DSC dominiert den SV Rödinghausen zwar, vergibt aber viele Chancen
Klos trifft zum Sieg

Bielefeld (WB). Arminia Bielefeld hat sich im Westfalen-Pokal in die zweite Runde gekämpft. Trotz klarer Überlegenheit gegen den SV Rödinghausen (Regionalliga) setzte sich der Drittligist erst durch einen späten Treffer von Fabian Klos durch.

Mittwoch, 10.09.2014, 21:16 Uhr aktualisiert: 10.09.2014, 23:41 Uhr
DSC dominiert den SV Rödinghausen zwar, vergibt aber viele Chancen : Klos trifft zum Sieg
Arminias Neuzugang David Ulm (rechts) lässt Rödinghausens Jens Buddecke stehen. Foto: Thomas F. Starke

Beim DSC stand wie erwartet Neuzugang David Ulm in der Startelf. Der vereinslose Mittelfeldspieler (zuletzt SV Sandhausen) war am Dienstag verpflichtet worden.

Klar überlegen war von Anpfiff an der Drittligist. Den Rödinghausenern merkte man den Respekt deutlich an. Bis zur ersten klaren Torchance dauerte es dennoch 20 Minuten. Sebastian Hille feuerte aus der zweiten Reihe, SVR-Keeper Jan Schönwälder wehrte den Ball ab - genau vor die Füße von Pascal Testroet. Arminias Stürmer verwandelte, doch Schiedsrichter Thorben Siewer erkannte den Treffer wegen Abseits nicht an.

Nur zwei Minuten später hatte Hille ein Traumtor auf dem Fuß. Eine Flanke von Stephan Salger nahm der Mittelfeldspieler volley, doch Schönwälder bekam noch seine Finger dazwischen.

Und den DSC-Fans blieb kurz darauf erneut der Torschrei im Halse stecken. Nach einer flachen Hereigabe von Testroet verwandelte Daniel Brinkmann. Doch wieder erkannte der Referee das Tor nicht an (25.).

Was die Dominanz betraf, änderte sich nach der Pause nichts. Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff verzog Hille knapp. Auch Testroet zielte zu ungenau (62.) bis wieder Hille nach einer Vorlage von Felix Burmeister die mittlerweile mehr als verdiente Führung auf dem Fuß hatte (76.). Nur Schönwälder hatte mal wieder etwas dagegen.

Als sich die 3970 schon auf eine Verlängerung eingestellt hatten, erlöste Fabian Klos den DSC. Der erst sieben Minuten zuvor eingewechselte Torjäger erzielte nach einer Testroet-Vorlage den Siegtreffer (87.).

Wann die Arminen bei Kreisligist Westfalia Vorhelm in der zweiten Runde des Westfalenpokals antreten müssen, steht noch nicht fest.

Statistik

Bielefeld: Peters – Dick, Burmeister, Börner, Salger – Schütz, Brinkmann, Ulm (67. Müller) – Hille (80. Klos), Lorenz (77. Mast) – Testroet

Rödinghausen: Schönwälder – Kalkan, Saur, Leeneman (46. Beermann) – Evers, Buddeke, Siek, Reineke – Schröder (66. Knappmann), Williams (80. Schneck), Rüter

Schiedsrichter: Siewer (Drolshagen)

Zuschauer: 3970

Tore: 1:0 Klos (87.)

Gelbe Karten: Lorenz, Brinkmann / Kalkan, Beermann, Saur

Kommentare

Daniel Altmann  schrieb: 10.09.2014 23:08
Falsch
Bitte was? Das Arminia-Spiel war eine Katastrophe! Die Mannschaft wirkte absolut gelähmt und eine Unterschied zwischen 3. und 4. Liga war kaum spürbar. Natürlich hatte Arminia mehr Ballbesitz, aber nur im Mittelfeld. Die Mannschaft war absolut ungefährlich und hatte Glück, dass Williams in der Anfangsphase überhastet abgeschlossen hat.
1 Kommentare
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