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Di., 27.01.2015

Noch keine Lösung für Heimspiel gegen MSV Duisburg Weiter Redebedarf wegen Arminia-Ordnern

Kontrolleure des Ordnungsamtes mit einem Ordner (links) und dem Ordnungsdienstleiter Karl-Marten Polster (Zweiter v. r.).

Kontrolleure des Ordnungsamtes mit einem Ordner (links) und dem Ordnungsdienstleiter Karl-Marten Polster (Zweiter v. r.). Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/sba). Die Diskussionen um den neuen Sicherheitsdienst bei Arminia Bielefeld halten an. Auch wenn die Überprüfung des Ordnungspersonals durch das Bielefelder Ordnungsamt am Wochenende zufriedenstellend verlief, gibt es noch keine Lösung für das erste Drittligaheimspiel gegen den MSV Duisburg (15. Februar).

Wie berichtet, hatte das Ordnungsamt am Samstag auf der Alm beim Testspiel gegen Alemannia Aachen das Personal des neuen Sicherheitsdiensts Elko Eventservice kontrolliert. »Die Überprüfung lief positiv. Elko hatte viel vorbereitet«, sagte Hartmut Vilmar, Abteilungsleiter im Bielefelder Ordnungsamt. Das Unternehmen aus Bremen hatte zuvor nicht nachweisen können, ausreichend qualifiziertes Personal an den entscheidenden Stellen im Stadion einzusetzen.

Deshalb war die Durchführung der Aachen-Partie lange gefährdet. Auch wenn Elko am Samstag auch mit Hilfe von Ordnern unter anderem aus Leverkusen und Braunschweig alle Vorgaben erfüllte, schaut das Ordnungsamt weiter genau hin: »Wir werden überprüfen, ob alles nach Vorschrift verläuft«, sagte Vilmar.

Fraglich ist weiterhin, ob Elko das Sicherheitskonzept auch bei einem Ligaspiel mit deutlich mehr Zuschauern erfüllen und genügend qualifiziertes Personal einsetzen kann. »Nur wenn man sich dabei nicht einigen sollte, könnte es ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit geben«, betonte Volker Voß von der Bielefelder Behörde.

Auch für das Stadion des VfL Osnabrück ist Elko Eventservice zuständig. Genau dort spielt Arminia am Samstag. Die Partie ist zum Hochrisikospiel erklärt worden. Fraglich ist, ob die Sicherheitsfirma dort alle Auflagen erfüllt. Die Stadt Osnabrück äußerte sich dazu gestern auf Anfrage noch nicht.

Ein Problem dürfte auch auf Schalke 04 zukommen. Beim Erstligisten ist seit dieser Saison die Firma »Securitas« der Sicherheitsdienstleister. Nach Angaben des Westdeutschen Rundfunks soll ein WDR-Reporter sich verdeckt als Ordner beworben und den Job bekommen haben. Die erforderliche zehnstündige Schulung gab es nicht, nach Angaben des Senders fand gar keine Unterweisung statt.

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