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Fr., 31.08.2018

Arminia prüft Optionen – Saibene über das HSV-Spiel: »Darf nicht unser Anspruch sein« Noch ein Neuer für hinten links?

Sport-Geschäftsführer Samir Arabi (rechts) und Trainer Jeff Saibene sind an einer Kaderoptimierung interessiert.

Sport-Geschäftsführer Samir Arabi (rechts) und Trainer Jeff Saibene sind an einer Kaderoptimierung interessiert. Foto: Thomas F. Starke

Von Dirk Schuster

Bielefeld (WB). Zaubert Samir Arabi am letzten Tag der Transferfrist noch ein Kaninchen aus dem Hut? »Wir klopfen einige Optionen ab«, sagt der Sport-Geschäftsführer des DSC Arminia. Durchaus möglich also, dass der Fußball-Zweitligist am so genannten »Deadline-Day« noch einen weiteren neuen Spieler unter Vertrag nehmen wird.

»Wenn wir noch einen Spieler holen, dann einen Backup für Florian Hartherz  auf der Linksverteidigerposition «, verdeutlicht DSC-Trainer Jeff Saibene. Bislang sind Stephan Salger und der kürzlich verpflichtete Jonathan Clauss als mögliche Ersatzkandidaten im Falle eines Hartherz-Ausfalls vorgesehen.

Die Arminen beschäftigen sich mit zwei Kandidaten. Sowohl der Kauf als auch die Leihe eines Spielers seien möglich, erklärt Arabi: »Eine Leihe macht für uns aber nur Sinn mit einer anschließenden Kaufoption.«

Özkan, Siya und Ucar könnten verliehen werden

Dass noch ein Spieler den DSC verlässt, erscheint eher unwahrscheinlich. »Für Christopher Nö­the lag eine Anfrage vor, die der Spieler aber abgelehnt hat«, erklärt Arabi. Auch Sören Brandy würde man keine Steine in den Weg legen. Bei den Jungprofis Can Özkan, Cerruti Siya und Semir Ucar würde der DSC gegebenenfalls einer Leihe zustimmen.

Trotz hartnäckigen Ingolstädter Werbens um Andreas Voglsammer wird der Angreifer »zu hundert Prozent bei Arminia bleiben«, wie Arabi bereits  vor wenigen Tagen erklärt hat. Trainer Saibene findet es »wichtig, dass das Ganze vom Tisch ist. Seit Wochen war das beinahe täglich ein Thema bei uns«, sagt der Coach. Der 49-Jährige hofft auf eine gute Leistung Voglsammers im Heimspiel am Freitag gegen Jahn Regensburg (13 Uhr, Schüco-Arena). Saibene: »Die Sache hat ihn beschäftigt. Doch jetzt weiß er, wo er hingehört und wo er künftig spielen wird. Ich denke, dass ihn das ein bisschen befreien wird.« Verzichten müssen die Bielefelder aber wohl auf einen anderen Angreifer. Sven Schipplock laboriert an einer Kniereizung und droht auszufallen.

»Einen Schritt weiterkommen«

Dem Regensburg-Spiel schließt sich eine zweiwöchige Länderspielpause an. Klar, dass die Arminen nach dem jüngsten  0:3 in Hamburg mit einem Erfolgserlebnis in diese Pause gehen wollen. »Sieben Punkte aus vier Spielen – das wäre ein sehr guter Start«, sagt Saibene, der seinen Profis nach der Pleite in der Hansestadt eines verdeutlicht hat: »Ich finde, dass wir uns nicht zufrieden geben dürfen mit Komplimenten, wenn wir verloren haben. Auch dann nicht, wenn es gegen die Besten geht. Das darf nicht unser Anspruch sein.«

Der Trainer meint: »Wir waren nicht schlecht beim HSV, aber wir haben verloren. Genau so wie letzte Saison in Düsseldorf. Auch da hieß es, wir hätten gut gespielt. Aber wir waren beide Male nicht gut genug, um gegen die Großen zu bestehen. Unter dem Strich haben wir zweimal klar verloren.« Damals gab es ein 2:4 in Düsseldorf und nun eben das 0:3 in Hamburg. Saibene: »Da müssen wir einen Schritt weiterkommen.« Und das habe er vor der Mannschaft auch zum Thema gemacht.

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