Manuel Junglas’ Hoffnung für das kommende Heimspiel
»Tore für das Derby aufgehoben«

Braunschweig (WB/dis). Im zweiten Spiel nach der Winterpause standen zum ersten Mal auch alle drei Winterneuzugänge der Arminia gemeinsam auf dem Feld. Durften Francisco Rodriguez und Seung-Woo Ryu sogar anspielen, wurde Andreas Voglsammer nach knapp einer Stunde eingewechselt. Der frühere Heidenheimer sollte Solospitze Fabian Klos unterstützen und tat sein Möglichstes. Durchschlagskraft ließ der 24-Jährige jedoch vermissen.

Montag, 15.02.2016, 08:56 Uhr aktualisiert: 15.02.2016, 14:22 Uhr
Arminias Mittelfeldspieler Manuel Junglas gegen Braunschweigs Mirko Boland. Foto: Starke
Arminias Mittelfeldspieler Manuel Junglas gegen Braunschweigs Mirko Boland.

Auch Ryu brauchte etwas Anlaufzeit. In der zweiten Hälfte war der Koreaner aber gut im Spiel. Gemeinsam mit Rodriguez fädelte er Arminias beste Chance ein, die Manuel Junglas ausließ. »Das haben die beiden schön vorbereitet. Wir haben fußballerische Qualität dazubekommen«, sagte Trainer Norbert Meier.

Pyrotechnik: Fans erweisen dem DSC einen Bärendienst

Über das Derby am Sonntag, 13.30 Uhr, auf der Alm gegen Paderborn mochte der Coach noch nichts sagen. Dafür meinte Junglas: »Ich hoffe, dass wir uns die Tore, die uns in Braunschweig nicht gelungen sind, für das Derby aufgehoben haben.«

Die Punkte ließ Arminia in Niedersachsen, die Fans erwiesen ihrem Klub einen Bärendienst. Vor der Partie brannten DSC-Anhänger – 2200 waren mitgereist – pyrotechnisches Material ab und zündeten mehrere Böller. Das dürfte eine saftige Geldstrafe für Arminia nach sich ziehen. Zu Krawall war es auch schon in der Nacht vor dem Spiel gekommen. Arminia-Fans, darunter zwei Frauen, sind von etwa 20 Braunschweiger Hooligans angegriffen und leicht verletzt worden. Das berichtete die Polizei am Sonntag. Es wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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