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Fr., 09.11.2018

Arminia Bielefelds Trainer glaubt nicht an ein Endspiel in Ingolstadt – mit Videointerview Jobgarantie? Saibene sagt »Ja«

Arminia Bielefelds Trainer Jeff Saibene.

Arminia Bielefelds Trainer Jeff Saibene. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/dis/sba). Jeff Saibene ist überzeugt, auch im Falle einer weiteren Niederlage am Sonntag beim FC Ingolstadt (13.30 Uhr, Audi-Sportpark) Trainer von Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld zu bleiben.

Das bekräftigte der 50 Jahre alte Coach bei der Pressekonferenz am Freitag. Auf die Frage, ob ihm intern eine Jobgarantie unabhängig vom Ausgang des Spiels ausgesprochen worden sei , antwortete Saibene: »Ja.« Der Luxemburger gab an zu wissen, dass die Partie kein Endspiel für ihn sei. Saibene ergänzte: »Es ist normal, dass das ein Thema ist, wenn man wie wir sechsmal verliert. Und wenn wir noch zwei-, dreimal verlieren, ist es normal, dass es dann einen Trainerwechsel gibt. Aber ich hoffe, dass wir die Kurve kriegen am Sonntag.«

Persönlich versucht Jeff Saibene die Drucksituation so ruhig wie möglich anzugehen, wie er im Videointerview verrät: »Das gehört zum Job. Ich muss damit umgehen können, ich gehe sehr gut damit um. Ich probiere meine Arbeit so gut wie möglich zu machen, gut mit der Mannschaft zu arbeiten.«

St. Pauli als Mutmacher

Mut machen für die Aufgabe in Ingolstadt soll die 1:2-Niederlage gegen den FC St. Pauli vom vergangenen Wochenende, bei der der DSC nach den desolaten Darbietungen in Aue und gegen Dusiburg zumindest wieder eine gute Leistung zeigte. »Wir müssen die Leistung vom St. Pauli Spiel bestätigen. Wir brauchen wieder diese Laufbereitschaft, diese Leidenschaft«, betont Saibene.

Was der Trainer sonst noch über den Druck, seine persönliche Situation und das Sportliche zu sagen hat, sehen Sie in unserem Videointerview:

 

 

Kommentare

Ein Alibi für die Spieler ?

Die NW spricht von interner Kritik an Saibene, ohne Roß und Reiter zu nennen. Beschämend vor allem dann, wenn es sich nur um Gerüchte handelt. Wenn jemand ernsthaft glaubt, ein anderer Trainer würde den Trend umkehren, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet. Der Negativtrend ist allein den Akteuren auf dem Feld zuzuschreiben, niemandem sonst. Ob schuldhaft, oder allein deshalb, weil die Substanz nicht reicht, sei mal dahingestellt. Den Spielern jedoch ein Alibi zu verschaffen, indem man den Trainer in Frage stellt, ist sicher der falsche Weg. Der Verein wäre gut beraten, keinen Zweifel darüber aufkommen zu lassen, dass Saibene seinen Vertrag bis zum Laufzeitende erfüllt. Und am Ende der Saison sollten diejenigen die Koffer packen, deren Leistung für die 2. Liga unzureichend ist. Und das sind nicht wenige.

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