Arminia Sonntag in Braunschweig – Trainer Meier warnt vor Übermut – Nöthe hat Grippe
»Auf dem Teppich bleiben«

Bielefeld (WB). Drei Siege aus den letzten fünf Spielen – Arminia ist erst einmal aus dem Gröbsten heraus. Ob der Zweitligist in der Tabelle den nächsten Schritt machen kann, hängt von der Partie am Sonntag in Braunschweig ab (13.30 Uhr, Eintracht-Stadion).

Samstag, 13.02.2016, 11:00 Uhr aktualisiert: 13.02.2016, 15:39 Uhr
Nur nicht abheben: Arminias Trainer Norbert Meier rät nach der kleinen Erfolgsserie des DSC zu Bodenhaftung. Foto: Thomas F. Starke
Nur nicht abheben: Arminias Trainer Norbert Meier rät nach der kleinen Erfolgsserie des DSC zu Bodenhaftung. Foto: Thomas F. Starke

Beim 0:2 im Hinspiel war Arminia klar unterlegen. Gelänge die Revanche, zöge der DSC an der Eintracht vorbei. »Fakt ist: Wir stehen nur zwei Punkte auseinander«, sagt Arminias Trainer Norbert Meier, der die Tabellenkonstellation genau im Blick hat.

Doch der 57-Jährige sagt auch: »Wir haben den letzten Spieltag für uns nutzen können. Aber das wird nicht immer so sein. Wir müssen schön auf dem Teppich bleiben.« Vielleicht ist es ja ein fliegender.

»Wir gucken immer in beide Richtungen«

Bis auf Platz 9 waren die Ostwestfalen nach ihrem  2:1 am Montag gegen Duisburg geklettert. Der Rückstand auf Relegationsrang 3 (neun Punkte) war plötzlich kleiner als der Vorsprung auf Relegationsrang 16 (zehn Punkte). Meier findet daran durchaus Gefallen: »Wir gucken immer in beide Richtungen. Aber was da passiert, ist nichts, was uns groß interessiert. Was uns interessiert, ist das nächste Spiel.«

Ähnlich formuliert es Brian Behrendt. »Unser erstes großes Ziel ist der Nichtabstieg«, sagt der Defensivspieler. Welches das zweite große Ziel werden könnte, behält er lieber für sich.

Wo spielt Tom Schütz?

Ob Behrendt in Braunschweig wieder im defensiven Mittelfeld spielt oder in der Innenverteidigung den gesperrten Stephan Salger (5. Gelbe Karte) vertreten muss, wollte Meier nicht preisgeben. Doch viel spricht dafür, dass Behrendt Salger ersetzt – auch weil Tom Schütz dann auf seine Position im defensiven Mittelfeld zurückkehren könnte. Beim Duisburg-Spiel hatte er zunächst einen ungewohnten Bankplatz einnehmen müssen.

»Die Spieler haben nicht in ihrem Vertrag stehen, dass sie immer spielen. Aber ich habe mit Tom darüber gesprochen. Er weiß, das er hier Stammspieler ist, und er ist ja gegen Duisburg noch reingekommen. Das muss man auch mal schlucken können. Und wenn es so weit ist, dann muss man wieder da sein und Präsenz zeigen«, fordert Meier.

Salger fehlt definitiv, Christopher Nöthe möglicherweise. Nach seiner starken Darbietung gegen Duisburg hat sich der Offensivspieler einen grippalen Infekt eingefangen. Meier: »Seine Blutwerte waren nicht so schlecht. Wir müssen abwarten und nehmen zur Sicherheit einen Mann mehr mit nach Braunschweig.«

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