Haller Unternehmen will DSC auch in Zukunft unterstützen – Arabi warnt vor Haching
Webers Bekenntnis zu Arminia

Bielefeld/Düsseldorf (WB). Arminia Bielefeld kann auch in Zukunft auf die Unterstützung aus dem Hause Gerry Weber bauen.

Freitag, 27.02.2015, 08:35 Uhr aktualisiert: 27.02.2015, 08:40 Uhr
Haller Unternehmen will DSC auch in Zukunft unterstützen – Arabi warnt vor Haching : Webers Bekenntnis zu Arminia
Gerhard Weber (links) und sein Sohn Ralf halten auch weiterhin zu Arminia Bielefeld. Foto: Oliver Schwabe

 Das erklärte Ralf Weber, der seit Mittwoch Vorstandsvorsitzender des Haller Modeunternehmens und damit Nachfolger seines Vaters und Firmengründers Gerhard Weber ist, im Gespräch mit dieser Zeitung. Auf die Frage, ob Gerry Weber nach dem Wechsel an der Konzernspitze das Engagement beim Fußball-Drittligisten fortsetzen werde, antwortete Ralf Weber gestern: »Man muss zwischen zwei verschiedenen Engagements unterscheiden. Das Werbeengagement des Unternehmens werden wir natürlich fortsetzen, das andere ist das Privatengagement von Gerhard Weber. Es wäre schön, wenn sich die finanzielle Lage des Vereins mit dem erhofften Aufstieg etwas entspannt und nicht nur Löcher gestopft werden. Das Bekenntnis zu Arminia besteht jetzt seit fast 20 Jahren, und ich bin sicher, diese lange Verbundenheit wird auch in der Zukunft fortbestehen.«

Gerhard Weber und sein Unternehmen hatten dem zeitweise sogar von der Insolvenz bedrohten DSC in den vergangenen Jahren immer wieder mit erheblicher finanzieller Unterstützung am Leben gehalten – auch nach dem Zweitligaabstieg 2014. Nach 26 Drittligaspieltagen belegt Arminia Platz eins.

Mit einem Heimerfolg morgen, 14 Uhr, gegen die SpVgg Unterhaching möchten die Ostwestfalen ihren Sieben-Punkte-Vorsprung auf die Nichtaufstiegsplätze ausbauen. »Was Unterhaching drauf hat, haben wir unter der Woche ja gesehen«, spielte DSC-Sportchef Samir Arabi auf das 4:1 im Nachholspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach an: »Diese Mannschaft kann Fußball spielen – wenn man sie lässt.«

Unterhaching »bearbeiten«

Arminia müsse den Tabellenzwölften zunächst »bearbeiten, bevor wir unsere spielerischen Qualitäten zeigen«. Nach der Englischen Woche mit neun Punkten aus drei Spielen verfüge Arminia »über das nötige Selbstvertrauen. Aber es gibt keinen Grund, sich darauf auszuruhen«, mahnte Arabi. Dass sich die Spieler vom ausverkauften DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Werder Bremen am Mittwoch (19 Uhr, Alm) ablenken lassen könnten, befürchtet Arabi nicht: »Es ist die Aufgabe des Trainerteams, die Mannschaft auf die Punktpartie zu fokussieren. Norbert Meier ist ein erfahrener Coach. Er weiß genau, wie er das machen muss.«

Am Mittwoch, 18. März, treten die Arminen dann im Westfalenpokal-Viertelfinale beim 1. FC Kaan-Marienborn an (18.30 Uhr). Im Halbfinale träfe der DSC auf den Regionalligisten SC Verl, der am Mittwoch 10:0 gegen die SpVg Olpe gewann. Für die Punktpartie gegen Preußen Münster am Wochenende 17. bis 19. April beginnt heute der freie Kartenvorverkauf. Bis gestern waren 14 500 Tickets an den Fan gebracht worden.

Kommentare

Verein HW & WD  schrieb: 27.02.2015 23:14
Gerry Webers Engagement bei Arminia
Ohne die Webers gäbe es Arminia heute gar nicht mehr. Es wäre schön wenn die sich auch so mal für das Altkennzeichen HW in ihrer Heimatstadt engagieren würden. Tausende Bürger die sich eine Liberalisierung sehnlichst wünschen wären Ihnen dankbar. Auch die Kosten hierfür bleiben sehr überschaubar.
Joachim Albrecht  schrieb: 27.02.2015 17:55
13:2 für Griechenland
Zu dem erneuten Hilfspaket für Griechenland kann ich in Abwandlung eines alten Volksliedes nur sagen:

Steuern ade, Scheiden tut weh.
Aber das Scheiden macht, das den Griechen das Herze lacht.
Euro's ade, ich euch nie wieder seh‘.
Wann merken unsere ach so klugen Politiker endlich, dass Griechenland ein Fass ohne Boden und jeder Euro verloren ist.
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
2 Kommentare
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