Heißer Kandidat für die Startelf – Walpurgis baute ihn auf
Testroet will mehr

Bielefeld (WB). Mit dem Kopf, mit rechts, mit links, vom Elfmeterpunkt – Pascal Testroet trifft an diesem Vormittag einfach alles. »Ich denke, das war ganz okay«, sagt der Angreifer von Arminia Bielefeld nach dem Donnerstagstraining und lächelt zufrieden.

Freitag, 08.08.2014, 09:51 Uhr aktualisiert: 08.08.2014, 10:50 Uhr
Heißer Kandidat für die Startelf – Walpurgis baute ihn auf : Testroet will mehr
Pascal Testroet ist vor dem Drittligaderby gegen Osnabrück am Samstag sehr gut in Form. Foto: Thomas F. Starke

Er weiß ganz genau: In dieser Verfassung ist er im Hinblick auf das Drittligaderby am Samstag gegen Osnabrück (14 Uhr, Alm) ein heißer Kandidat für die Startelf. Bislang sah Trainer Norbert Meier in dem Angreifer nur den Joker. Doch drei Kurzeinsätze bisher sind für Testroets Ansprüche zu wenig. Es sei schmerzhaft gewesen, nach der guten Vorbereitung – Testroet war mit elf Treffern bester DSC-Torschütze – zum Saisonstart nicht zur Startelf zu gehören. »Ich war überrascht«, sagt er.

Einer, der ihn danach aufgemuntert hat, ist morgen sein Gegner. »Maik Walpurgis hat mir Nachrichten geschrieben, ich solle den Kopf nicht hängen lassen und weiter an mich glauben«, sagt Testroet. Mit dem Coach des VfL Osnabrück verbindet ihn viel: »Er war bisher mein wichtigster Trainer – fußballerisch und menschlich. Bei ihm habe ich das absolute Vertrauen gespürt. Es hat Spaß gemacht.«

Rückkehr nach Bielefeld war früh beschlossene Sache

Weil Testroet in der Vorbereitung auf die vergangene Zweitligasaison unter dem damaligen Arminia-Trainer Stefan Krämer keine Perspektive auf regelmäßige Einsätze sah, ließ er sich an Drittligist Osnabrück ausleihen. »Es war auf den ersten Blick ein Schritt zurück, aber letztlich habe ich damit zwei Schritte nach vorn gemacht«, sagt der 23-Jährige. Neun Saisontreffer erzielte Testroet. Seine Rückkehr nach Bielefeld war früh beschlossene Sache, denn »ich habe ja auch gerne für Arminia gespielt und hatte hier mit niemandem Ärger«.

Dass mit Christian Müller (Kieferprellung) ausgerechnet der Spieler auszufallen droht, der seine Paradeposition als hängende Spitze besetzt, und zudem der gesperrte Peer Kluge ersetzt werden muss, könnte Testroet im Kampf um einen Startplatz gegen Osnabrück in die Karten spielen.

13.500 Tickets sind für das Derby bisher verkauft worden, 1000 davon in Osnabrück. Erwartet werden 18.000 Zuschauer.

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