Jahreshauptversammlung: Verbindlichkeiten aktuell bei 24,9 Millionen Euro
Arminia baut Schulden ab

Bielefeld (WB). Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld hat seinen Schuldenstand deutlich reduziert. In erster Linie dank der Wandlung von Darlehen der Gläubiger in Anteile an der Stadiongesellschaft verringerte sich der Stand der Verbindlichkeiten der Arminia-Gruppe auf 24,9 Millionen Euro. Das gab der Verein am Montagabend auf der Mitgliederversammlung bekannt.

Jahreshauptversammlung 2015

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  • Foto: Thomas F. Starke
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Montag, 16.11.2015, 21:25 Uhr aktualisiert: 17.11.2015, 11:05 Uhr
Jahreshauptversammlung: Verbindlichkeiten aktuell bei 24,9 Millionen Euro : Arminia baut Schulden ab
Schatzmeister Prof. Dr. Hermann J. Richter (von links), Präsident Hans-Jürgen Laufer, Präsidiumsmitglied Bernard Kiezewski und Geschäftsführer Gerrit Meinke vor der Jahreshauptversammlung des DSC Arminia Bielefeld. Foto: Thomas F. Starke

Im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 30. Juni endete, wurden 5,3 Millionen Euro Verbindlichkeiten in Anteile an der ALM KG gewandelt. Dadurch konnten die Verbindlichkeiten von 31,1 Millionen Euro (Stand: 30. Juni 2014) auf 25,8 Millionen Euro zum 30. Juni dieses Jahres reduziert werden. Seit dem 1. Juli 2015 wurden zusätzlich 0,9 Millionen Euro Schulden getilgt. »Wir sind transparent gegenüber unseren Gläubigern, und durch diese Transparenz im Umgang mit unseren Zahlen ist Vertrauen entstanden«, sagte Arminia-Schatzmeister Prof. Dr. Hermann J. Richter.

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Diese Zahlen sahen die DSC-Mitglieder am Montagabend. Foto: /

Noch wichtiger als der Pokal ist der Aufstieg gewesen

In das Geschäftsjahr 2014/15 fiel die Saison 2014/15, in der Arminia aus der 3. in die 2. Liga aufstieg und im DFB-Pokal das Halbfinale erreichte. Laut Geschäftsführer Gerrit Meinke nahm der DSC durch Fernsehgelder, Zuschauer, Catering und Merchandising fünf Millionen Euro ein. Etwa die Hälfte davon wurde als Prämien an die Mannschaft ausbezahlt. Die restlichen 2,5 Millionen dienten unter anderem zur Tilgung von Schulden. Zudem wurde in die Infrastruktur investiert wie auch in die Mannschaft.

Wirtschaftsrat

Der neue Wirtschaftsrat ist auch der alte. Für das Gremium bewarben sich nur die sechs bisherigen Mitglieder, die auf der JHV alle wiedergewählt wurden. Dies sind: Hans-Hermann Soll, Hartmut Ostrowski, Dr. David Frink, Thomas Lauritzen, Olaf Klötzer und Klaus Meller.

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Noch wichtiger als der Pokal ist aber auf Sicht der Aufstieg gewesen. »Es war wichtig, dass wir vor der Drittligasaison in die Mannschaft investiert haben«, erklärte Meinke: »Denn nachhaltige Kapitaldienstleistung lässt sich nur in der 2. Liga und im Idealfall höher darstellen.« Der Personaletat für die Profimannschaft beträgt in der laufenden Spielzeit 8,8 Millionen Euro. Damit liege man im unteren Drittel der 2. Liga, so Meinke. In der Zweitligasaison 2013/14, die mit dem Abstieg endete, waren es 6,6 Millionen.

Verstärkungen in der Winterpause möglich

»Es ist sicher möglich, dass wir im Winter noch etwas machen. Wir haben einen Puffer«, sagte Meinke mit Blick auf Verstärkungen in der Winterpause.

Im September 2016 wird die Fananleihe fällig. 1200 Menschen hatten 1,9 Millionen Euro gezeichnet. Der Klub befinde sich in Gesprächen mit den Zeichnern, um möglichst viele zu überzeugen, auf ihr Geld zu verzichten. Erste Erfolge seien bereits erzielt worden, man hoffe auf die Zusagen weiterer Zeichner.

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