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Fr., 14.09.2018

Arminias Finanzchef Rejek: Stadionverkauf nur eine Frage der Zeit Rejek: »Komplexer als gedacht«

Markus Rejek hatte sich den Stadionverkauf einfacher vorgestellt.

Markus Rejek hatte sich den Stadionverkauf einfacher vorgestellt. Foto: Thomas F. Starke

Von Sebastian Bauer

Bielefeld (WB). Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass beim Thema Stadionverkauf ein langer Atem gefragt ist. Das hatten sich auch die Verantwortlichen des DSC Arminia Bielefeld anders vorgestellt. Trotzdem ist die Zuversicht groß, dass der für die Zukunft des Klubs so wichtige Komplex bald als erledigt betrachtet werden darf.

»Niemand muss sich Sorgen machen. Wir alle sind weiter zuversichtlich, dass wir den Stadionverkauf bald vermelden können. Wir sind auf einem guten Weg«, betont Markus Rejek. Seit dem Frühjahr ist vor allem Arminias Finanz-Geschäftsführer mit der Veräußerung der Arena befasst.

Der Verkauf ist elementarer Bestandteil des DSC-Sanierungskonzepts. Nach dem Schuldenerlass durch das Bündnis Ostwestfalen, einem Zusammenschluss mehrerer ostwestfälischer Unternehmen, sollen die Einnahmen aus dem Verkauf der Schüco-Arena einen immensen Teil der Restschuld des Klubs tilgen und den Zweitligisten wirtschaftlich zukunftsfähig machen.

Weiterhin zwei Bieter im Rennen

Zunächst war der 30. Juni dieses Jahres als Verkaufsdatum angepeilt worden – doch alles verzögerte sich. »Es war komplexer als gedacht. Vor allem auch deshalb, weil auf Bieterseite viele Fragen aufgekommen sind, die es noch komplexer gemacht haben. Wir hätten uns den Verkauf sicher einfacher vorgestellt«, erläutert Rejek, der betont, dass die aktuelle Phase für alle lehrreich gewesen sei. »Wenn der Verkauf abgeschlossen ist, erläutern wir das alles gerne ausführlich«, kündigt Rejek an.

Nach Ende Juni galt der September als mögliches neues Zieldatum für den Abschluss des Verkaufs. Doch auf diese Zeiträume möchte man sich bei Arminia nicht mehr festlegen, sondern lieber in Ruhe zum Ende kommen. »Es ist nur eine Frage der Zeit. Und ein wenig Zeit benötigen wir noch. Aber es wird nicht mehr lange dauern«, sagt Rejek. Bei den aktuell laufenden Verhandlungen ginge es »nicht mehr um das Ob, sondern nur noch um das Wie«. Nach WESTFALEN-BLATT-Informationen sind weiterhin zwei Bieter im Rennen.

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