Neues Bielefelder Buch über die Gründe, warum man Arminia einfach verfallen muss
111 Liebesgrüße und kein Ende

Bielefeld (WB). Eigentlich hatten sie 126 Gründe, verrät Michael König (31) mit einem Augenzwinkern: »Aber wir mussten kürzen.« In Buchform geschrieben und zwischen zwei – natürlich – arminiablaue Deckel gebunden gibt es deshalb ab sofort das Erstlingswerk der beiden Vollblut-Arminen König und Philipp Kreutzer (39) unter dem Titel »111 Gründe, Arminia Bielefeld zu lieben«.

Samstag, 16.08.2014, 04:01 Uhr aktualisiert: 18.08.2014, 13:13 Uhr
Neues Bielefelder Buch über die Gründe, warum man Arminia einfach verfallen muss : 111 Liebesgrüße und kein Ende
Buchpräsentation in der Museumskabine: Philipp Kreutzer (links) und Michael König stellen ihre Liebeserklärung an Arminia vor. Foto: Thomas F. Starke

 Das WESTFALEN-BLATT hatte das Buch-Projekt bereits im Juni vorgestellt. Jetzt ist es gedruckt. Das Autorenduo stellt es an jener Stelle der Alm vor, die wie keine andere als neudeutsche Location für exakt dieses Buch herhalten könnte – dem Museum Mafa mit seinen unendlich vielen Devotionalien, die das Buch treffend illustrieren. Es ist schließlich kein Bilderbuch, sondern 295 Seiten gebündelte Anekdoten und ein einzigartiges Wiedersehen mit unendlich vielen »Blaublütern«, die allesamt dem Club der Ostwestfalen verfallen sind – den Brauns, Brinkmanns, Kneibs oder Gerlands.

 Apropos Gerland: Die Siege der Arminen über die Bayern, Gerlands heutigem Arbeitgeber, sind für Michael König der wichtigste Grund, Arminia zu lieben. Logisch, König arbeitet als Journalist in München. Und weiß auch um den Respekt, den man im Reich der Lederhosen den Arminen zollt. Philipp Kreutzer hat der halbtätige Besuch im Privatmuseum von Horst Gamon beeindruckt.

 Das Buch mit den 111 Gründen ist übrigens keine »olle Kamelle«. Es ist quasi tagesaktuell. Letzter Eintrag ist das laut König »vergeigte Heimspiel in der Relegation gegen Darmstadt«. Das passt exakt ins Bild. Genau das ist Arminia. König: »Aber man muss in allem Schlechten das Gute sehen. Haben wir uns gesagt. Und das Buch subjektiv geschrieben.«

 Sechs Monate haben die Autoren daran gesessen. Und am Sonntag sitzen sie gemeinsam im Stadion, schauen mit Christian Venghaus das Pokalspiel gegen Sandhausen. Wieder neues Futter sammeln.

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