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Di., 31.07.2018

Arminias Prietl nimmt sich für die Saison viel vor – Stadionverkauf im August? Vorfreude und Offensivdrang

Manuel Prietl will in der neuen Saison mehr Akzente in der Offensive setzen.

Manuel Prietl will in der neuen Saison mehr Akzente in der Offensive setzen. Foto: Thomas F. Starke

Von Sebastian Bauer

Bielefeld (WB). Für Arminia hat die heiße Phase begonnen – nicht nur wegen der brütenden Hitze beim Training am Montag. Mit dieser Einheit ist der DSC in die erste Pflichtspielwoche der Saison mit dem Abschluss am Sonntag beim 1. FC Heidenheim (15.30 Uhr) gestartet. Diese Per­spektive steigert die Lust auf die 2. Liga bei den von der Vorbereitungsmonotonie geplagten Profis.

»Bei jedem Spieler ist die Vorfreude riesig. Es geht endlich wieder los. Wir sind wieder im Wettkampfmodus. Alle freuen sich auf den Auftakt«, betont Manuel Prietl. Und weil Worte das eine sind, lieferte der Mittelfeldspieler gleich noch einen weiteren Beleg für seine Gemütslage. Kurz vor der Nachmittagseinheit postete der Österreicher ein Bild bei Instagram. Prietl in einer Arminia-Jacke, ein Lächeln im Gesicht, dazu die Hashtags #oneweektogo (zu deutsch: nur noch eine Woche) und #vorfreude.

Prietl gilt als gesetzt

Tatsächlich kann Manuel Prietl im Moment zufrieden sein. Der 26-Jährige gilt im zentralen Mittelfeld als gesetzt. Vor allem die Qualität als Dauerläufer macht Prietl zum kaum verzichtbaren Element im DSC-Spiel. Nach Hanno Behrens (1. FC Nürnberg) mit 404 Kilometern war Prietl (392 km) in der vergangenen Saison der Zweitligaprofi mit den am meisten gelaufenen Metern. Der Armine ist nahezu überall auf dem Feld, läuft Lücken zu und ist wichtige Anspielstation. Prietl selbst genügt das noch nicht: »Selber habe ich mir vorgenommen, im Strafraum effizienter zu sein mit Vorlagen und Toren. Ich will mehr Läufe in die Box machen. Laufen kann ich schließlich.«

Nur in Sachen Stammplatzgarantie gibt sich Arminias Topläufer zurückhaltend. Garantien hätte es beim DSC noch nie gegeben, »da bei uns das Leistungsprinzip zählt. Aber ich fühle mich gut und bin bereit.«

Heidenheim »ein unangenehmer Gegner«

Doch sind die Arminen auch bereit für Heidenheim? »Es ist ein extrem unangenehmer Gegner. In den letzten Jahren lagen wir dort immer zurück und sind wieder zurückgekommen. Es gilt jetzt mal, dass wir auch in Führung gehen und dort einen Dreier holen«, setzt Prietl gleich mal einen offensiven Akzent.

In Sachen Stadionverkauf, dem wichtigen Baustein im DSC-Sanierungskonzept, zeichnet sich immer deutlicher ab, dass es im August zu einem Vollzug kommen könnte. Die Gespräche seien in der finalen Phase, heißt es. Dabei geht es insbesondere um Vertragsdetails, die mit den verbliebenen Interessenten ausgehandelt werden müssen.

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