Die 1. Liga im Hinterkopf – Saibenes Vertrag bald ein Thema
Wie Arminias Höhenflug Arabis Arbeit beeinflusst

Bielefeld (WB). So langsam scheinen die Ostwestfalen auf den Geschmack zu kommen: Nachdem zu allen drei Arminia-Heimspielen dieses Jahres gegen Fürth (12.512), Berlin (13.542) und Darmstadt (15.236) unterdurchschnittlich viele Zuschauer in die Schüco-Arena kamen, wird es am Freitag gegen Dresden wieder voll auf der Alm.

Mittwoch, 21.02.2018, 08:07 Uhr aktualisiert: 21.02.2018, 08:10 Uhr
Samir Arabi bastelt bereits am Arminia-Kader für die kommende Saison. Dabei muss er mehrgleisig planen. Foto: Starke
Samir Arabi bastelt bereits am Arminia-Kader für die kommende Saison. Dabei muss er mehrgleisig planen. Foto: Starke

16.500 Karten hat der DSC für das Zweitligaspiel bisher abgesetzt, erwartet werden mehr als 18.000 Besucher. Der bisherige Schnitt beträgt 17.159.

Ich werde sicher nicht auf die Euphoriebremse treten.

Sport-Geschäftsführer Samir Arabi

Es könnte sich ja auch lohnen, am Freitag dabei zu sein. Mit einem Erfolg über die Dynamos würden die Arminen nach Punkten mit dem Tabellendritten Holstein Kiel gleichziehen. Auch Sport-Geschäftsführer Samir Arabi findet Gefallen am Höhenflug des DSC: »Ich werde sicher nicht auf die Euphoriebremse treten und freue mich, dass wir oben dabei sind. Aber ich sehe auch, dass den Tabellendritten vom -elften nur sechs Punkte trennen. Alle sind sehr eng beieinander.«

Die Bielefelder werden für den theoretischen Fall des Aufstiegs vorsorglich auch die Lizenz für die 1. Liga beantragen. Bedeutet das in der Praxis, dass Arabi bei der Kaderzusammenstellung ebenfalls erstklassig plant? »Auch wenn wir mit hoher Priorität für die 2. Liga planen, beschäftigen wir uns selbstverständlich mit den unterschiedlichen Szenarien. Das kenne ich auch gar nicht anders, seit ich 2011 zu Arminia gekommen bin.«

Erstes Ziel bleibt die 40-Punkte-Marke.

Samir Arabi

Mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass Arabi bisher immer für die 2. und 3. Liga planen musste, neuerdings aber für die 2. und 1. Liga. Denn dass der DSC angesichts von 34 Punkten und zehn Zählern Vorsprung auf Relegationsrang 16 noch in Abstiegsnöte geraten könnte, erscheint doch sehr weit hergeholt, auch wenn Arabi betont: »Erstes Ziel bleibt die 40-Punkte-Marke.«

Laut Arabi verfüge Arminia bereits jetzt über eine gute Kaderstruktur. Der aktuelle Erfolg sei das Resultat einer kontinuierlichen Entwicklung, die der Klub in den vergangenen Jahren genommen hat. Und der 39-Jährige verspricht: »Wir werden auch in der neuen Saison wieder einen guten Kader haben.« Trotz einer zu erwartenden zeitigen Planungssicherheit für die kommende Zweitligasaison »werden wir sicher nicht schon frühzeitig den kompletten Kader zumachen«. Das eine oder andere Hintertürchen für den Erstligafall bleibt demnach offen. Es sei schließlich »nichts Ungewöhnliches, ein paar offene Planstellen erst später zu besetzen«.

Wir sind mit ihm und seiner Arbeit sehr zufrieden.

Samir Arabi über Jeff Saibene

Mit dem Trainer würde der Klub indes sehr gerne früher eine langfristige Zusammenarbeit vereinbaren. Jeff Saibenes Kontrakt ist bis Juni 2019 gültig. Arabi: »Wir sind mit ihm und seiner Arbeit sehr zufrieden und werden uns in absehbarer Zeit dem Thema Vertragsverlängerung widmen.«

Kommentare

Alster-Armine  schrieb: 22.02.2018 00:56
Wenn Saibene länger in Bielefeld bleibt und auch Ortega nicht wechselt, wären zwei wichtige Grundsteine für guten und erfolgreichen Fußball in Bielefeld gelegt ...
1 Kommentare
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