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Di., 14.08.2018

Bündnis Ostwestfalen stieg bereits im März beim DSC ein Stammkapital erhöht

Schatzmeister Prof. Dr. Hermann J. Richter.

Schatzmeister Prof. Dr. Hermann J. Richter. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/sba). Zwölf heimische Unternehmen haben Arminia Bielefeld im Winter, als dem Klub die Insolvenz drohte, zur Seite gestanden. Wie das WESTFALEN-BLATT erfuhr, ist das Bündnis Ostwestfalen mittlerweile auch offiziell mit den einzelnen Unternehmen als Anteilseigner der Spielbetriebsgesellschaft KGaA eingestiegen.

Bereits Mitte März beschloss die Hauptversammlung des Vereins, das Grundkapital der DSC Arminia Bielefeld GmbH & Co. KGaA von 3,5 auf 4,9 Millionen Euro zu erhöhen. Vorausgegangen war eine Zustimmung der Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im Januar für die Kapitalerhöhung.

Damit gibt es nun 4,9 Millionen Stammaktien zum nominalen Stückwert von jeweils einem Euro. Beim Verein liegen insgesamt 3,5 Millionen Aktien: 2,5 Millionen waren vorhanden, eine Million Aktien hat der e.V. von Sponsor Gerhard Weber inzwischen zurückgekauft.

Mehr eingezahlt

Noch im März hat das Bündnis Ostwestfalen neue Anteile im Wert von 1,4 Millionen Euro erworben. »Damit wurde der Beschluss der Jahreshauptversammlung umgesetzt«, bestätigte Schatzmeister und Aufsichtsratsmitglied Prof. Dr. Hermann J. Richter am Montag dieser Zeitung. Die Unternehmen aus dem Bündnis Ostwestfalen haben für die Anteile mehr Geld eingezahlt, als sie nominal wert sind – 3,2 Millionen Euro.

Ein Teil der Zahlung ist laut Richter in eine Rücklage geflossen, die als Eigenkapital gewertet wird. Das ist ein Kriterium, um die Finanzierung über den 30. Juni 2019 hinaus zu sichern.

Der DSC kann fremde Kapitalgeber bei der KGaA nur begrenzt aufnehmen. »Beim eingetragenen Verein müssen immer 50 Prozent der Anteile plus eine Stimme verbleiben«, erläutert Richter.

Nur Stadionverkauf fehlt noch

Damit ist ein weiterer, wichtiger Schritt zur Unterstützung und Sanierung der Arminia-Gruppe abgeschlossen. »Alle Maßnahmen bis auf den Stadionverkauf sind umgesetzt«, bestätigt Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek. Die Veräußerung der Schüco-Arena ist das entscheidende Sanierungselement.

Wie berichtet könnte sich diese aber bis in den September ziehen. Aktuell steckt der Verein noch in den finalen Gesprächen mit den Kaufinteressenten.

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