Neues NRW-Sicherheitskonzept beim Osnabrück-Spiel umgesetzt – keine negativen Folgen
Weniger Polizei beim Derby

Bielefeld (WB/mn). Das brisante Nachbarschaftsduell zwischen Bielefeld und Osnabrück ist ohne größere Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Die Polizei setzte beim Drittligaderby das neue Sicherheitskonzept des Landes um.

Montag, 11.08.2014, 10:00 Uhr aktualisiert: 11.08.2014, 16:28 Uhr
Neues NRW-Sicherheitskonzept beim Osnabrück-Spiel umgesetzt – keine negativen Folgen : Weniger Polizei beim Derby
Weniger Polizei durch das neue Sicherheitskonzept des Landes: Die zirka 2000 Osnabrücker Fans wurden nicht wie bei bisherigen Heimspielen von der Polizei ab dem Hauptbahnhof eingekesselt und zum Stadion begleitet. Foto: Thomas F. Starke

Es waren weniger Beamte im Einsatz, als das bei diesem Spiel in der Vergangenheit der Fall war. Negative Folgen blieben aus. Die zirka 2000 Osnabrücker Fans wurden nicht wie bei bisherigen Heimspielen von der Polizei ab dem Hauptbahnhof eingekesselt und zum Stadion begleitet. Zudem stellte sich vor dem Gästefanblock keine gepanzerte Einsatzhundertschaft auf.

»Wenn Straftaten passieren, muss die Polizei eingreifen«

Die Erwartungen, die Polizei werde im und um das Stadion kaum zu sehen sein, erfüllten sich dagegen nicht. André Windmann, Sicherheitschef des DSC Arminia: »Wir brauchen die Polizei. In jedem Verein gibt es Köpfe, die sind so quer, dass sie für uns nicht berechenbar sind. Und wenn Straftaten passieren, muss die Polizei eingreifen.«

Arminias Geschäftsführer Marcus Uhlig sagte: »Das war das zweite Heimspiel unter dieser Maßgabe. Das Konzept scheint aufgegangen zu sein. Aber wir müssen abwarten.« Es sei noch zu früh in der Saison, um bereits ein abschließendes Fazit ziehen zu können.

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