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Mo., 27.10.2014

DSC-Trainer Meier spricht über Peer Kluge »Das stellt keinen zufrieden«

Gerne hätte Peer Kluge beim Wiedersehen mit dem Ex-Klub im Bielefelder Mittelfeld die Fäden gezogen. Doch daraus wird wohl nichts.

Gerne hätte Peer Kluge beim Wiedersehen mit dem Ex-Klub im Bielefelder Mittelfeld die Fäden gezogen. Doch daraus wird wohl nichts. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/dis). Als Tabellenführer der 3. Liga geht Arminia Bielefeld am Dienstagabend (19 Uhr, Alm) in das DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC.

Eine Partie, auf die die Ostwestfalen brennen. Nur bei einem ist die Vorfreude etwas gedämpft: Peer Kluge. Der 33-Jährige (Vertrag bis 2016) hätte beim Wiedersehen mit dem Ex-Klub gern im Bielefelder Mittelfeld die Fäden gezogen. Doch das ist so gut wie ausgeschlossen. »Bei Peer geht es erstmal darum, dass er wieder rankommt, dass er regelmäßig trainiert«, sagt Trainer Norbert Meier über den Mann, der als großer Hoffnungsträger geholt wurde.

Doch seit der Ex-Bundesligaprofi im Juni aus Berlin, das er nach der Versetzung durch Hertha-Coach Jos Luhukay in die U23 im Unfrieden verließ, nach Bielefeld gekommen ist, rennt Kluge seiner Form und Fitness hinterher. In seinen sieben Drittligaeinsätzen blieb er torlos. Am Freitag gegen Erfurt wurde er in der 88. Minute eingewechselt, da hieß es schon 3:0. »Was bisher war, stellt weder ihn noch uns zufrieden«, sagt Meier, aber: »Peer kann noch ein sehr wichtiger Faktor für uns werden.«

Auch Sportchef Samir Arabi hofft, dass »Peer jetzt endlich gesund bleibt« und erinnert an die Verletzungsgeschichte, die den Spieler seit seiner Unterschrift bei Arminia plagt: »Das fing bereits im Trainingslager mit einer Nagelbettentzündung an, wegen der er fast die gesamte Vorbereitung nicht richtig trainieren konnte. Als er wieder dabei war, zog er sich im Pokal gegen Sandhausen einen Muskelfaserriss zu. Und seine Knieprobleme waren bei einem Spieler, der in seiner Karriere zuvor keine schwerwiegenden Verletzungen hatte, auch nicht vorhersehbar.«

Doch auch ohne Kluge ist Arminia (wettbewerbsübergreifend acht Heimsiege in Folge) gegen das schwächste Auswärtsteam der 1. Liga (vier Spiele, ein Punkt) nicht chancenlos. Arabi: »An so einem Tag muss bei uns alles passen und dem Gegner alles missglücken. Aber mit einem Quäntchen Glück können wir die Pokalsensation schaffen.«

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