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Sa., 03.11.2018

Selbstkritik in den Reihen der DSC-Spieler »Jeder muss sich hinterfragen«

Sichtbar gefrustet: Die DSC-Elf nach der Niederlage gegen den MSv Duisburg.

Sichtbar gefrustet: Die DSC-Elf nach der Niederlage gegen den MSv Duisburg. Foto: Thomas F. Starke

Von Sebastian Bauer

Bielefeld (WB). An ihrer eigenen Leistung beim Pokal-Debakel gegen den MSV Duisburg (0:3) ließen Arminia Bielefelds Spieler kein gutes Haar . Wohl in dem Bewusstsein, dass das auch gar nicht möglich gewesen wäre. Nach vier Niederlagen in der 2. Liga präsentierte sich der DSC vor allem in der ersten Halbzeit harmlos und ohne Leidenschaft. Und am Sonntag kommt der FC St. Pauli, der sich im oberen Tabellendrittel festgesetzt hat.

Börner: »An die eigene Nase fassen«

»Jeder einzelne muss sich hinterfragen und bei der Ehre gepackt fühlen«, betonte Fabian Klos nach Duisburg und vor Hamburg. Ähnlich kritisch sah Sturmkollege Andreas Voglsammer den eigenen Auftritt: »Jeder ist meilenweit von seiner Normalform entfernt. Jeder einzelne muss sich den Hintern für den Verein aufreißen. Wir können uns so nicht präsentieren vor den Fans.«

Wie beim 2:3 nach 2:0-Führung gegen Greuther Fürth präsentierten sich die Arminen im zweiten Heimspiel in Folge auffällig unauffällig. Also so, wie man weder in der Liga noch im Pokal auftreten darf. »Gerade das, was uns die letzten Spielzeiten stark gemacht hat, gerade zuhause, die Leidenschaft auf dem Platz, der unbedingte Wille, das fehlt momentan komplett, von vorne bis hinten. Da muss sich jeder an die eigene Nase fassen, was er mit Arminia will«, stellte Kapitän Julian Börner unmissverständlich klar.

Große Stunde schlägt gegen St. Pauli

Lösungen haben die Führungsspieler nicht. Aber die große Hoffnung, dass vor dem Spiel gegen St. Pauli jeder verstanden hat, was die Stunde geschlagen hat. Börner: »Ich bin mein fünftes Jahr hier. Wir haben schon einige solche Situationen erlebt. Ich bin mir sicher, dass wir jetzt auch wieder gemeinsam den Wendepunkt schaffen.«

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