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Sa., 06.10.2018

Arminia trauert beim 0:1 in Bochum besten Torgelegenheiten hinterher Hartherz kann es nicht glauben

Arminias Florian Hartherz (rechts) gegen Bochums Stefano Celozzi.

Arminias Florian Hartherz (rechts) gegen Bochums Stefano Celozzi. Foto: Thomas F. Starke

Bochum (WB/jen). Ende Januar stand Florian Hartherz in der Mixed Zone in Bochum und strahlte vor Glück. Mit einem tollen Freistoß hatte der Linksfuß damals den 1:0-Siegtreffer des DSC Arminia Bielefeld beim VfL erzielt. Am Freitagabend, nach der 0:1-Niederlage, stand der 25-Jährige wieder Rede und Antwort, doch sein Lächeln war dieses Mal ungläubig.

»Wie oft haben die nach dem 1:0 auf unser Tor geschossen? Ein Mal? Dass man so verliert, ist echt hart«, war Hartherz schwer enttäuscht.

Auch Fabian Klos konnte seine Enttäuschung nicht verbergen. »Wir hatten eine Vielzahl an guten Tormöglichkeiten, haben es aber leider nicht geschafft, eine davon zu verwerten. Das ist wirklich frustrierend, und ich glaube, das hört man mir auch an. Einen Punkt hätten wir verdient gehabt, weil wir einen extrem hohen Aufwand betrieben haben«, lautete das Urteil des Vizekapitäns.

20:11 Torschüsse für den DSC

20:11 lautete das Torschussverhältnis aus Bielefelder Sicht. Zweimal landete der Ball am Pfosten, nur ins Tor wollte die Kugel nicht. »Wir haben es in der ersten Halbzeit versucht, spielerisch zu lösen. Später haben wir dann die Brechstange heraus geholt. Der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Es war irgendetwas zwischen Pech und Unvermögen«, sagte Stephan Salger.

Der Linksfuß bildete mit Cedric Brunner und Julian Börner die Dreier-Abwehrkette. Auch in der neuen taktischen Ordnung gelang es den Arminen nicht, zu Null zu spielen. Nach neun Partien stehen bereits 14 Gegentore in der Bilanz.

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Warum fehlt der Glaube?

Dem Spiel der Arminen mangelt es an Präzision und Durchsetzungsvermögen. Die meisten Flanken in den Strafraum landen beim Gegner und vor dem Strafraum fehlt der Mut und das Können, sich gegen den Abwehrspieler durchzusetzen. Wenn man sich das Spiel der Paderborner anschaut, erkennt man den Unterschied. Da brennt es im gegnerischen Strafraum häufig lichterloh. Auch wenn es schmerzt: Im direkten Vergleich ist das Spiel der Paderborner eindeutig besser.

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