Ex-Armine Sebastian Glasner hat in Chemnitz sein Glück gefunden
»Man sieht sich immer zweimal«

Chemnitz/Bielefeld (WB). Sebastian Glasner hat sein Glück gefunden. Beim heutigen DSC-Gegner und Drittligatabellenführer Chemnitzer FC scheint der Stürmer (zwei Spiele, zwei Startelfeinsätze) nach anderthalb schwierigen Jahren in anderen Klubs angekommen zu sein.

Dienstag, 05.08.2014, 12:11 Uhr aktualisiert: 05.08.2014, 14:26 Uhr
Ex-Armine Sebastian Glasner hat in Chemnitz sein Glück gefunden : »Man sieht sich immer zweimal«
Beim Chemnitzer FC hat Sebastian Glasner sein Glück gefunden. Warum er den DSC verlassen musste, kann der 29-Jährige sich bis heute nicht erklären. Foto: Thomas F. Starke

»Chemnitz ist ein Riesenglücksfall für mich. Hier spüre ich Vertrauen«, sagt der 29-Jährige. Das war vor gut einem Jahr nicht der Fall. Die Geschichte zwischen Glasner und Arminia Bielefeld ging zu Ende, bevor sie richtig begonnen hatte.

Der damalige Zweitligaaufsteiger wollte den Stürmer, im Winter als Hoffnungsträger geholt, nach nur einem halben Jahr wieder loswerden. Glasner sah trotz seines gültigen Vertrags bis Sommer 2015 keine Chance mehr und wechselte Ende August 2013 in die Regionalliga zu Viktoria Köln, wo das Jahr für den Angreifer ebenfalls nicht gut lief.

Der Abschied aus Bielefeld hat Glasner stark mitgenommen: »Es ist bis heute nicht zu erklären, warum man mich nicht mehr wollte.« Fußball sei nicht fair und man könne nicht jedem vertrauen, hat der Stürmer gelernt: »Jetzt freue ich mich drauf, dass man sich im Leben immer zweimal sieht.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2655909?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2536432%2F
RKI dringt auf Senken der Fallzahlen - Sorgen um Pflegeheime
Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), spricht bei einem Pressebriefing zur aktuellen Covid-19-Lage in Deutschland.
Nachrichten-Ticker