Kommentar zu Arminia Bielefeld
Auch die Spieler sind in der Pflicht

Arminias Sport-Geschäftsführer Samir Arabi drückte am Dienstag seine zwei großen Hoffnungen aus: wieder mehr Ruhe im Verein zu haben und so das große Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Die Ruhe und Souveränität, die den DSC in den vergangenen Jahren auszeichneten, »haben wir in den letzten Wochen vermissen lassen«, konstatierte Arabi.

Mittwoch, 16.11.2016, 16:01 Uhr
Jürgen Kramny (Mitte) setzt im Trainerteam auf die Mithilfe von Carsten Rump (rechts) und Sebastian Hille. Foto: Thomas F. Starke
Jürgen Kramny (Mitte) setzt im Trainerteam auf die Mithilfe von Carsten Rump (rechts) und Sebastian Hille. Foto: Thomas F. Starke

Ungewohnt für seine seit 2011 dauernde Amtszeit, waren zuletzt immer wieder Interna der Trainersuche nach außen gedrungen. Arminia gab kein gutes Bild ab.

Jetzt hoffen alle Beteiligten, dass mit dem neuen Trainer Jürgen Kramny wieder Ruhe einkehrt, die im Kampf gegen den Abstieg zwingend nötig ist. Nebenkriegsschauplätze kann sich der Vorletzte der 2. Liga nicht mehr leisten. Zumal Fußballprofis nicht lange zögern, wenn es darum geht, Alibis für schlechte Leistungen zu finden. Bei allen Problemen unter dem gescheiterten Rüdiger Rehm sollten die DSC-Profis aber auch nicht vergessen, dass sie mit ihren Vorstellungen auf dem Rasen einen sehr großen Anteil am Absturz haben. Sie stehen nun in der Pflicht, ihrer Arbeit unter Kramny genauso nachzugehen wie zuletzt unter Interimstrainer Carsten Rump.

Denn eins ist ebenso klar: Nicht jeder Armine würde nach einem Abstieg bei einem anderen Zweitligisten unterkommen, für einige ist die Chance auf die 2. Liga in Bielefeld am größten.

Kommentare

Arminia lebenslang Fr.  schrieb: 17.11.2016 22:28
Vereinskritik
Leute lasst doch erstmal Ruhe einkehren.
Nur mit Ruhe im Gesamtverein ist Im Abstiegskampf etwas zu bewegen !
Die Mannschaft will jetzt. Sie hat es in den letzten 3 Pflichtspielen bewiesen.
Gute Drittligaspieler aus Halle gehen doch nach England ,wegen des Geldes .
Eine kompette Mannschaft auf Zweitligastärke umzubauen, ist ohne Geld nicht möglich .
Gute Spieler kosten Geld.
Wir können nur über mannschaftliche Geschlossenheit Punkte einfahren .
Gute Beispiele sind Sandhausen Heidenheim Greuther Fürth .
Wir dürfen auch beim ersten Fehlpass nicht sofort alles in Frage stellen .
Exfan  schrieb: 17.11.2016 11:08
Gehen Sie, Herr Arabi
Herr Arabi, Räumen Sie endlich ihren Platz, der für sie eine Nummer zu groß ist, dann kehrt auch schnell Ruhe ein. Ansonsten hoffe ich von dem neuen Trainer, das er von den limitierten Spielern wenigstens die besten spielen läßt. Als erstes muß der größte Unsicherheitsfaktor Pannentorwart Hesl ersetzt werden. Leider sind ja kaum noch Spieler mit technischem Potenzial da, nachdem Arabi den einzigen Techniker Rodriguez gegen einen polnischen Bolzer ausgetauscht hat. Man kann nur hoffen, das in der Winterpause einige von diesen Fehleinkäufen des letzten Sommers wieder abgegeben werden können, und durch Fußballer ersetzt werden. Bloß Herr Arabi kann diese Wende definitiv nicht einleiten
Leo-Armine  schrieb: 17.11.2016 09:04
Eine Frage der Charaktere
Das Scheitern von Rehm sollte man nicht nachsehen, man konnte es voraussehen!
Offenbar hat sich der Ex-Trainer im Vorfeld nicht mit seiner neuen Mannschaft beschäftigt. Und der Manager mitsamt seinem vor Kompetenz nur so strotzenden Aufsichtsrat hat sich nicht damit beschäftigt, daß mit der von ihm zusammengestellten Truppe kein "schöner" Fußball machbar ist. Insofern war Rehm fast von Anfang an ein Fehleinkauf.
Die Mannschaft steht jetzt natürlich in der Pflicht und ließ schon beim ersten Spiel unter Rump erkennen, daß es am Ende unter Rehm auch ein Nicht- Wollen war. Beim Übergang Krämer/ Meier hatten sich ja auch einige Führungsspieler verweigert.
Solche Charaktere geholt zu haben, das fällt wiederum auf Arabi zurück. Und daß Spieler von Arminia nicht großartig auf dem Markt gehandelt werden, sagt jau auch etwas über die Transferbilanz aus....
Ulrich B.  schrieb: 16.11.2016 17:25
Den Nagel auf den Kopf getroffen
Der Kommentar spricht mir aus der Seele, obwohl ich Herrn Rehm das Scheitern nachsehe. Er hat offenbar nichtg erkannt, dass die Spieler seine Vorstellungen nicht umsetzen können, weil die spielerisch limitiert und nur bedingt entwicklungsfähig sind. Die technischen Mängel sind eklatant. Basics, die eigentlich in der 2.Liga Voraussetzung sein sollten, sind nicht vorhanden. Das sind nun mal die Fehlleistungen einer schlechten Transferpolitik. Es wurde zu wenig Wert auf technische Fähigkeiten gelegt. Da lässt man einen Spieler wie Akaki Gogia von Halle in die zweite Liga nach England ziehen und heute ist er bei Dresden Führungsspieler. Leute dieses Kalibers hätten dem DSC gut zu Gesicht gestanden.
4 Kommentare
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