Burmeister trifft einen Freund und ist gegen Stuttgarts U23 siegessicher
Voller Vorfreude

Bielefeld (WB). Der Saisonendspurt ist ein äußerst beschwerlicher für Arminia Bielefeld. Der Abschluss der nächsten Englischen Woche steht am Sonntag beim VfB Stuttgart II (14 Uhr, Stadion Aspach) an. Ein Spiel, das trotz aller Strapazen Vorfreude bei Felix Burmeister auslöst.

Samstag, 21.03.2015, 15:09 Uhr aktualisiert: 21.03.2015, 20:36 Uhr
Burmeister trifft einen Freund und ist gegen Stuttgarts U23 siegessicher : Voller Vorfreude
Felix Burmeister (links) will mit dem DSC weiter hoch hinaus. Und glaubt an die nächsten drei Punkte beim VfB Stuttgart II. Foto: Thomas F. Starke

Die Mehrbelastung aus dem Westfalenpokalspiel am Mittwoch beim 1. FC Kaan-Marienborn (2:0) ist deshalb schon vergessen. Das liegt zum einen an der Hoffnung auf die nächsten drei Punkte im Aufstiegsrennen. Zum anderen am Wiedersehen mit einem guten Freund. In Aspach, wo die VfB-Reserve wegen des Umbaus des Stuttgarter Waldau-Stadions in dieser Saison spielt, trifft Arminias Verteidiger auf Konstantin Rausch (25). »Wir haben lange nicht mehr gegeneinander gespielt. Ich freue mich sehr darauf«, sagt Burmeister. Die beiden verbindet keine übliche Fußball-Freundschaft, weil man einst zusammen in einem Team gespielt hat. Die beiden sind dicke Kumpels seit ihrem fünften Lebensjahr. »Wir sind damals zur selben Zeit nach Celle gezogen. Haben zusammen gespielt, waren in den selben Jugendauswahlmannschaften und haben bei Celler Stadtteilklubs gegeneinander gespielt«, erinnert sich der 25-Jährige.

Irgendwann landeten Rausch (2008 bis 2013) und Burmeister (2008 bis 2011) bei Hannover 96. Zusammen wohnten sie in einer Wohngemeinschaft – mit wechselnden Aufgaben, verrät Burmeister: »Jeder hat sich mal um etwas gekümmert. Auch ums Kochen. Das können wir beide bis heute aber nicht wirklich gut.«

Rausch wurde bei den Niedersachsen zum Stammspieler in der Bundesliga (150 Partien). Nachdem Burmeister 2011 zum DSC wechselte, zog es seinen Freund 2013 zum VfB Stuttgart. Doch bei den Schwaben wurde er nicht glücklich. Mittlerweile hat ihn Cheftrainer Huub Stevens in die U23 verbannt, was das Wiedersehen mit Felix Burmeister möglich macht. Kumpel hin, Freund her: Rücksicht wird Arminias Abwehrspieler am Sonntag nicht nehmen. »Mal schauen, ob wir uns überhaupt auf dem Platz begegnen. Vermutlich spielt er als linker Verteidiger. Konstantin weiß aber grundsätzlich ganz genau, dass ich nicht zurückziehen werde«, versichert Burmeister.

Dass beide am Samstag auf dem Platz stehen, ist ziemlich sicher. Weil Julian Börner (Adduktorenprobleme) angeschlagen ist, wird Burmeister im Abwehrzentrum beginnen. Und das äußerst selbstbewusst: »Wir sind sicher das bessere Team und wollen diese drei Punkte unbedingt holen.« Allerdings warnt sein Trainer Norbert Meier vor den Stuttgartern, die als aktueller Tabellen-14. gegen den Abstieg kämpfen: »Die Aufstellung ist bei Bundesligareserven immer ganz schwer einzuschätzen. Wir rechnen mit drei bis vier Verstärkungen von den Profis.« Eine davon wird Rausch sein. Dazu gesellen könnten sich etwa Karim Haggui (Abwehr), Sercan Sararer (Mittelfeld) oder Mohammed Abdellaoue (Sturm).

Trotz seines Comebacks im Westfalenpokal ist Manuel Hornig noch keine Alternative für den Kader, wie Meier betonte. Fehlen wird auch Jonas Strifler, der sich am Mittwoch schwerer am Knie verletzt hat. Meier: »Die genaue Diagnose haben wir noch nicht. Aber es sieht nach einer schweren Verletzung aus.« Das letzte Mal nicht dabei ist Pascal Testroet (Rotsperre).

So könnte Arminia spielen
Schwolow - Dick, Burmeister, Salger, Schuppan - Schütz, Junglas - Hemlein, Müller (Ulm), Mast - Klos

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3149194?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2536432%2F
Arabi: „Haben uns nichts ergaunert“
Samir Arabi traut den Arminen in Wolfsburg einen Erfolg zu. Foto: Starke
Nachrichten-Ticker