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Sa., 29.09.2018

Auch der DSC kann Kölns Torjäger nicht aufhalten 100, 101, Terodde

Der Kölner Simon Terodde gegen DSC-Keeper Stefan Ortega Moreno.

Der Kölner Simon Terodde gegen DSC-Keeper Stefan Ortega Moreno. Foto: Thomas F. Starke

Von Friedrich-Wilhelm Kröger

Bielefeld (WB). Er nutzt rücksichtsvoll noch nicht einmal alle Chancen, die sich bieten. Für den Fall wäre Simon Terodde »jetzt schon Torschützenkönig«, wie Arminias Andreas Voglsammer bereits vorher anerkennend geschätzt hatte. Es ist auch keine allzu gewagte Prognose, dass sowieso niemand den Kölner Torjäger in dieser Saison übertreffen wird.

SImon Terodde. Foto: dpa

Die Zweitliga-Karriere-Tore 100 und 101, die Saisontreffer elf und zwölf: Auch die Arminen konnten den 30-Jährigen nicht aufhalten. Die Zahlen würden ihn »stolz machen«, hat Terodde gesagt, denn »das sind Zahlen, die bleiben. Darauf kann ich später immer zurückblicken, davon kann ich noch meinen Kindern erzählen.« Sie werden das gern hören.

»Ich habe mir immer gewünscht, mal mit so einem Spieler zusammenzuspielen«, stellte Verteidiger Rafael Czichos den Teamkollegen mit der Nummer neun heraus. Es gehört auch zur Person Simon Terodde, die Komplimente mit den Kollegen zu teilen. Dieses Mal ging der Dank an seinen Vorlagengeber Dominick Drexler. »Ich brauche dann nur einen Kontakt. Wie so oft. So ist es mir am liebsten«, beschrieb Terodde seinen erfolgreichen Torabschluss, als sei es die leichteste Sache der Welt.

Schützenkönig der 2. Liga

Ist es in Bielefeld wohl auch: Da hat er nun in sechs Begegnungen zehnmal getroffen, zuletzt als Stürmer des VfB Stuttgart. Beim damaligen 3:2-Sieg der Schwaben gingen gleich alle drei Treffer auf sein Konto, der letzte davon kurz vor Schluss. Sowohl mit dem VfB als auch mit dem VfL Bochum brachte es Terodde zum Schützenkönig der zweiten Liga. Das sollte und wird ihm nun auch mit Köln gelingen. Dazu kommt der Aufstieg. Wer würde zweifeln?

In Bielefeld hatte er seinen Tordienst nach 73 Minuten beendet, den Rest der Partie erlebte Terodde von der Bank aus. Mitten hinein in die hitzige Schlussphase setzte der eingewechselte Jhon Cordoba den Schlusspunkt, und erst dieses 3:1 erlöste auch Terodde. Aus dem Mix aus FC-Leistung und eigener Trefferquote ergab sich folgerichtig die Getränkefolge: »Heute haben wir uns ein Kölsch verdient. Morgen auch.«

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