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Do., 06.09.2018

Comeback in Luxemburg – Arminias Trainer hat nun noch mehr Möglichkeiten Saibene lobt vielseitigen Brunner

Trainer Jeff Saibene und Cédric Brunner haben nach dem 4:1-Sieg in Luxemburg gut lachen.

Trainer Jeff Saibene und Cédric Brunner haben nach dem 4:1-Sieg in Luxemburg gut lachen. Foto: Thomas F. Starke

Von Jens Brinkmeier

Luxemburg/Bielefeld (WB). Mit vielen positiven Eindrücken kehrte der Tross von Arminia Bielefeld gestern aus Luxemburg zurück. DSC-Trainer Jeff Saibene freute sich nach dem 4:1 (3:0)-Sieg seiner Mannschaft gegen das Nationalteam seines Heimatlandes über einen »rundum gelungenen Ausflug«, der durch das gemeinsame Essen mit seinem Trainerteam nach dem Spiel abgerundet worden war.

Saibene hatte eingeladen. Entscheidend war für den 49-Jährigen aber die Leistung seiner Mannschaft auf dem Platz. »Das Wichtigste sind eben die sportlichen Auftritte, und das hat mir gut gefallen«, lobte der Coach sein Team, das so noch nie zusammen gespielt hat und vermutlich auch nie wieder so spielen wird.

»Es war für mich überraschend, dass wir so gut waren. Schließlich waren Spieler dabei, die seit Wochen oder sogar Monaten nicht gespielt haben«, sagte Saibene. Gemeint waren zum Beispiel Stürmer Nils Quaschner, Anderson Lucoqui (Linksverteidiger) und Cédric Brunner, der in der Innenverteidigung auflief. »Lucoqui hat extrem gut gespielt. Quaschner wird wiederkommen, und Brunner hat extrem viel Qualität«, urteilte der Trainer, der Quaschner und Brunner nach gut einer Stunde auswechselte.

Brunner: »Habe keine Schmerzen«

Brunner, der sich am 11. August einen Meniskusriss zugezogen hatte, sagte: »Ich freue mich, dass es gut gegangen ist und ich keine Schmerzen habe. Wir haben gut gespielt, waren mutig und haben sie in der ersten Halbzeit dominiert.« Der 24-Jährige ist vielseitig, er bezeichnet sich selbst als »polyvalenten Spieler«. In den ersten Partien hatte er Rechtsverteidiger gespielt, in Luxemburg nun in der Abwehrmitte. Eine Lieblingsposition habe er nicht. Die neue Konkurrenz sei »gut, das bringt einen zu Höchstleistungen. ich freue mich auf einen fairen Kampf.«

Während Brunner und seine Teamkollegen heute und morgen (jeweils um 10 Uhr) noch trainieren und dann das Wochenende frei haben, tritt Luxemburg in der Nations League an. Samstag (20.45 Uhr) trifft die Mannschaft von Trainer Luc Holtz auf Moldawien. »Ich glaube, sie werden sie schlagen. Das 1:4 war ein Weckruf. Wenn sie uns geschlagen hätten, wären sie vielleicht ein bisschen überheblich geworden«, sagte Jeff Saibene. Dienstag treten die Luxemburger in San Marino an.

Auch ein Armine ist in der neuen Nationenliga am Ball. Joan Simun Edmundsson trifft morgen (20.45 Uhr) mit den Färöer-Inseln auf Malta. Am zweiten Spieltag ist Edmundsson mit seiner Mannschaft im Kosovo zu Gast (Montag, 20.45 Uhr). Arminias Roberto Massimo (17) spielt mit der deutschen U19 morgen (16 Uhr) gegen die Schweiz und am Montag (11 Uhr) gegen die Slowakei. Torwart Baboucarr Gaye gehört zum Kader Gambias in der Qualifikation zum Afrika-Cup. Gegner ist am Samstag (18.30 Uhr) Algerien.

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