Auch als Schlusslicht ändert Arminia nichts an den Abläufen
Freier Tag, freie Köpfe

Bielefeld (WB). Die Spieler des Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld durften den gestrigen Tag nutzen, um den Kopf frei zu bekommen. Auch nach der 1:3-Pleite vom Sonntag gegen Nürnberg änderte DSC-Trainer Rüdiger Rehm an den Abläufen nichts.

Mittwoch, 28.09.2016, 11:01 Uhr aktualisiert: 28.09.2016, 12:25 Uhr
Der Frust muss schnell weg: Torwart Wolfgang Hesl, Kapitän Fabian Klos. Foto: Thomas F. Starke
Der Frust muss schnell weg: Torwart Wolfgang Hesl, Kapitän Fabian Klos. Foto: Thomas F. Starke

So war am Dienstag – wie in der Regel immer am zweiten Tag nach einem Spiel – kein Training. Am Mittwochnachmittag um 15 Uhr beginnt beim Schlusslicht dann die Vorbereitung auf das nächste Kellerduell, das am Sonntag um 13.30 Uhr beim 1. FC Kaiserslautern angepfiffen wird.

»Abstiegsgipfel auf dem Betze – es gibt doch fast nichts Schöneres«, hatte Arminias Torwart Wolfgang Hesl kurz nach dem Nürnberg-Spiel gesagt. Ein bis zwei Tage hatte der Schlussmann da bereits veranschlagt, um das bittere 1:3 aufzuarbeiten. »Dann muss es abgehakt sein«, forderte der Routinier.

»Positiv rangehen«

Laut Hesl spielte der Kopf gegen Nürnberg eine große Rolle, gleiches ist für die Partie auf dem Betzenberg zu erwarten. »Wir waren bei den Toren mit dem Kopf nicht da, das müssen wir abstellen. Es wird immer Situationen geben, die nicht gelingen, das ist im Fußball ganz normal. Davon dürfen wir uns nicht runterziehen lassen, denn das Spiel geht dann schon weiter«, sagte der 30-Jährige. Man müsse trotz sieben Spielen ohne Sieg »positiv rangehen und versuchen, das Glück zu erzwingen«.

Die Arminen hoffen auf die Rückkehr von Abwehrchef Julian Börner (Fußprellung). Auf jeden Fall wird Brian Behrendt zurückkehren, der das Nürnberg-Spiel aus einem freudigen Anlass verpasste: Seine Frau Carina brachte Söhnchen Theo zur Welt.

In Kaiserslautern bangt Trainer Tayfun Korkut um den Einsatz von Stürmer Jacques Zoua, den eine Muskelverletzung plagt. Der 25-jährige Kameruner hatte sich am vorigen Samstag bei der 0:3-Niederlage des FCK beim 1. FC Heidenheim verletzt. In der Partie zuvor hatte Zoua noch einen Doppelpack zum 3:0-Heimerfolg über Dynamo Dresden beigesteuert.

Daniel Halfar, Ex-Armine in Diensten der Pfälzer und deren Kapitän, wird die Partie gegen seinen früheren Klub auf jeden Fall verpassen. Der 28-Jährige hat eine Muskelverletzung im Oberschenkel erlitten.

Kommentare

franz.B  schrieb: 29.09.2016 16:45
Freier Tag ?
Ich kann verstehen, Köpfe frei zu bekommen. Ich kann verstehen, körperliche Überlastung zu reduzieren. Ich kann nicht verstehen, dass man als Tabellenletzter am Folgetag das Vormittagstraining ausfallen lässt, oder trainieren die Arminen nur noch einmal am Tag ? Ohne körperliches Training würde ich als Trainer die Taktikschulung mittels Demos verstärken, Diskussionen eröffnen und vermehrte Ansprachen an die Mannschaft richten.
1 Kommentare
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