Arminias neuer Torhüter Wolfgang Hesl absolviert erstes Training
Gekommen, um zu spielen

Bielefeld (WB). Alexander Schwolow, in der Rangliste des »Kicker Sportmagazins« gerade zum  viertbesten Drittliga-Torwart der Rückrunde ernannt, ist zurück in Freiburg. Um die Nachfolge bei Arminia Bielefeld streiten Wolfgang Hesl und Daniel Davari. Hesl hatte den Trainingsauftakt am Montag wegen eines privaten Termins verpasst, am Dienstag absolvierte der Neuzugang von Greuther Fürth seine erste Einheit beim DSC.

Mittwoch, 17.06.2015, 10:57 Uhr aktualisiert: 17.06.2015, 15:04 Uhr
Arminias neuer Torhüter Wolfgang Hesl absolviert erstes Training : Gekommen, um zu spielen
Wolfgang Hesl trainierte am Dienstag zum ersten Mal mit den anderen DSC-Profis. Foto: Thomas F. Starke

»Es ist schön, wieder auf dem Platz zu stehen, nach einer harten Saison und einem kurzen Urlaub«, sagte Hesl. Torwarttrainer Manfred Gloger scheuchte den 29-Jährigen sowie Davari und Nikolai Rehnen noch durch die Tore, als die Feldspieler schon fertig waren. Nachher untermauerte Hesl seinen Anspruch, in der 2. Liga Bielefelds Nummer eins zu sein: »Ich bin gekommen, um zu spielen. Und ich will helfen, dass wir als Mannschaft eine gute Saison spielen. Mittelfristig sollte es das Ziel sein, oben anzuklopfen. Aber jetzt als Aufsteiger wäre das vermessen«, sagte Hesl, dessen Vertrag in Fürth auslief. Gespräche über eine Vertragsverlängerung endeten ergebnislos. So kam Arminia ins Spiel.

Bei den Franken war Hesl in der abgelaufenen Saison, die beinahe im Abstieg geendet hätte, die Nummer eins und der Kapitän. Ein Mittelhandbruch kostete ihn fünf Spiele, ein Muskelfaserriss weitere zwei. Ansonsten stand Hesl immer im Kasten. Insgesamt kommt der Linksfuß auf 74 Zweitligaeinsätze und immerhin 19 Spiele in der 1. Bundesliga (17 für Fürth, zwei für den Hamburger SV). Auch einen Einsatz in der Europa League, ebenfalls für den HSV,  kann er vorweisen. »Wolfgang Hesl wird bei uns durch seine Erfahrung für noch mehr Stabilität sorgen«, hofft DSC-Trainer Norbert Meier, dass seine neue Nummer eins Alexander Schwolow schnell vergessen lässt. Davari (27) soll Hesl einen heißen Kampf liefern, Rehnen (18) ist die Nummer drei.

Derweil hat Innenverteidiger Jerome Propheter den DSC verlassen. Der 25-Jährige unterschrieb gestern bei Regionalligist Alemannia Aachen  einen Zweijahresvertrag. Bei Arminia hatte Propheter seit seinem Wechsel 2013 von Viktoria Köln nie Fuß fassen können. Zwischenzeitlich an Viertligist RW Essen ausgeliehen, absolvierte er für den DSC zwei Drittligaspiele.

Kommentare

Theo-der-Flieger  schrieb: 17.06.2015 15:52
Konkurrenz belebt das Geschäft
Das sich zwei annähernd gleichwertige Torhüter um das Trikot mit der No.1 'streiten', kann man nur als positiv ansehen, denn eine gesunde Konkurrenz wird den Leistungslevel beider steigern. Davon kann die Mannschaft nur profitieren.

Bei den Feldspielern ist die Situation ähnlich; je besser die Back - ups, desto mehr werden sich die Stammspieler anstrengen, ihre Position zu halten und sich individuell zu verbessern.
Die Arminia geht den richtigen Weg.


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