Der DSC trennt sich vom Tabellenvierten FC St. Pauli 0:0 – ein Sieg war möglich
Unentschieden Nummer zwölf

Bielefeld (WB). Wieder einmal 0:0, und nun ist auch das Dutzend voll. Arminia Bielefeld brachte im letzten Heimspiel des Jahres Unentschieden Nummer zwölf auf das Konto. Ein Sieg gegen den FC St. Pauli war am Montagabend möglich, immerhin brachte der DSC einen weiteren Punkt zwischen sich und die letzten drei Plätze.

Montag, 14.12.2015, 22:15 Uhr aktualisiert: 15.12.2015, 14:04 Uhr
Der DSC trennt sich vom Tabellenvierten FC St. Pauli 0:0 – ein Sieg war möglich : Unentschieden Nummer zwölf
Viel Kampf am Montagabend: Arminias Christoph Hemlein zieht an Paulis Jan-Philipp Kalla vorbei. Foto: Thomas F. Starke

Trainer Norbert Meier änderte seine Startelf nach dem 2:1-Sieg gegen den Karlsruher SC auf zwei Positionen. Nach Ablauf der Gelbsperre war Brian Behrendt wieder dabei und ersetzte im defensiven Mittelfeld Tom Schütz. Auch Christoph Hemlein durfte dieses Mal von Beginn an mitwirken. Dafür blieb Dennis Mast außen vor, den Meier erst gar nicht für sein Aufgebot nominiert hatte. 

18. Spieltag: DSC Arminia vs. FC St. Pauli

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Beim FC St. Pauli musste Ex-Armine Marc Rzatkowski auf einen Einsatz in Bielefeld verzichten. Der Mittelfeldspieler fehlte wegen einer Erkrankung.

Auf dem Platz passierte zunächst wenig bis gar nichts. Keine Torchance hier, keine Torchance dort. Wobei die Hamburger in Ansätzen schon zeigten, dass ihnen das Fußballspielen nicht fremd ist. Es war dann aber doch einer Bielefelder Unaufmerksamkeit im Mittelfeld zu verdanken, dass es ein bisschen brenzlig wurde. Der rechtzeitig aus seinem Tor eilende Wolfgang Hesl rettete gegen Waldemar Sobota.

In der 27. Minute meldete sich der DSC endlich offensiv an in dieser Partie. Christopher Nöthe und im Nachschuss Hemlein fanden im herausragend reagierenden Schlussmann Robin Himmelmann ihren Meister. Superreflex statt Arminia-Führung, da durften die Bielefelder durchaus hadern.

Auf seine Weise versuchte anschließend Behrendt, dem Pauli-Torhüter beizukommen. Der mit einem gehörigen Pfund ausgerüstete Mittelfeldmann knallte die Kugel aus 30 Metern Richtung Kasten, verfehlte das Ziel jedoch knapp. Noch vor der Pause stieg das Aufregerpotential deutlich. Nach einem weiteren Schuss von Behrendt hatte Enis Alushi im Strafraum die Hand am Ball, eine Absicht konnte Schiedsrichter Benjamin Brand dabei nicht erkennen und lag damit richtig.

Die nächste Gelegenheit gehörte erneut dem Gastgeber. Florian Dick zog ab, Nöthe hielt den Fuß rein, doch auch dieser Ball fand nicht den Weg ins Tor. Mittlerweile musste St. Pauli das 0:0 schon als glücklich bezeichnen.

Die Mannschaft von Ewald Lienen mochte die spielerischen Vorteile auf ihrer Seite haben, Arminia hielt weiter dagegen. Eine Dick-Flanke flutschte Fabian Klos ein wenig über den Scheitel, ganz viel fehlte auch in dieser Situation nach fast einer Stunde nicht. Die Entscheidung der jetzt intensiveren Begegnung stand weiter aus.

St. Pauli ging mehr ins Risiko und versuchte, die Zügel anzuziehen. Übel aber, wie Jan-Philipp Kalla Hemlein wegflexte, eine rüde Attacke, bei der sich der Hamburger selbst weh tat. Die gelbe Karte ersparte ihm das nicht.

Bielefeld blieb näher dran am Treffer, erst am Ende war schon etwas Zittern dabei. Restlos zufrieden stellte die Nullnummer zwar nicht, ein akzeptables Ergebnis gegen den Tabellenvierten bleibt es.

Statistik

Bielefeld: Hesl - Dick, Börner, Hornig (87. Schuppan), Salger - Hemlein, Behrendt, Junglas, Müller - Nöthe, Klos (82. van der Biezen)

St. Pauli: Himmelmann - Nehrig, Sobiech, Ziereis, Buballa - Alushi, Buchtmann - Maier (90.+3 Gonther), Sobota (68. Picault), Kalla (88. Hornschuh) - Thy

Schiedsrichter: Brand (Gerolzhofen)

Zuschauer: 19.012

Gelbe Karten: Hemlein (2), Hornig (1), Klos (4) / Kalla (4), Ziereis (5)

Kommentare

Leo-Armine  schrieb: 15.12.2015 13:56
Da haben sich halt zwei Mannschaften weitestgehend neutralisiert, die Ordnungsfanatiker beiderseits hatten die Oberhand, das Ergebnis leistungsgerecht.
St.Pauli hat für ein Spitzenteam gesehen wenig angeboten, Arminia gut verhindert. Nach vorne das Übliche.
1 Kommentare
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