>

Mo., 05.11.2018

Sechs Wechsel: Verbesserte Leistung aber trotzdem kein Sieg für die Arminia Lucoqui und die große DSC-Rotation

Anderson Lucoqui, hier im Zweikampf mit dem Hamburger Jeremy Dudziak, beim Spiel gegen St. Pauli in der Bielefelder Schüco Arena.

Anderson Lucoqui, hier im Zweikampf mit dem Hamburger Jeremy Dudziak, beim Spiel gegen St. Pauli in der Bielefelder Schüco Arena. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/jen). Die Rotation war schon zwei Tage vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli ein großes Thema bei Arminia Bielefeld. Dass Trainer Jeff Saibene seine Startelf nach dem Pokaldebakel gegen Duisburg (0:3) ändern würde, war klar. Aber dass es gleich sechs Wechsel würden, damit war nicht zwingend zu rechnen.

»Wenn ich zwei- oder dreimal wechsele, wird auch nach dem Warum gefragt. Wir müssen einfach gewinnen, dann ist das kein Thema«, hatte Saibene am Freitag gesagt. Daraus wurde wieder nichts, aber immerhin war die Leistung deutlich besser als am Mittwoch.

Einer der sechs Neuen war Anderson Lucoqui, der im Pokal nicht einmal zum Kader gehört hatte. Der 21-Jährige ersetzte den bisher schier unersetzlichen Florian Hartherz links in der Abwehrkette. Und Lucoqui gehörte zu den auffälligsten Arminen. »Ich hatte mir vorgenommen, auf dem Platz für die Mannschaft zu sterben. Am Ende steht trotzdem eine Niederlage. Ich werde weiter alles dafür tun, der Mannschaft weiter zu helfen«, sagte der Linksfuß nach dem 1:2.

Von Schmerzen geplagt

Dass das Spiel trotz der frühen DSC-Führung noch kippte, »kann ich mir nicht erklären. Wir waren alle voll motiviert, jeder hat alles für den anderen gegeben. Aber wir brauchen hier nichts schönzureden. Wir gehen wieder mit null Punkten nach Hause. Das 1:2 darf einfach nicht passieren. Wir müssen da stabil stehen«, sagte Lucoqui.

Er hatte in den vier Spielen zuvor zusehen müssen. Gestern schlug er einige gute Flanken und war auch am 1:0 beteiligt. Am Ende war Lucoqui von Schmerzen geplagt. »Aber ich hatte so viel Adrenalin im Blut und hab mir eingeredet, dass es nicht weh tut.«

Kommentare

Hat einen Stammplatz verdient

Lucoqui gehört zu den wenigen Lichtblicken in einer eher durchschnittlichen Mannschaft. Trickreich, schnell und mutig. Genau das, was in dieser Mannschaft überwiegend nicht anzutreffen ist. So leid es mir für Hartherz tut: Beide trennen Welten.

1 Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6167830?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2536432%2F