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Fr., 26.09.2014

Vor dem Duell mit seinem Ex-Klub Arminia gibt sich Cottbus-Trainer Stefan Krämer diplomatisch »Jeder wird freundlich begrüßt«

Stefan Krämer ist ein erfolgreicher Einstand bei Cottbus gelungen. Die gute Bilanz will er gegen Arminia Bielefeld fortsetzen

Stefan Krämer ist ein erfolgreicher Einstand bei Cottbus gelungen. Die gute Bilanz will er gegen Arminia Bielefeld fortsetzen Foto: dpa/Mehlis

Bielefeld (WB). Stefan Krämer gehörte zu den beliebtesten Trainern bei Arminia Bielefeld. Am Sonntag (14 Uhr, RBB live) empfängt Krämer (47), im Februar beim DSC entlassen, mit seinem neuen Verein Energie Cottbus den Ex-Klub. Vorher berichtet der Trainer im Gespräch mit Jens Brinkmeier und Sebastian Bauer über Perspektiven in Cottbus, den Rauswurf und sein Arminia-Tattoo.

Herr Krämer, wie haben Sie sich in Cottbus eingelebt?

Stefan Krämer: Bestens. Ich bin relativ schnell aus dem Hotel in eine Wohnung nah am Stadion gezogen. Das war mir wichtig. Ich wollte auch nicht pendeln, obwohl mir viele gesagt haben, dass ich doch nach Berlin ziehen könne. Das ist aber genau das, was ich nicht wollte. Ich möchte mitten unter die Leute, um auch zu spüren, was die Leute bewegt, ob wir sie erreichen mit unserer Art. Morgens beim Bäcker will ich mitbekommen, ob die Leute sich mit uns identifizieren oder nicht. 

Trotz des Umbruchs mit 20 neuen Spielern sind Sie mit Energie sehr erfolgreich, stehen mit 19 Punkten auf Rang sieben, zwei Punkte hinter dem Spitzen-Duo. Was sind die Gründe dafür?

Krämer: Wir haben uns verständigt, welche Art Fußball wir spielen wollen. Dann haben wir für jede Position ein Anforderungsprofil erstellt. Erst dann haben wir geschaut, welche Spieler aus unseren Datenbanken oder Netzwerken zu dem Profil passen. Daraus ergab sich ein Ranking und wir haben angefangen. Ich wollte keinen Spieler haben, mit dem ich nicht selbst gesprochen habe, einfach um ein Gespür zu entwickeln, ob der auch Bock hat auf Energie und den Neuanfang hier. Wir haben einen brutal intensiven Aufwand dafür betrieben.

In Cottbus wird Ihre Arbeit geschätzt. Das war am Ende in Bielefeld nicht mehr der Fall. Konnten Sie Ihren Rauswurf im Februar dieses Jahres nachvollziehen?

Krämer: Fußball ist Ergebnissport. Und wenn man als Trainer auf Platz 17 steht, dann darf es einen nicht überraschen, wenn der Verein zu der Erkenntnis kommt, etwas Neues probieren zu müssen. Ich kenne die Mechanismen in dem Geschäft. Damit bin ich auch damals vernünftig umgegangen. Es hat mir weh getan, weil ich gerne in Bielefeld war

Das ausführliche Interview lesen Sie in der Freitagsausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

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