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Do., 31.07.2014

14 »Fans« nach Ausschreitungen beim Spiel gegen den DSC bestraft Erste Stadionverbote für Dresdener

Dresdener Fans zündeten vor dem Zweitliga-Spiel gegen den DSC im Dezember 2013 Pyrotechnik am Bielefelder Hauptbahnhof. Jetzt wurden die ersten Stadionverbote verhängt.

Dresdener Fans zündeten vor dem Zweitliga-Spiel gegen den DSC im Dezember 2013 Pyrotechnik am Bielefelder Hauptbahnhof. Jetzt wurden die ersten Stadionverbote verhängt. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/jen). Nach den Ausschreitungen beim Zweitligaspiel Arminia Bielefeld gegen Dynamo Dresden (1:1) am 6. Dezember 2013 sind jetzt »die ersten 14 Stadionverbote gegen Dresdener ausgesprochen« worden.

Das sagte Arminias Sicherheitsbeauftragter André Windmann dem WESTFALEN-BLATT. Es habe Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruchs und Beleidigung gegeben. »Die betroffenen Dresdener Anhänger können sich jetzt persönlich oder schriftlich dazu äußern, bis jetzt hat dies noch niemand getan«, so Windmann.

Die Stadionverbote gelten bundesweit für drei Jahre. Sollte sich einer der Ausgeschlossenen in dieser Zeit Zutritt zu einem Stadion verschaffen und erwischt werden, würde sich das Verbot verlängern. Bei den bisherigen 14 Verboten muss es nicht bleiben, da die Polizei gegen weitere Randalierer ermittelt.

Bei den 14 Verboten muss es nicht bleiben – Polizei ermittelt weiter

Vor dem Punktspiel am Nikolaustag hatten Dresdener »Fans« in Bielefeld Polizeibeamte angegriffen und 17 Polizisten verletzt. Es gab Sachbeschädigungen auf dem Weg zum Spiel, und im Stadion zündeten Dynamo-Anhänger Pyrotechnik. Erst nach dem Spiel konnten weitere Ausschreitungen verhindert werden, weil die Zahl der Beamten aufgestockt worden war. Die Polizei hatte die Vorfälle gefilmt, außerdem gab es eine öffentliche Fahndung. »Dadurch konnten einige identifiziert werden«, sagte Windmann.

Kommentare

Was nutzt es?

Nichts! Denn die Sicherheitsleute und Ordner bei weiteren Spielen haben nun mal keinen Steckbrief in der Hand, mit dem die betreffenden Leute identifiziert werden könnten. Von daher können die Randalierer auch weiterhin in jedes Stadion kommen, sie dürfen nur im Vorfeld nicht sonderlich auffallen und mit einer Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit sind sie ja wohl auch nicht gerichtlich belegt worden.
Und so sind diese Stadioverbote mal wieder nur Augenwischerei, dazu gedacht, die Allgemeinheit zu beruhigen und für dumm zu verkaufen.

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