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So., 15.07.2018

Zweite Testspielniederlage in Folge – Schipplock trifft zum zwischenzeitlichen Ausgleich 1:4 – Dinamo Moskau besiegt Arminia

Sven Schipplock (Mitte), setzt sich gegen zwei Dinamo-Spieler, darunter der ehemaliga Bundesliga-Profi Konstantin Rausch (links), durch.

Sven Schipplock (Mitte), setzt sich gegen zwei Dinamo-Spieler, darunter der ehemaliga Bundesliga-Profi Konstantin Rausch (links), durch. Foto: Thomas F. Starke

St. Ullrich (WB). Zwei Tage vor dem Ende des Trainingslagers hat Arminia Bielefeld die zweite Testspielniederlage in Österreich kassiert. Gegen den russischen Erstligisten Dinamo Moskau verlor der DSC am Sonntag 1:4 (1:1).

DSC-Trainer Jeff Saibene zeigte sich im Anschluss wenig zufrieden mit der Darbietung seiner Mannschaft: »Wir haben teilweise nicht gut verteidigt. Es sind einige Sachen, die wir ansprechen müssen, die wir verbessern müssen.«

Am Samstag unterlag der Fußball-Zweitligist bereits mit 0:1 dem tschechischen Erstligisten FK Jablonec . Entscheidende Frage nach dem Spiel war aber nicht das Ergebnis, sondern Fabian Klos. Der Stürmer musste nach 68. Minuten mit einer Knöchelverletzung raus. Entwarnung gab es am Sonntag: schon gegen Dinamo saß Arminias Rekordtorjäger wieder auf der Bank – und kam in der 60. Minute für Patrick Weihrauch ins Spiel.

Die Arminen hielten zunächst gut mit, besser im Spiel waren aber die Moskauer. Erst recht, nachdem Markov Dinamo in Führung geschossen hatte (22.). Prince Osei Owusu hatte nach etwas mehr als einer halben Stunde due Chance zum Ausgleich, scheiterte bei seinem Solo aufs Tor aber am Moskauer Schlussmann.

Moskau dreht nach der Pause auf

Dennoch kam der DSC noch vor der Pause zum Ausgleich. Der Dinamo-Keeper kann einen Freistoß von Tom Schütz nur abklatschen lassen. Beim Nachsetzen holte er Owusu von den Beinen – Strafstoß. Sven Schipplock trat und traf zum 1:1 (40.).

Mit mehr schwung kamen die Arminen aus der Halbzeit: erst ein Freistoß von Schütz, dann Kopfball Börner. Im Anschluss drehte Dinamo auf: Lutschenko (70, Foulelfmeter, nachdem Cerruti Siya im Strafraum gefoult hatte) traf zum 1:2, Luchkov erhöhte auf 1:3 und der ehemalige Bundesliga-Profi Konstantin Rausch (1. FC Köln, Hannover 96, VfB Stuttgart) zum 1:4. »Am Schluss sind wir physich eingebrochen«, fasste Saibene zusammen.

DSC: Ortega Moreno - Brunner (75. Özkan), Siya, Börner, Putaro - Massimo, Christiansen, Schütz, Weihrauch (60. Klos) - Owusu, Schipplock

Tore: 0:1 Markov (22.), 1:1 Schipplock (40., Foulelfmeter), 1:2 Lutchenko (70., Foulelfmeter), Luchkov 1:3 Luchkov (82.), 1:4 Rausch (88.)

 

 

 

 

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