzes genutzt werden kann, wird man auf der Fläche hinter der Nordtribüne nach Auskunft von Gerhard Harhausen auch Catering- und Getränkestände aufstellen können. Der rote Aschebelag bleibt aber aus Kostengründen bestehen.

 Den Aufenthalt in Bielefeld angenehmer gestalten sollen mehr Kassenhäuschen für den schnelleren Zugang, dazu die Aufbewahrungsmöglichkeiten von Gepäckstücken und weitere Sanitäranlagen. Der bislang kurz hinter dem Tribünenbauwerk errichtete Querzaun wird weiter in Richtung Westplatz verlegt. Damit bekomme man, so Meinke, auch mehr Fläche unter der Tribüne.

 Eng bleibt – allerdings beabsichtigt – der Kontrollzugang. Nur zwei Einlass- und zwei Auslassgassen zwischen den Ordnern können von den Gästen benutzt werden. In dieser Woche, plant Meinke, werden die Fundamente fertig, in der kommenden Woche kommen die Zäune. Und natürlich die Bauabnahme mit allen Gremien.

Kommentare

Walter Sparbier  schrieb: 25.07.2014 01:22
Erinnerungen...
Ach, der Gästeblock - eines der Highlights der Schüco-Ruine. Gern denken wir an unseren ehemaligen Geschäftsführer Kentsch zurück, wie er sich nach Gästebeschwerden stolz dort präsentierte und der Presse mitteilte, dass man selbstverständlich trotz des niederen Standes von dort aus das Spielfeld sehen könne. Dazu müsse lediglich die Haupttribüne unbesetzt sein. Was sie dann auch blieb. Gab es eigentlich Schadensersatz durch Jentsch? Oder den Architekten? Eines der vielen Geheimnisse, die dieser Club birgt.
1 Kommentare
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